
Eine Baustelle ist nur so schnell wie ihre Anlieferung. In Moers laufen die Lieferwege über Autobahnen, Bundesstraße und Stadtstraßen zusammen. Je nach Lage der Baustelle sind sie sehr verschieden. Am Rand des Gewerbeparks ist die Zufahrt breit, in der Altstadt reicht schon ein einzelner Lkw, um eine Gasse zu füllen.
Logistik-Management legt fest, wer wann mit welchem Material kommt. Wir entwickeln dafür ein Konzept, steuern die Lieferungen über Zeitfenster und halten den Materialfluss in Gang. Das Konzept entsteht je Baustelle und berücksichtigt Verkehr und Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Moers ist an die Autobahnen A 40, A 42 und A 57 angebunden und liegt im Süden des Kreises Wesel, nicht weit von Duisburg und Krefeld. Das ist für Lieferanten bequem, bringt aber auch Verkehr: Wer zu den Hauptzeiten über die Verbindungen fährt, steht schnell im Stau. Zeitfenster für Anlieferungen helfen, solche Spitzen zu umgehen.
In der Altstadt kommen die Lieferfahrzeuge auf engem Raum an. Seit 1972 ist sie Fußgängerzone. Die Grundstruktur der ehemaligen Festung ist erhalten. Lkw können dort nicht frei rangieren. Eine Lieferung braucht eine feste Zufahrtszeit, eine Einweisung und einen Plan für den Fall, dass ein Fahrzeug warten muss.
Zwischen den Stadtteilen Kapellen, Rheinkamp und Moers-Mitte verbinden Bundes- und Gemeindestraßen die Baustellen. Die Linie der B 57 durchzieht die Stadt von Nord nach Süd. Nachbarn in Wohnstraßen reagieren empfindlich auf Lärm und Verkehr, deshalb zählen ruhige Anlieferzeiten und kurze Standzeiten.

Wir analysieren Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und erstellen daraus einen Ablaufplan. Er berücksichtigt Zufahrtsrouten, Zeitfenster und Entladeplätze.
Jeder Lieferung wird ein Zeitfenster zugeteilt. So kommt Material zum richtigen Zeitpunkt an. Fahrzeuge stehen nicht gleichzeitig vor dem Tor.
Wir planen Anfahrt und Aufstellung am Entladeplatz und weisen Fahrer ein. Das schützt Passanten und vermeidet Rückstau auf der Straße.
Wer baut als Nächstes und was braucht er? Wir gleichen Bedarf und Anlieferung ab, damit Material nicht zu früh liegt oder zu spät kommt.
Lieferfahrzeuge kommen geordnet an und stehen nicht im Stau vor dem Tor.
Material liegt am richtigen Platz und nicht im Weg.
Nachbarn und Passanten erleben weniger Verkehr und Lärm.
Gewerke arbeiten ohne Wartezeiten auf Material.
→ Ein Zeitfenster je Fahrzeug entzerrt die Ankunft. Fahrer erfahren vorab, wann sie fahren dürfen.
→ Wir legen Lieferzeiten innerhalb der erlaubten Fenster fest und planen kleinere Fahrzeuge oder Umladeflächen ein.
→ Anlieferungen werden auf verträgliche Zeiten gelegt und gebündelt. Die Standzeit am Entladeplatz bleibt kurz.
→ Wir gleichen den Bauablaufplan mit den Lieferterminen ab und verschieben Lieferungen, bis Platz und Bedarf passen.
Viele Schwertransporte und Betonlieferungen in kurzer Zeit, meist in Gewerbegebieten.
Mittlere Liefermengen, aber empfindliche Nachbarschaft, zum Beispiel in Kapellen oder Rheinkamp.
Wenige Lieferungen mit enger Zufahrt in Fußgängerzone und Altstadt.
Wechselnde Baustellen entlang von Straßen mit Material, das fortlaufend nachgeliefert wird.

Wir sammeln Bauablauf, Gewerke und Materialien und schätzen die Liefermengen je Bauphase ab.
Zufahrtsrouten, Entladeplätze und Zeitfenster werden festgelegt und mit Ihnen besprochen.
Lieferanten melden sich an und erhalten ihr Zeitfenster. Am Tor werden sie eingewiesen.
Wir sehen nach, wo Wartezeiten entstehen. Danach passen wir Zeitfenster und Routen für die nächsten Bauphasen an.
Wird eine Halle im Gewerbepark Hülsdonk oder Genend im Rohbau erstellt, dann treffen in kurzer Zeit viele Lkw mit Stahl, Beton und Fertigteilen ein. Wir teilen dann Zeitfenster zu und legen die Entladeplätze fest. Wer zu früh kommt, wartet auf einer vereinbarten Fläche abseits der Straße.
Liegt die Baustelle in der Altstadt, dann ändert sich das Bild. Dort fahren wenige, dafür gut abgestimmte Lieferungen. Einweiser regeln die Zufahrt. Fußgänger bleiben durch Absperrung und Beschilderung geschützt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Lage von Tor, Entladeplatz und Lager bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Passt die Einrichtung nicht zur Liefermenge, passen wir beides gemeinsam an.
Die Operative Baulogistik setzt die Planung um: Das Personal am Tor weist Fahrzeuge ein. Die Zugangskontrolle gleicht angemeldete Lieferungen mit den Zeitfenstern ab. So hängen Konzept und Alltag der Baustelle zusammen.
Jede Lieferung erhält eine feste Zeit. Dadurch stehen nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig am Tor. Material wird dann entladen, wenn Platz und Personal bereitstehen. In Moers hilft das besonders in der Altstadt, wo die Zufahrt schmal ist.

Nennen Sie uns Lage, Bauablauf und erwartete Lieferungen. Wir entwerfen ein Konzept mit Zeitfenstern und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Moers. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit