
Eine Baustelle beginnt mit der Frage, wo alles stehen soll. In Ibbenbüren fällt die Antwort je nach Stadtteil sehr verschieden aus: In der dicht bebauten Innenstadt mit rund 24.700 Einwohnern ist jeder Quadratmeter Arbeitsfläche knapp. In Püsselbüren oder am Ostrand von Laggenbeck lässt sich großzügiger planen, dafür müssen Wege erst angelegt werden.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wie Zufahrt, Lagerflächen, Containeranlagen und Versorgung zusammenspielen. Wir planen sie so, dass die Gewerke vom ersten Tag an Platz finden und Nachbarn möglichst wenig davon merken.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden bestimmt vieles. Im Norden steigt die Ibbenbürener Bergplatte mit Schafberg und Dickenberg bis auf gut 176 Meter an, ein Gesteinsblock aus dem Karbon, der durch den Bockradener Graben geteilt wird. Wer am Hang oder am Fuß der Bergplatte einrichtet, plant Zufahrten mit Gefälle und tragfähige Aufstellflächen für Container und Kräne ein.
Durch die Stadt fließt die Ibbenbürener Aa, bis 1859 verlief außerdem die Plane durch die Innenstadt. In Gewässernähe und in Niederungen steht der Boden feuchter. Lagerflächen für Material, das keine Nässe verträgt, werden dort erhöht angelegt und mit Entwässerung geplant.
Die Stadt ist nach Westen und nach Osten gewachsen: mit einem Gewerbegebiet an der Anschlussstelle Ibbenbüren-West, Wohngebieten in Püsselbüren und Baugebieten am Innenstadtrand. Neubaugebiete bedeuten für die Einrichtung meist freie Fläche, aber noch ohne fertige Straßen. Dort gehören Baustraße, Anschlusspunkte für Strom und Wasser und ein befestigter Wendeplatz zur ersten Planung.

Am Anfang steht ein Lageplan mit Zufahrt, Wendemöglichkeit, Lagerzonen und Container-Standorten. In engen Straßen der Innenstadt prüfen wir, ob Lkw rückwärts einfahren müssen oder ein Einbahnkonzept möglich ist.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so gestellt, dass Laufwege kurz bleiben und die Anlage bei Wetterwechsel nutzbar ist. Die Anzahl richtet sich nach der Mannschaftsstärke der einzelnen Gewerke.
Wir klären Anschlusspunkte, legen Verteiler fest und stimmen die Versorgung mit dem Netzbetreiber ab. In Neubaugebieten, wo Leitungen erst verlegt werden, sieht der Plan eine Übergangslösung vor.
Der Zaun trennt Baustelle und Öffentlichkeit, Beschilderung und Absperrung sichern den Verkehr am Baufeld. Entlang von Geh- und Radwegen im Stadtgebiet planen wir Schutzstreifen für Fußgänger ein.
Alle Flächen sind vor dem ersten Aushub geplant und aufeinander abgestimmt.
Zufahrt, Lager und Container stehen den Gewerken zur Verfügung, ohne sich gegenseitig zu blockieren.
Die Einrichtung wird mit dem Baufortschritt mitgeführt und bei Bedarf angepasst.
Der Rückbau am Ende ist von Beginn an mitgedacht.
→ Lager wird in Teilen ausgelagert oder just in time beliefert, Container werden gestapelt. Die Gewerke bekommen feste Zeitfenster für die Flächen.
→ Aufstellflächen und Baustraßen erhalten eine tragfähige Schicht, Kranstandorte werden vor der Montage abgestimmt.
→ Zufahrten werden mit möglichst geringem Gefälle geplant, Lagerplätze entstehen auf ebenen Stufen, damit nichts abrutscht.
→ Wir sehen frühzeitig Baustrom und Bauwasser vor und halten eine Zwischenlösung bereit, bis die endgültige Erschließung steht.
Neubaugebiete mit Baustraße, Wendeplatz und Containerplatz auf unerschlossener Fläche.
Größere Lager- und Montageflächen für Hallenbau neben Chemie-, Metall- und Logistikbetrieben.
Baulücken und Umbauten, bei denen Fläche, Gehweg und Anliegerverkehr eng zusammenliegen.
Neue Betriebsgebäude am Autobahnanschluss mit hohem Lkw-Aufkommen während der Bauzeit.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt und Umgebung an oder werten Pläne aus und halten Randbedingungen fest.
Container, Lager, Zufahrt und Anschlusspunkte werden eingezeichnet und mit der Bauleitung durchgesprochen.
Zaun, Container, Verteiler und Beschilderung werden gesetzt, bevor die Gewerke anrücken.
Die Einrichtung wird dem Baufortschritt angepasst und am Ende geordnet zurückgebaut.
Liegt eine Baustelle in der Ibbenbürener Innenstadt und steht nur ein schmales Grundstück zur Verfügung, dann reicht die Fläche nicht für Container, Lager und Wendeplatz zugleich. Der Plan trennt dann Material und Aufenthalt: Container werden gestapelt und das Lager bekommt nur wenige Quadratmeter. Lieferungen kommen nur zu festen Zeiten.
Entsteht dagegen ein Wohnquartier am Stadtrand, dann gibt es Platz, aber noch keine fertige Straße. Hier planen wir eine befestigte Zufahrt, einen Standort für die Containeranlage nahe dem Eingang und einen Verteiler für Baustrom am Rand des Baufelds.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Leistungen. Der Lageplan zeigt, wo Lieferungen entladen werden, wo Zutrittskontrolle stattfindet und wo Entsorgungsmulden stehen.
Wir stimmen die Einrichtung mit Bauleitung und Gewerken ab und halten den Plan aktuell, wenn sich Bauphasen ändern. Wer will, bekommt die Pläne als Datei für die Baustellenbesprechung.
Stehen Container oder Zäune auf öffentlichem Grund, etwa auf Gehweg oder Parkstreifen, ist in der Regel eine Sondernutzung oder verkehrsrechtliche Anordnung nötig. Wir stellen die Unterlagen für den Antrag mit zusammen und stimmen den Plan darauf ab.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Aufbau.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ibbenbüren. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit