
Wohnstraßen, Schulwege, ein großes Unfallkrankenhaus und ein Hochschulcampus liegen in Hamburg-Lohbrügge dicht beieinander. Jeder Lkw, der zu einer Baustelle fährt, teilt sich diese Straßen mit Bussen, Rettungswagen, Eltern und Studierenden. Ohne Steuerung stauen sich Fahrzeuge vor dem Bauzaun oder warten in Wohnstraßen.
Unser Logistik-Management ordnet diesen Verkehr. Wir erfassen, welches Material wann gebraucht wird, vergeben feste Zeitfenster für jede Anlieferung und legen Anfahrtswege fest. So kommt Material dann an, wenn es eingebaut wird. Die Nachbarschaft merkt dabei möglichst wenig vom Baustellenverkehr.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraße 5 verbindet den Stadtteil mit der Hamburger Innenstadt und ist die naheliegende Achse für schwere Fahrzeuge. Von dort führen die Wege oft durch Wohnstraßen der Großsiedlung, die für Anwohnerverkehr gebaut sind. Wendemöglichkeiten und Halteflächen für Sattelzüge sind dort selten.
Viele Bildungseinrichtungen liegen im Stadtteil: mehrere Grundschulen, zwei Stadtteilschulen, zwei Gymnasien und ein Campus der HAW Hamburg mit drei Fakultäten. Morgens und mittags sind Fußwege voll. Lieferfenster legen wir deshalb so, dass große Fahrzeuge die Zeiten des Schulwegs meiden.
Das Unfallkrankenhaus in Boberg braucht freie Zufahrten für Rettungsdienst und Patientenverkehr. Wer in der Umgebung baut, darf Rettungswege nicht durch wartende Lkw verstellen. Umleitungen führen schnell in die Nachbarn Bergedorf, Billwerder und Billstedt oder in den Kreis Stormarn. Sie werden deshalb früh mit den Behörden abgestimmt.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauabschnitte und leiten daraus ab, wie viele Anlieferungen pro Tag nötig sind, wo sie entladen werden und welche Route sie nehmen.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Lieferanten melden ihre Fahrten an und erhalten Route und Entladestelle, damit kein Fahrzeug ziellos durch die Wohnstraßen sucht.
Wir sprechen Zeitfenster mit Schulen, Hausverwaltungen und dem Klinikbetrieb ab, wenn eine Baustelle an deren Zufahrten liegt. Über geänderte Wege informieren wir rechtzeitig.
Material soll nicht tagelang auf knappen Flächen liegen. Wir takten Lieferungen nach Baufortschritt und reduzieren Zwischenlager, Umschlag und Wartezeiten.
Lieferungen kommen getaktet an und stauen sich nicht vor dem Bauzaun.
Schulwege, Rettungszufahrten und Wohnstraßen bleiben frei.
Lager auf knappen Flächen werden kleiner, weil Material passend zum Einbau kommt.
Alle Gewerke arbeiten nach einem gemeinsamen Lieferplan statt nach eigenen Absprachen.
→ Feste Slots mit Pufferzeit verteilen die Fahrten über den Tag. Wer zu früh kommt, wartet an einem abgestimmten Sammelpunkt statt vor der Haustür.
→ Großanlieferungen legen wir außerhalb der Schulwegzeiten und planen die Route so, dass sie nicht an Schulzugängen vorbeiführt.
→ Wir prüfen Schleppkurven vorab, legen Einbahnwege über das Baufeld fest oder lassen auf kleinere Fahrzeuge umladen.
→ Entladestellen liegen abseits der Rettungswege. Unsere Einweiser halten die Fahrbahn frei und lotsen Lkw erst ein, wenn die Strecke offen ist.
Bauten an Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien, bei denen Lieferfenster und Schulzeiten zusammenpassen müssen.
Arbeiten am Unfallkrankenhaus in Boberg, bei denen Rettungs- und Patientenverkehr Vorrang hat.
Viele kleine Anlieferungen in Wohnstraßen, die sich nur mit festen Zeitfenstern ordnen lassen.
Vorhaben an der Bahnhofsseite Lohbrügge mit wenig Halteflächen und viel Fußverkehr.

Wir sammeln Mengen, Gewerke und Termine und sehen uns Zufahrten, Schulen und Rettungswege im Umfeld an.
Daraus entsteht ein Logistikkonzept mit Entladestellen, Routen, Lieferzeiten und Regeln für Lieferanten.
Lieferanten melden ihre Fahrten an. Wir bestätigen Zeitfenster und lösen Überschneidungen auf.
Wir verfolgen den Lieferplan täglich und passen ihn an, sobald sich Bauabschnitte oder Mengen ändern.
Liegt eine Schulerweiterung mitten im Wohngebiet, dann teilen sich Baustellenverkehr und Schulweg dieselbe Straße. Wir sperren in diesem Fall die Kernzeiten morgens und mittags für große Fahrzeuge und verteilen Anlieferungen auf den Vormittag und den frühen Nachmittag.
Kommen gleichzeitig Rohbau und Haustechnik auf die Baustelle, dann melden alle Lieferanten über das Slot-System an. Wir sehen dadurch Überschneidungen früh, verschieben Fahrten und vermeiden, dass zwei Lkw zur selben Zeit vor einem schmalen Tor stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Entladestellen, Lager und Zufahrten müssen zueinander passen. Ändert sich der Einrichtungsplan, passen wir Slots und Routen an.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik den Lieferplan um, die Baustellensicherheit kontrolliert an der Zufahrt. So greifen Planung und Umsetzung in Hamburg-Lohbrügge ohne Lücke ineinander.
Für schwere Fahrzeuge bietet sich meist die Bundesstraße 5 an. Die letzte Strecke zur Baustelle legen wir im Logistikkonzept fest, damit Lkw nicht durch enge Wohnstraßen oder an Schulzugängen vorbeifahren. Die Route bekommen Lieferanten mit ihrer Slot-Bestätigung.

Nennen Sie uns Vorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Lohbrügge. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit