
Bad Oeynhausen liegt an zwei Autobahnen. Die A 30 wurde 1969 an die Stadtgrenze herangeführt, im Stadtteil Rehme verbindet das Autobahnkreuz seit 1979 die A 30 mit der A 2. Die Nordumgehung schließt seit Dezember 2018 die Lücke der A 30. Auf der Fernstraße kommt ein Lastzug also gut heran. Schwieriger wird es auf den letzten Kilometern, wenn Werre, Bahnstrecken und enge Straßen im Zentrum den Weg bestimmen.
Logistik-Management bedeutet, diese letzten Kilometer vorab zu planen. Wir legen Anfahrtsrouten, Zeitfenster und Abladestellen fest und stimmen sie mit Lieferanten und Bauleitung ab. Ziel ist die Ankunft des Materials zum richtigen Zeitpunkt. Die Straße vor der Baustelle soll dabei nicht zur Warteschlange werden.
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Kernleistungen
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Die Werre teilt das Stadtgebiet von West nach Ost. Südlich des Flusses liegen das Stadtzentrum, Lohe, Oberbecksen und Rehme, die übrigen Stadtteile nördlich davon. Wer Material von der Autobahn in den jeweils anderen Teil bringen muss, sollte die Route vorher kennen und nicht dem Navigationsgerät überlassen. Das gilt besonders für lange Fahrzeuge und Schwertransporte.
Entlang der Mindener Straße und der Kanalstraße, die zur B 61 gehören, sieht der Stadtumbau Veränderungen vor, darunter die Anbindung an einen Radschnellweg. Auf solchen Achsen ändern sich Spuren und Haltemöglichkeiten im Lauf der Zeit. Eine feste Anlieferroute ist hier nur sinnvoll, wenn sie regelmäßig mit der aktuellen Verkehrsführung abgeglichen wird.
Im Kurgebiet und in Wohnlagen ist die Rücksicht auf die Nachbarschaft ein eigener Faktor. Ein Kurort lebt von Ruhe. Kliniken im Westen des Stadtgebiets sind auf freie Zufahrten angewiesen. Lieferungen früh am Morgen oder spät am Tag sind dort kaum vertretbar, daher planen wir Zeitfenster, die Anwohner und Betrieb im Blick behalten.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Für Bad Oeynhausen gehört die Frage dazu, auf welcher Seite der Werre Lager und Abladestelle liegen.
Jeder Lastzug erhält ein Zeitfenster. Das verhindert, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig vor einer engen Einfahrt stehen und die Straße blockieren.
Wir legen Anfahrtswege von A 2, A 30 oder B 61 bis zur Baustelle fest und melden sie den Lieferanten. Wo Umleitungen oder Sperrungen im Umfeld bestehen, passen wir die Route an.
An der Baustelle wird festgelegt, wo abgeladen wird, wer annimmt und wie das Material zum Einbauort kommt. So bleiben Zufahrten frei und der Bau wird nicht durch Wartezeiten ausgebremst.
Material trifft zum geplanten Zeitpunkt ein. Gewerke müssen nicht auf Lieferungen warten.
Die Straße vor der Baustelle bleibt frei, Anwohner und Betriebe in Bad Oeynhausen werden weniger belastet.
Fahrer kennen Route, Zeitfenster und Abladestelle und müssen nicht suchen.
Weniger Leerfahrten und Wartezeiten bedeuten weniger Verkehr rund um das Bauvorhaben.
→ Feste Zeitfenster je Fahrzeug und eine Reihenfolge nach Bedarf der Gewerke verteilen die Anlieferungen über den Tag.
→ Die Route wird mit dem aktuellen Stand der Verkehrsführung abgeglichen und den Fahrern vorab mitgeteilt.
→ Anlieferungen werden auf verträgliche Tageszeiten gelegt und möglichst gebündelt, damit weniger Fahrten anfallen.
→ Wir planen Umschlag und Transport so, dass lange Fahrten über die Flussquerungen auf feste Rhythmen gebündelt werden.
Bauten auf kleinen Grundstücken, bei denen jede Lieferung einzeln eingetaktet werden muss.
Hallen in den Gewerbegebieten der Stadtteile mit häufiger Schwerlastanlieferung.
Arbeiten bei laufendem Klinikbetrieb, bei denen Rettungs- und Besucherverkehr Vorrang hat.
Linienbaustellen an Hauptachsen, bei denen Material in kleinen Mengen fortlaufend gebraucht wird.

Wir sammeln Gewerke, Materialmengen und Termine und klären, wo geliefert und gelagert wird.
Anfahrtswege, Zeitfenster und Abladestellen werden geplant und mit den Lieferanten abgestimmt.
Während der Bauphase werden Ankünfte begleitet, Fenster angepasst und Engpässe früh erkannt.
Aus dem Ablauf ziehen wir Schlüsse für die nächste Bauphase und ändern den Plan, wo es nötig ist.
Liegt eine Baustelle in einem Stadtteil nördlich der Werre und kommt das Material über das Autobahnkreuz in Rehme, dann muss der Lastzug den Fluss queren. Das Logistik-Management legt in diesem Fall fest, welche Route sinnvoll ist, in welchem Zeitfenster der Lkw eintrifft und wo er abgeladen wird.
Treffen an einem Tag mehrere Lieferungen zusammen, zum Beispiel Beton, Stahl und Fassadenelemente, dann bekommt jede ein eigenes Fenster. Die Reihenfolge folgt dem Baufortschritt und nicht der Ankunft an der Zufahrt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift die Flächenplanung der Baustelleneinrichtung auf. Wo die Zufahrt liegt und wie breit sie ist, bestimmt, welche Fahrzeuge kommen dürfen. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, ob die Zufahrt für den Bedarf reicht.
Am Tor trifft die Anlieferung auf die Zugangskontrolle. Wenn beides abgestimmt ist, kann ein Fahrzeug direkt einfahren und wird nicht erst auf der Straße angehalten. Das schont den Verkehr im Umfeld, in Bad Oeynhausen vor allem an den engen Stellen im Stadtzentrum.
Die A 30 und die A 2, die sich im Autobahnkreuz im Stadtteil Rehme treffen. Dazu kommen die B 61 und die Nordumgehung. Welche Route für Ihre Baustelle sinnvoll ist, hängt vom Ziel auf der Nord- oder Südseite der Werre ab.

Nennen Sie uns Ziel, Gewerke und Zeitraum. Wir schlagen Ihnen einen Lieferablauf vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bad Oeynhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit