
Hamburg ist ein Logistikstandort. Der Hafen zählt zu den großen Containerumschlagplätzen der Welt, der Flughafen sitzt in Fuhlsbüttel. Der Anteil des Autoverkehrs ist hoch. Dazu kommt viel Pendlerverkehr. Wer in dieser Stadt Material zur Baustelle bringen will, fährt durch ein dichtes Netz aus Straßen, Brücken und Tunneln.
Das Logistik-Management plant diese Fahrten. Wir entwickeln ein Konzept für Anlieferung und Materialfluss, vergeben Zeitfenster an die Lieferanten und steuern die Zufahrt zur Baustelle so, dass Fahrzeuge nicht wartend auf der Straße stehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Elbe teilt die Stadt. Im Stadtgebiet queren sie die Elbbrücken im Osten sowie der Alte und der Neue Elbtunnel. Zusätzlich führen Köhlbrandbrücke und Kattwyk-Hubbrücke durch den Hafen. Fällt eine dieser Verbindungen für den Lkw-Verkehr aus oder staut sich dort der Verkehr, verlängert sich die Fahrzeit für eine Lieferung von Harburg nach Norden erheblich. Wir bauen deshalb Reserve in die Zeitfenster ein.
Der Hafen ist selbst ein Verkehrsträger. Etwa 70 Prozent des Containerverkehrs laufen über die Schiene der Hafenbahn, die Tide bestimmt, wann große Schiffe ein- und auslaufen. Für Baustellen am Wasser, etwa in Hamburg-HafenCity oder Hamburg-Veddel, kann Material auch per Schiff oder Barge kommen. Wir prüfen, ob der Wasserweg einzelne Lieferungen entlastet.
In dicht bebauten Vierteln wie Hamburg-Altona oder Hamburg-Eimsbüttel gibt es wenig Aufstellfläche vor der Baustelle. Ein Lkw, der zu früh kommt, blockiert die Straße. Ein Slot-System mit festen Zeitfenstern und kurzen Wartezonen in der Nähe sorgt dafür, dass Fahrzeuge zur Entladung bereitstehen, ohne den Verkehr zu behindern.

Wir analysieren Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus Anlieferrouten, Abladeplätze und Zeitpläne ab. Das Konzept berücksichtigt Brücken, Tunnel und Verkehrsspitzen.
Jeder Lkw bekommt ein Fenster. Lieferanten melden ihre Ankunft an, wir gleichen sie mit dem Bauablauf ab und verschieben bei Bedarf frei gewordene Fenster.
Wir weisen Fahrzeuge in die Baustelle ein. Wo sie vorher warten dürfen, legen wir fest. In engen Straßen reicht oft ein einziger Entladeplatz, der zügig frei werden muss.
Wir prüfen, ob sich Lieferungen mehrerer Gewerke bündeln lassen. Weniger Fahrten bedeuten weniger Verkehr vor der Baustelle und weniger Wartezeit an Tor und Straße.
Fahrzeuge kommen im vereinbarten Fenster und werden zügig entladen.
Die Straße vor der Baustelle bleibt frei für Anwohner und Verkehr.
Material trifft ein, wenn es gebraucht wird. Es liegt nicht tagelang im Weg.
Der Bauablauf wird planbar, weil Lieferzeiten nicht vom Zufall abhängen.
→ Wir planen Lieferfenster mit Puffer und stimmen mit Lieferanten ab, welche Querung sie nutzen.
→ Feste Zeitfenster und eine Wartezone abseits der Baustelle halten die Straße frei.
→ Wir prüfen, ob einzelne schwere oder sperrige Teile per Schiff zur Baustelle kommen können.
→ Große Lieferungen legen wir außerhalb der Spitzen, kleine Lieferungen bündeln wir.
Große Neubaugebiete wie in Hamburg-HafenCity brauchen koordinierte Lieferungen für viele Baufelder zugleich.
In Hamburg-Harburg und im Hafenumfeld ist der Weg über die Elbe entscheidend. Zeitfenster stimmen wir darauf ab.
In Hamburg-Bergedorf oder Hamburg-Wandsbek wachsen Wohnquartiere. Lieferverkehr und Anwohner teilen sich die Straße.
In Altbauvierteln wird mit wenig Platz gebaut. Kleine Lieferungen mit festen Zeiten halten die Straße frei.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Anfahrtswege und prüfen, wo Brücken, Tunnel oder Stoßzeiten die Fahrt verlängern.
Anlieferrouten, Wartezonen und Fenster werden im Konzept festgehalten und mit Bauleitung und Lieferanten besprochen.
Fahrzeuge melden sich an, werden zu ihrem Fenster eingewiesen und entladen. Verspätungen schieben wir im Fensterplan durch.
Wir prüfen Wartezeiten und Engpässe und passen Fenster und Routen an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Harburg oder Hamburg-Wilhelmsburg, dann kommen viele Lieferanten aus dem Norden oder aus dem Hafen. Sie müssen die Elbe queren. Wir legen dann Fenster so, dass der Betonmischer nicht in die Pendlerspitze gerät. Die Reihenfolge der Lieferungen stimmen wir mit dem Taktplan der Gewerke ab.
Fällt eine Lieferung aus oder verspätet sie sich, verschieben wir die nachfolgenden Fenster. Der Kran wartet nicht auf einen Lkw, der im Stau steht, sondern hebt, was bereitliegt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf die Baustelleneinrichtung auf: Tore, Wartezonen und Lagerflächen bestimmen, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Passt die Einrichtung nicht, ändern wir sie.
Am Tor trifft die Steuerung auf die Zugangskontrolle. Jeder angemeldete Lieferant steht auf der Liste, unangemeldete Fahrzeuge werden geklärt, bevor sie auf das Gelände fahren. Das gilt auch für Baustellen in Hamburg mit nur einer Zufahrt.
Die Elbe wird im Stadtgebiet nur an wenigen Stellen gequert, nämlich über die Elbbrücken im Osten und die Elbtunnel sowie über Brücken im Hafen. Staut sich eine Verbindung, verlängert sich die Fahrzeit. Wir planen Fenster mit Puffer.

Nennen Sie uns Lage, Gewerke und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Anlieferung und Zeitfenster für Ihre Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit