
Hamburg-Lohbrügge ist mit rund 41.400 Einwohnern auf 13 Quadratkilometern der einwohnerstärkste Stadtteil im Bezirk Bergedorf. Er liegt am nördlichen Rand des Elbe-Urstromtals, dort wo trockene Geest in feuchte Niederung übergeht. Wer hier ein Baufeld plant, hat es selten mit einer leeren Fläche zu tun, sondern mit Höfen, Stellplätzen und Grünstreifen zwischen bewohnten Häusern.
Unsere Baustelleneinrichtung legt vor dem ersten Spatenstich fest, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden, welche Flächen Material aufnehmen und wo der Bauzaun verläuft. So hat jedes Gewerk vom ersten Tag an einen festen Platz und die Nachbarschaft weiß, welche Wege offen bleiben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Norden des Stadtteils ist eine Großsiedlung: Lohbrügge-Nord wurde im Aufbauplan 60 auf rund 243 Hektar ausgewiesen, ab 1961 als Gartenstadt bebaut und Mitte der 1970er Jahre fertiggestellt. Zwischen den Gebäuden liegen Rasenflächen, Wege und Parkplätze, die den Bewohnern gehören. Containerdörfer und Lagerflächen müssen dort in schmale Restflächen passen.
Das Gelände ist nicht überall eben. Wo die Geest in die Boberger Niederung übergeht, fällt das Land über Hänge und Terrassen ab. Kranstandorte und Containerreihen brauchen dort tragfähigen, ebenen Untergrund, der auf Sand oder auf feuchten Böden der Niederung erst geschaffen werden muss.
Ein Teil der Bergedorfer Innenstadt liegt auf Lohbrügger Seite. Das Innenstadtkonzept nennt die Bahnhofsseite Lohbrügge als Raum für künftige Umstrukturierung. In dichter Zentrumslage ist eine Baustelleneinrichtung oft nur auf Teilen von Gehweg oder Fahrbahn möglich und muss mit der Verkehrssicherung zusammen geplant werden.

Wir zeichnen Container, Lager, Zufahrt, Kranschwenkbereich und Fluchtwege in einen Plan, der die Wege der Anwohner in der Großsiedlung ebenso zeigt wie Feuerwehrzufahrten und Stellplätze.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer planen wir nach Belegschaft und Bauzeit. Auf engen Flächen stapeln wir Container, damit Lagerflächen frei bleiben.
Wir stimmen Anschlusspunkte ab und legen Verteiler so, dass keine Kabel über Gehwege laufen. Danach prüfen wir, ob jedes Gewerk an seinem Einsatzort versorgt ist.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrungen setzen wir so, dass Fußwege zu Haustüren, Schulen und Haltestellen gesichert offen bleiben.
Jedes Gewerk findet am ersten Arbeitstag Strom, Wasser, Lager und Aufenthalt an festen Stellen.
Bewohner und Nachbarn wissen, welche Wege offen bleiben und wo gesperrt ist.
Untergrund und Gefälle sind berücksichtigt, bevor Container oder Kran anrollen.
Ein Plan bündelt Einrichtung, Verkehrssicherung und Fluchtwege und lässt sich mit dem Baufortschritt fortschreiben.
→ Wir stapeln Container, teilen die Fläche in Lager- und Arbeitszonen und legen Zwischenlager außerhalb des Quartiers an, wenn der Platz nicht reicht.
→ Wir klären früh mit dem Tragwerksplaner, welche Aufstandsfläche nötig ist. Zufahrt und Montage planen wir so, dass schwere Fahrzeuge nicht im Gefälle rangieren müssen.
→ Wir sehen befestigte Flächen mit Schotter oder Platten vor und legen die Entwässerung der Einrichtung fest, bevor das erste Material kommt.
→ Wir verlegen den Bauzaun so, dass Aufstellflächen frei bleiben. Ersatzstandorte stimmen wir mit Hausverwaltung und Bezirk ab.
Fassade, Dach oder Leitungen in Häusern der Großsiedlung, bei denen Container und Lager zwischen bewohnten Gebäuden Platz finden müssen.
Neue Wohnhäuser auf Restflächen, bei denen Baufeld und Nachbargrundstück eng beieinander liegen.
Vorhaben an der Bahnhofsseite Lohbrügge, wo Baustelleneinrichtung und öffentlicher Raum sich Flächen teilen.
Neubauten oder Erweiterungen am Unfallkrankenhaus in Boberg und am Hochschulcampus, bei denen der Betrieb weiterläuft.

Wir sehen uns Baufeld, Zufahrten, Gefälle und Nachbarflächen an und klären, welche Flächen genutzt werden dürfen.
Container, Lager, Strom, Wasser, Zaun und Wege kommen in einen Plan, den Bauleitung und Bezirk prüfen können.
Wir richten die Baustelle ein, schließen Versorgung an und übergeben sie mit Baustellenordnung an die Gewerke.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir Flächen, Zaun und Wege an und räumen am Ende vollständig zurück.
Liegt eine Fassadensanierung mitten in Lohbrügge-Nord, dann ist die Fläche um das Haus meist mit Parkplätzen, Wegen und Spielflächen belegt. Wir prüfen zuerst, welche dieser Flächen für die Bauzeit genutzt werden dürfen. Container und Lager kommen dorthin, wo sie keinen Eingang verstellen.
Wird das Gerüst Abschnitt für Abschnitt umgesetzt, dann wandert auch die Einrichtung mit. Wir legen im Plan fest, in welcher Reihenfolge Zaun, Lager und Zufahrt verschoben werden, damit die Bewohner jederzeit wissen, welcher Hauseingang nutzbar ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Lager und Sicherheit. Wir übergeben den Plan an Bauleitung und Nachunternehmer und halten ihn aktuell, wenn sich Bauabschnitte verschieben.
Wo nötig, verbinden wir die Einrichtung mit unserem Logistik-Management, der operativen Baulogistik und der Baustellensicherheit. So greifen Zufahrt, Lieferfenster, Lager und Zugangskontrolle in Hamburg-Lohbrügge ineinander.
Das hängt von Bauzeit, Belegschaft und Bauverfahren ab. In der Großsiedlung von Hamburg-Lohbrügge planen wir oft gestapelte Container und kleine Lagerzonen am Haus, ergänzt um ein Zwischenlager außerhalb des Quartiers, damit Wege und Parkplätze möglichst frei bleiben.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Ihre Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Lohbrügge. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit