
Wann ein Lkw ankommt, ist auf einer Baustelle oft wichtiger als was er geladen hat. In Hamburg-Bergedorf treffen Baustellenverkehr, Pendler und Busse auf wenigen Achsen zusammen: die Bundesstraßen B 5 und B 207, die Autobahnen A 1 und A 25 am Rand des Bezirks und das Umfeld des Bahnhofs mit seinem zentralen Omnibusbahnhof.
Unser Logistik-Management ordnet diese Anlieferungen. Wir erstellen ein Logistikkonzept für Ihr Vorhaben, vergeben Lieferfenster, planen Routen und Warteflächen und stimmen die Abläufe mit Gewerken, Lieferanten und Nachbarschaft ab. So kommen Beton, Bewehrung und Fertigteile dann, wenn sie eingebaut werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Bahnhof Hamburg-Bergedorf an der Grenze zu Lohbrügge ist Knoten für den RE 1, die S-Bahn-Linien S2 und S7 und zahlreiche Buslinien. Baustellen in seinem Umfeld liegen mitten in einem dichten Verkehr aus Bussen, Radfahrern und Fußgängern. Lieferungen müssen hier außerhalb der Spitzen laufen und dürfen Haltestellen nicht blockieren.
Im Westen des Bezirks entstehen auf großen Flächen ganz andere Mengen. Für Oberbillwerder sind 6.000 bis 7.000 Wohnungen für rund 15.000 Menschen und Flächen für bis zu 5.000 Arbeitsplätze vorgesehen. Bei Vorhaben dieser Größe laufen viele Baufelder gleichzeitig. Ohne gemeinsame Taktung stauen sich Fahrzeuge an den wenigen Zufahrten.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. Ob in Lohbrügge-Nord, einer Großsiedlung aus den 1960er und 1970er Jahren, oder in den Wohngebieten von Neuallermöhe: Lieferzeiten, Rückwärtsfahrten und Wartepositionen werden so gelegt, dass Anwohner, Schulwege und Busse möglichst wenig gestört werden.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Anlieferungen je Tag anfallen, welche Flächen sie brauchen und wo Engpässe drohen.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Lieferanten buchen digital, die Bauleitung sieht jederzeit, wer wann kommt. Doppelbelegungen fallen so vorher auf.
Wir legen fest, über welche Achse Fahrzeuge anfahren, etwa über die A 25 und die B 5. Außerdem bestimmen wir, wo sie warten, falls die Ladezone noch belegt ist, ohne dass eine Wohnstraße zugestellt wird.
Sondernutzungen, Halteverbote und Sperrzeiten stimmen wir mit den zuständigen Stellen ab. Nachbarn erfahren rechtzeitig, wann besonders viel Verkehr zu erwarten ist.
Material kommt in Hamburg-Bergedorf genau dann, wenn es eingebaut wird, statt Tage vorher.
Weniger Wartezeit für Fahrer und Gewerke senkt Standzeiten und Nachträge.
Bus- und Pendlerverkehr am Bergedorfer Bahnhof wird so wenig wie möglich gestört.
Nachbarn wissen Bescheid und erleben weniger Lärm in Ruhezeiten.
→ Feste Lieferfenster und eine abgestimmte Reihenfolge verteilen die Fahrzeuge über den Tag. Wer zu früh kommt, wartet auf einer festgelegten Fläche.
→ Anlieferungen werden in verkehrsarme Zeiten gelegt und über Routen geführt, die Haltestellen und Busspuren meiden. Ladezonen werden vorab abgestimmt.
→ Wir schlagen eine gemeinsame Taktung der Zufahrten vor und führen einen Lieferkalender, der alle Baufelder an derselben Erschließung berücksichtigt.
→ Lieferzeiten und Wendemöglichkeiten werden so geplant, dass Rückwärtsfahren selten nötig ist und laute Anlieferungen nicht in Ruhezeiten fallen.
Quartiere wie Oberbillwerder mit vielen Baufeldern an gemeinsamen Erschließungsstraßen brauchen abgestimmte Lieferkalender.
Vorhaben rund um den Bahnhof Bergedorf und den Busbahnhof müssen Anlieferungen um Bus- und Pendlerverkehr herum planen.
In bewohnten Gebieten wie Lohbrügge-Nord zählen Lieferzeiten, kurze Ladezeiten und Rücksicht auf Anwohner.
Im Planungsraum an der Kurt-A.-Körber-Chaussee laufen Bauarbeiten oft neben bestehendem Betrieb mit eigenem Lieferverkehr.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Gewerke und schauen uns Zufahrten, Ladezonen und das Verkehrsumfeld an.
Lieferfenster, Routen, Warteflächen und Ladezonen werden in einem Logistikkonzept festgehalten und abgestimmt.
Alle Lieferanten erhalten Zugang zum Lieferkalender, die Anfahrtsroute und die Regeln für die Baustelle.
Wir prüfen Buchungen, lösen Überschneidungen und passen das Konzept an, wenn sich Bauphase oder Verkehr ändern.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Bergedorf in der Nähe des Bahnhofs, dann werden Betonlieferungen auf den Vormittag nach dem Berufsverkehr gelegt. Fahrmischer kommen über die B 5 und warten bei Bedarf auf einer abgestimmten Fläche, bis die Pumpe frei ist. Die Ladezone ist im Lieferkalender für diese Zeit reserviert.
Wenn am selben Tag Fertigteile und Bewehrung kommen sollen, dann bekommen sie eigene Fenster. Das Logistik-Management prüft am Vortag alle Buchungen, verschiebt Überschneidungen und gibt den Lieferanten die Anfahrtsroute mit, damit niemand durch Wohnstraßen sucht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept entsteht idealerweise schon in der Planung, wenn Bauzeitenplan und Baustelleneinrichtung Gestalt annehmen. Dann lassen sich Ladezonen, Kranstandorte und Lagerflächen aufeinander abstimmen.
Während der Bauzeit steuern wir die Anlieferungen täglich. Die Liefersteuerung in Hamburg-Bergedorf verbinden wir mit Zufahrtskontrolle, Personal für Ladezonen und Entsorgung, damit die Kette vom Lkw bis zum Einbauort geschlossen ist.
Ja, gerade dort, wo wenig Platz ist. Schon ein Wohnhaus im Zentrum oder in Lohbrügge hat oft nur eine Ladezone an der Straße. Wenige feste Lieferfenster verhindern, dass Fahrzeuge in zweiter Reihe stehen und Busse oder Anwohner behindern.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie Lieferfenster, Routen und Ladezonen für Ihr Vorhaben aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Bergedorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit