
Lkw erreichen Finkenwerder nur über Land, aus Richtung Hafen oder über die Dämme im Süden, die seit 1962 die frühere Insel mit dem Festland verbinden. Wer Beton, Stahl oder Fertigteile bestellt, muss wissen, auf welchem Weg die Fahrzeuge kommen und wann die Straßen frei sind.
Unser Logistik-Management plant für Ihre Baustelle in Hamburg-Finkenwerder Lieferketten, Zeitfenster und Wartepunkte. Jede Lieferung bekommt einen Termin, damit Fahrzeuge nicht vor dem Tor im Wohngebiet stehen und Gewerke ihr Material dann haben, wenn sie es brauchen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anbindung an die A7 läuft über die Anschlussstelle in Waltershof, einem Hafengebiet mit Containerterminals und eigenem Schwerverkehr. Von dort geht es weiter nach Westen. Wir planen Zeitfenster so, dass Baufahrzeuge nicht in den Spitzen des Hafen- und Pendlerverkehrs eintreffen.
Seit Ende 2012 führt eine 5,5 Kilometer lange Ortsumgehung südlich um den Stadtteil. Laut Stadt ist der Autoverkehr am Neßdeich seitdem um mindestens 30 Prozent gesunken. Für Baustellen heißt das: Schwerverkehr soll möglichst lange auf der Umgehung bleiben und erst kurz vor dem Ziel in die Deichstraßen einbiegen.
Am Elbufer arbeitet ein Luftfahrtwerk mit rund 13.000 Beschäftigten, viele davon kommen mit der Werksfähre. Zu Schichtbeginn und Schichtende ist auf den Zufahrtsstraßen und an den Haltestellen viel los. Diese Zeiten berücksichtigen wir, wenn wir Lieferslots verteilen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauabschnitte und leiten daraus Lieferwege, Lagerzonen und Anlieferpunkte ab. Das Konzept berücksichtigt die Anfahrt über Hafengebiet und Ortsumgehung.
Jede Anlieferung erhält ein festes Zeitfenster. So vermeiden wir, dass mehrere Lkw gleichzeitig vor einem Tor an einer schmalen Straße stehen.
Wir legen fest, wo Fahrzeuge warten, wenn sie zu früh ankommen, damit sie weder Wohnstraßen noch Bushaltestellen blockieren.
Anwohner, Gewerbebetriebe und Schulen in der Nähe erfahren, wann große Lieferungen anstehen. Lärmintensive Anlieferungen legen wir in verträgliche Zeiten.
Lkw kommen dann, wenn Kran und Personal bereitstehen.
Die Anfahrt durch das Hafengebiet und über die Ortsumgehung wird in die Planung einbezogen.
Schichtwechsel im Werksumfeld und Spitzenzeiten werden gemieden.
Nachbarn wissen, was auf sie zukommt und Konflikte bleiben seltener.
→ Betonierzeiten werden gegen die Schichtzeiten im Werksumfeld geplant, das Werk erhält einen Abrufplan mit Puffer.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender, in dem jedes Gewerk Slots bucht und Überschneidungen sofort sichtbar werden.
→ Vorab Fahrzeugtypen festlegen, Anlieferung auf kleinere Fahrzeuge aufteilen oder ein Umschlagpunkt an einer breiteren Straße.
→ Lieferfenster nicht vor einer vereinbarten Uhrzeit, Wartepunkte abseits der Wohnhäuser und eine Ansprechperson für Nachbarn.
Hallen und technische Gebäude im Umfeld der Luftfahrtindustrie, mit großen Bauteilen und Lieferungen, die zum Werksverkehr passen müssen.
Neubauten im Ortskern, deren Anlieferung über schmale Straßen und Deichstraßen läuft.
Bauten im Übergang zum Hafengebiet Richtung Köhlfleet und Waltershof, wo Baustellenverkehr auf Hafenverkehr trifft.
Arbeiten an Straßen, Wegen und Leitungen, bei denen Material in Etappen angeliefert wird und der Verkehr weiterlaufen muss.

Wir sammeln Mengen, Liefertermine und Fahrzeugtypen aller Gewerke und prüfen Anfahrtswege und Zufahrt.
Wir legen Anlieferpunkte, Zeitfenster und Wartepunkte fest und richten einen Lieferkalender ein, den alle Gewerke nutzen.
Lieferungen werden bestätigt, verschoben oder zusammengelegt. Abweichungen melden wir der Bauleitung.
Wir werten Wartezeiten und Verschiebungen aus und passen Zeitfenster und Wege für die nächsten Bauabschnitte an.
Steht in Hamburg-Finkenwerder ein Rohbau mit großen Betonmengen an, dann planen wir die Betoniertage zusammen mit dem Lieferwerk. Die Mischer fahren über die A7 und die Ortsumgehung an und erhalten Abstände, die zur Leistung der Pumpe passen.
Wenn absehbar ist, dass ein Termin in den Schichtwechsel fallen würde, dann verschieben wir den Beginn oder bilden einen Wartepunkt außerhalb der Wohnstraßen. Jeder Abruf wird dokumentiert, damit sich der nächste Betoniertag daran ausrichten lässt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Lieferzeitfenster helfen nur, wenn Tor, Lager und Kran mitziehen. Deshalb verknüpfen wir das Logistik-Management mit der Baustelleneinrichtung und mit dem Personal, das Lieferungen annimmt und verteilt.
Auch die Torkontrolle arbeitet mit dem Lieferkalender: Wer einen Slot hat, fährt ein, wer keinen hat, wartet am Pufferpunkt. So bleiben in Hamburg-Finkenwerder Straßen und Baustellenzufahrt geordnet.
Lkw fahren in der Regel über die A7 und die Anschlussstelle Waltershof durch das Hafengebiet und dann über die Ortsumgehung, die seit Ende 2012 südlich um den Stadtteil führt. Wir planen die Strecke für jedes Fahrzeug und vermeiden unnötige Fahrten durch den Ortskern.

Nennen Sie uns Bauzeit, Gewerke und Lage. Wir entwerfen ein Logistikkonzept für Ihre Baustelle in Hamburg-Finkenwerder.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Finkenwerder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit