
Wo viele Menschen gleichzeitig auf einer Baustelle arbeiten, steigt das Risiko, dass etwas passiert. Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung bei Verletzungen, rufen den Rettungsdienst und führen die Dokumentation. Sie sind die Brücke zwischen dem Unfall und der Ankunft der Rettungskräfte.
In Gronau (Westf.) entscheidet die Größe des Vorhabens darüber, ob ein Betriebssanitäter nötig ist. Nach der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 besteht die Pflicht auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten. Kleinere Baustellen kommen mit Ersthelfern aus, die die Bauleitung benennt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat gut 50.000 Einwohner und liegt im westlichen Münsterland. Wie weit die nächste Klinik von einer bestimmten Baustelle entfernt ist, hängt vom Standort ab. Wir lassen uns deshalb den Weg und die Rettungszufahrt zeigen und halten sie in der Einsatzplanung fest, bevor die Arbeiten beginnen.
Auf Baustellen am Rand oder in der Niederung ist die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge nicht selbstverständlich. Befestigte Wege, freie Tore und eine klare Wegbeschreibung gehören zur Notfallplanung. Wer schwer zugängliche Bereiche hat, etwa tiefe Baugruben oder Geschosse ohne Treppenhaus, sollte sie in der Planung kennzeichnen.
Gefährliche Arbeiten wie Kranarbeiten, Arbeiten in Gruben oder am Gerüst erhöhen den Bedarf an qualifizierter Erstversorgung. Der Sanitäter kennt die Meldewege und ist dort präsent, wo viele Menschen arbeiten. Welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.

Für größere Baustellen stellen wir ausgebildete Betriebssanitäter. Sie versorgen Verletzte, koordinieren den Rettungsdienst und dokumentieren Vorfälle.
Wir prüfen, ob auf Ihrer Baustelle genug Ersthelfer verteilt sind. Außerdem beraten wir, wo die Bauleitung nachbessern sollte.
Brandschutzhelfer kennen die Löscheinrichtungen, die Räumung von Gebäuden und die Brandrisiken auf Baustellen. Welche Einrichtungen im Einzelnen vorgehalten werden, besprechen wir nach Absprache.
Wir halten Rettungswege, Sammelplätze und Meldewege schriftlich fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Verletzte erhalten Hilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Die Bauleitung erfüllt ihre Pflichten nach der Unfallverhütungsvorschrift.
Ersthelfer, Sanitäter und Brandschutzhelfer sind aufeinander abgestimmt.
Vorfälle werden sauber dokumentiert.
→ Wegbeschreibung, freie Zufahrt und ein Einweiser am Tor gehören in den Notfallplan.
→ Eine feste Meldekette, die jeder auf der Baustelle kennt und die im Aushang steht.
→ Wir kennzeichnen diese Bereiche im Plan und legen fest, wie Verletzte von dort zum Rettungsweg gelangen.
→ Wir überprüfen den Bedarf laufend und passen den Einsatz an.
Vorhaben mit vielen Gewerken gleichzeitig und hoher Beschäftigtenzahl.
Mehrere Wohngebäude im Bau, verteilt über ein größeres Gelände.
Tiefbau und Uferarbeiten, etwa an der Dinkel, mit erhöhtem Absturz- und Verschüttungsrisiko.
Sanierungen früherer Fabrikgebäude mit Abbruch, Staub und engen Rettungswegen.

Wir fragen nach Zahl der Beschäftigten, Gewerken und besonderen Gefahren.
Rettungsweg, Sammelplatz, Meldekette und Standort des Sanitäters werden festgelegt.
Der Betriebssanitäter nimmt seinen Dienst auf und macht sich mit der Baustelle vertraut.
Wir passen Plan und Besetzung an, wenn sich Bauphase oder Beschäftigtenzahl ändern.
Arbeiten auf einer Baustelle in Gronau (Westf.) mehr als 100 Versicherte gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wir klären vorab, wo er stationiert ist, wie er die Rettungswege kennt und wie die Meldung an den Rettungsdienst abläuft.
Passiert ein Unfall an einem schwer zugänglichen Ort, dann versorgt der Sanitäter die verletzte Person, sichert die Stelle und weist den Rettungswagen ein. Danach hält er den Vorfall schriftlich fest und gibt die Unterlagen an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Erstversorgung funktioniert nur, wenn Rettungswege frei bleiben. Das ist Sache von Einrichtung, Zugangskontrolle und Liefersteuerung. Wo die Schranke steht, wo Container stehen und welche Wege Fahrzeuge nutzen, wirkt sich auf die Zeit bis zur Hilfe aus.
Deshalb stimmen wir den Notfallplan mit diesen Bereichen ab. Der Torposten weiß, wie er den Rettungswagen einlässt. Die Logistik hält die Zufahrt frei. So entsteht auf Ihrer Baustelle in Gronau (Westf.) eine zusammenhängende Vorsorge.
Nach DGUV Vorschrift 1 bei mehr als 100 Versicherten auf der Baustelle. Auf kleineren Baustellen in Gronau (Westf.) genügen Ersthelfer, deren Zahl sich nach der Beschäftigtenzahl richtet.

Nennen Sie uns Größe und Gewerke Ihres Vorhabens. Wir schlagen vor, wie Erstversorgung und Notfallplan aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gronau (Westf.). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit