
Wer eine Baustelle in Bünde beliefert, kommt in aller Regel über die A 30. Die Anschlussstellen Bünde und Hiddenhausen führen den Verkehr in die Stadt. Von dort geht es über Landesstraßen wie die L 557 Richtung Bielefeld oder die L 545 Richtung Herford weiter. Die Else teilt das Stadtgebiet. Jede Lieferung muss am Ende genau dort ankommen, wo sie gebraucht wird.
Logistik-Management bedeutet, diese Anlieferung zu planen und zu steuern. Dazu gehören ein Konzept für Materialflüsse, feste Zeitfenster für Lkw, Absprachen mit Lieferanten und das Auge auf die Nachbarschaft. In Bünde ist das aus einem einfachen Grund gefragt: Kernstadt und Ortsteile sind zusammengewachsen. Fast jede Baustelle liegt an einer Straße, die auch andere nutzen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist ein Industriestandort. Auf den Straßen im Gewerbegebiet Ennigloh und rund um die Werke fahren Lkw im Schichtrhythmus. Eine Baustelle dort konkurriert mit dem Werksverkehr um dieselbe Zufahrt. Zeitfenster, die auf Schichtwechsel Rücksicht nehmen, schützen beide Seiten vor Rückstau.
Im Ortskern ist die Lage eine andere. Enge Straßen, Wohnhäuser und Geschäfte lassen wenig Spielraum für wartende Fahrzeuge. Dort gilt: lieber kleine Lieferungen zu festen Zeiten als ein großer Sattelzug zur falschen Stunde. Das Konzept legt fest, welche Fahrzeugklasse welche Straße nehmen darf.
Dazu kommt die Bahn. Der Bahnhof liegt an der Strecke Löhne–Rheine. Das Bahnhofsumfeld ist ein Thema der Stadtentwicklung. Arbeiten in Bahnnähe brauchen planbare Abläufe, weil Zufahrten und Halteflächen begrenzt sind. Auch das gehört in ein Liefer- und Ablaufkonzept.

Das Konzept hält fest, welche Materialien wann und auf welchem Weg kommen. Es beginnt mit der Anfahrt über die Autobahn und endet am Lagerplatz oder direkt am Einbauort.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. So stehen keine Lkw in der Straße und die Gewerke wissen, wann ihr Material eintrifft. Bei Bedarf stimmen wir die Fenster mit Werken und Nachbarn ab.
Wir geben Lieferanten Route, Fahrzeuggrenzen und Anmeldung vor. Das verhindert, dass ein langes Fahrzeug an einer engen Einmündung scheitert.
Die Lieferreihenfolge folgt dem Bauablauf. Was zuerst gebraucht wird, kommt zuerst. Das spart Lagerfläche und vermeidet Umlagern.
Lieferungen kommen planbar und stehen nicht im Stau vor der Baustelle.
Gewerke arbeiten weiter, weil das Material zur rechten Zeit eintrifft.
Anwohner und Betriebe in der Nachbarschaft spüren den Bauverkehr weniger.
Lagerflächen bleiben klein, weil nicht alles auf einmal kommt.
→ Fenster werden zu verkehrsarmen Zeiten gelegt und mit dem Betrieb abgestimmt.
→ Das Konzept sieht kleinere Fahrzeuge und kürzere Standzeiten vor. Material wird bei Bedarf umgeladen.
→ Wir wählen die Anfahrtsroute so, dass Lieferungen nicht über dieselbe Brücke zusammenlaufen.
→ Feste Anlieferzeiten und kurze Standzeiten halten die Belastung gering. Fragen der Nachbarn nehmen wir auf.
Viele Fahrzeuge in kurzer Zeit, oft in Gewerbelagen mit laufendem Betrieb.
Wenige, kleine Lieferungen in engen Straßen mit Nachbarn auf beiden Seiten.
Arbeiten neben Gleisen und Haltestellen mit begrenzten Halteflächen.
Gestaffelte Anlieferung von Rohbau bis Ausbau auf Grundstücken in den Ortsteilen.

Wir prüfen die Anfahrt von der A 30 bis zur Baustelle und die Grenzen der Fahrzeuge.
Materialflüsse, Fenster und Pufferflächen werden schriftlich festgehalten.
Route und Anmeldung gehen an alle, die liefern.
Das Raster wird mit dem Bauablauf angepasst.
Liegt ein Bauvorhaben in einem Gewerbegebiet und wird gerade betoniert, dann kommen viele Fahrzeuge in kurzer Folge. In diesem Fall legen wir ein enges Raster fest und lassen Fahrzeuge auf einer Pufferfläche warten. Die Zufahrt bleibt frei für den Werksverkehr.
Liegt die Baustelle dagegen in einer Straße mit Wohnhäusern, dann gilt ein anderes Raster. Dort kommen wenige Lieferungen über den Tag verteilt. Jede Lieferung wird angemeldet und hat ein Fenster.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zu. Zufahrt, Lager und Wendeflächen bestimmen, welche Fahrzeuge überhaupt kommen können. Beides wird deshalb gemeinsam gedacht.
Die Liefersteuerung läuft mit der Bauleitung. Ändert sich der Bauablauf, ändert sich das Raster. Dafür genügt ein kurzer Hinweis, danach werden die Fenster angepasst.
Meist über die A 30 und die Anschlussstellen Bünde oder Hiddenhausen. Von dort geht es über Landesstraßen in die Stadt. Welche Straße am Ende passt, hängt von Fahrzeug und Zielort ab. Das legen wir im Konzept fest.

Nennen Sie uns Ort und Art Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, wie sich die Anlieferung ordnen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bünde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit