
Der Bezirk Bergedorf ist reich an Wasserläufen und Schutzgebieten. Sechs Naturschutzgebiete liegen hier, darunter die Boberger Niederung, Die Reit, die Kirchwerder Wiesen und Zollenspieker. Dazu kommen die Bille, die Dove Elbe, der Schleusengraben und die Fleete der Marschlande. Wer in Hamburg-Bergedorf baut, hat deshalb oft Auflagen zu Gewässern, Böden und geschützten Arten.
Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung und die laufenden Umweltkontrollen auf der Baustelle. Wir überwachen Schutzzäune und Tabuflächen, kontrollieren Amphibienzäune, achten auf Gräben und Ufer und dokumentieren alles so, dass die Auflagen der Genehmigung nachweisbar erfüllt sind.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Boberger Niederung ist mit rund 464 Hektar ein großes Naturschutzgebiet zwischen Billwerder und Lohbrügge. Sie vereint Geest, Moor und Marsch, mit Binnendünen, dem Achtermoor und dem Boberger See. Der Kern ist als FFH-Gebiet geschützt. Vorkommen wie Moorfrosch, Kreuzkröte und Eisvogel machen Arbeiten in ihrer Nähe zu einem Fall für Artenschutz und Amphibienschutz.
Im Westen und Süden prägt das Wasser die Landschaft. Neuallermöhe hat ein System aus Fleeten mit rund 177.500 Kubikmetern Wasser, das über Stau-Bauwerke gespült wird. Bei Starkregen fließt überschüssiges Wasser über das Schöpfwerk Allermöhe zur Dove Elbe ab. Baustellen an solchen Gewässern dürfen weder Schlamm noch Betriebsstoffe einleiten.
Auch der Boden verlangt Aufmerksamkeit. Neben Geestsand gibt es tief liegende Marsch und Moorböden, die empfindlich auf Verdichtung und Entwässerung reagieren. Für das geplante Quartier Oberbillwerder sind ein naturnaher Rückhalteraum und Flächen vorgesehen, die bei Starkregen geflutet werden können. Solche Vorgaben müssen schon während der Bauzeit geschützt werden.

Wir prüfen vor Baubeginn, welche Auflagen gelten, markieren Tabuflächen und Schutzbereiche und kontrollieren während der Bauzeit, ob sie eingehalten werden. Abweichungen melden wir sofort.
In Wanderzeiten kontrollieren wir die Schutzzäune und Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und dokumentieren jeden Fund. Schäden am Zaun werden sofort behoben.
Wir achten auf Abstände zu Ufern, auf dichte Lager für Kraftstoffe und Öle und darauf, dass kein Schlamm in Gräben, Fleete oder die Bille gelangt.
Oberboden wird getrennt gelagert, Fahrwege auf empfindlichen Böden werden begrenzt. Jede Kontrolle wird mit Datum, Foto und Befund festgehalten.
Die Auflagen für Ihre Baustelle in Hamburg-Bergedorf sind laufend überwacht und belegt.
Baustopps durch Verstöße gegen Arten- oder Gewässerschutz werden vermieden.
Gräben, Fleete und Ufer bleiben sauber, auch nach Starkregen.
Die Dokumentation steht für Behörden und Bauherrn jederzeit bereit.
→ Amphibienzäune mit Fangeimern leiten die Tiere um. Wir kontrollieren sie in der Wanderzeit regelmäßig und setzen die Tiere auf die andere Seite.
→ Absetzbecken, Rinnen und Abdeckungen halten Schlamm zurück. Wir prüfen nach jedem stärkeren Regen, ob die Maßnahmen wirken.
→ Fahrwege werden festgelegt und mit Platten oder Matten belegt. Flächen außerhalb des Baufelds werden abgesperrt und nicht befahren.
→ Schutzzäune um Bäume und Ufer, eine Einweisung der Gewerke und regelmäßige Kontrollen verhindern, dass Material oder Fahrzeuge in geschützte Bereiche geraten.
Bei Vorhaben wie Oberbillwerder sind Regenwasserrückhaltung, Gräben und Ausgleichsflächen schon während der Bauzeit zu schützen.
Arbeiten am Rand der Boberger Niederung oder der Naturschutzgebiete in den Vier- und Marschlanden brauchen Amphibien- und Artenschutz.
Arbeiten an Bille, Schleusengraben, Dove Elbe oder Fleeten erfordern Gewässerschutz und saubere Baustellenentwässerung.
Trassen durch Marsch und Moor betreffen empfindliche Böden und kreuzen häufig Gräben.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Auflagen aus und klären, welche Schutzgüter auf und neben der Baustelle betroffen sind.
Tabuflächen, Amphibienzäune, Baumschutz und Gewässerschutz werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Wir prüfen Zäune, Ufer, Böden und Lager nach Plan und nach jedem Ereignis wie Starkregen.
Jede Kontrolle wird mit Foto und Befund dokumentiert und gesammelt an Bauleitung und Behörde übergeben.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Bergedorf am Rand eines Gebiets, in dem Amphibien wandern, dann wird vor der Wanderzeit ein Amphibienzaun mit Fangeimern entlang des Baufelds gestellt. In der Wanderzeit kontrollieren wir den Zaun regelmäßig, setzen die Tiere um und halten jeden Fund in einer Liste fest.
Wenn die Baustelle zusätzlich an einen Graben grenzt, dann kommen Abstände für Lager, eine Rinne mit Absetzbecken und eine Kontrolle nach jedem stärkeren Regen hinzu. Die Ergebnisse gehen gesammelt an die Bauleitung und auf Wunsch an die zuständige Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren nur, wenn sie in den Bauablauf eingebunden sind. Wir stimmen uns mit Bauleitung und Logistik ab, wo Lager, Fahrwege und Waschplätze liegen. Die Gewerke weisen wir in die Schutzbereiche ein.
Die ökologische Baubegleitung in Hamburg-Bergedorf lässt sich mit Personal für Entsorgung und Reinigung sowie mit der Baustelleneinrichtung verbinden. So wird schon bei der Planung der Fläche berücksichtigt, was später kontrolliert werden muss.
Meist dann, wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa weil die Fläche an ein Schutzgebiet, an Gewässer oder an Lebensräume geschützter Arten grenzt. In einem Bezirk mit sechs Naturschutzgebieten und vielen Gräben und Fleeten kommt das häufig vor.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle anfallen und wie wir sie umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Bergedorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit