
Die frühere Elbinsel grenzt an mehrere geschützte Flächen. Im Südwesten liegt das Mühlenberger Loch, eines der größten Süßwasserwatten Europas, im Süden die abgedämmte Alte Süderelbe mit den Naturschutzgebieten Finkenwerder Süderelbe und Westerweiden. Dazu kommen Gräben, Kanäle und rund 170 Hektar Marschland.
Bei Bauvorhaben in Hamburg-Finkenwerder ergeben sich daraus Auflagen zu Gewässern, Artenschutz und Boden. Wir begleiten die Baustelle, kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie und sorgen dafür, dass Umweltkontrollen im Baualltag nicht untergehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Mühlenberger Loch ist Landschaftsschutzgebiet, europäisches Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet und wird als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung geführt. Pfeif- und Krickenten rasten dort, im Wasser leben Zander, Stint, Flunder und Aal. Bauarbeiten in der Nähe müssen Lärm, Licht und Einträge ins Gewässer im Blick behalten.
Die Alte Süderelbe ist seit 1962 vom Tidegeschehen abgeschnitten, ein langer, flacher See von rund 60 Hektar. Ihr Westteil und die Ufer bilden das Naturschutzgebiet Finkenwerder Süderelbe mit Rohrweihe, Eisvogel, Säbelschnäbler und dem seltenen Schierlings-Wasserfenchel. In den benachbarten Westerweiden lebt Hamburgs größter Bestand des Seefroschs, die Gräben tragen Schwanenblume und Wasserhahnenfuß.
Der Marschboden ist feinkörnig, nährstoffreich und vom Grundwasser durchfeuchtet. Wasserhaltung in Baugruben kann Grundwasser absenken und angrenzende Flächen austrocknen, abgepumptes Wasser darf nicht trüb in Gräben gelangen. Auch der Rückgang der Wiesenvögel in den Westerweiden wird mit dem Austrocknen der Böden in Verbindung gebracht.

Wir prüfen, ob Schutzabstände, Bauzeitenfenster und Vegetationsschutz aus der Genehmigung eingehalten werden und halten Abweichungen schriftlich fest.
Wir kontrollieren Absetzbecken, Einleitstellen und Sperren gegen Schlamm und Betriebsstoffe, damit Gräben und Kanäle sauber bleiben.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und dokumentieren die Funde.
Fotos, Protokolle und Messwerte fassen wir so zusammen, dass Bauherr und Behörde nachvollziehen können, welche Maßnahmen wann umgesetzt wurden.
Auflagen aus der Genehmigung werden laufend kontrolliert statt erst bei der Abnahme.
Gräben, Kanäle und Schutzgebiete am Rand der Baustelle bleiben geschützt.
Funde und Maßnahmen sind dokumentiert, wenn die Behörde nachfragt.
Bauzeitenfenster für Brut und Wanderung fließen früh in den Terminplan ein.
→ Absetzbecken oder Filter vor der Einleitung, regelmäßige Sichtkontrolle und Dokumentation nach den Vorgaben der Erlaubnis.
→ Amphibienzaun entlang der Zufahrt, tägliche Kontrolle der Fangeimer in der Wanderzeit und Umsetzen der Tiere.
→ Abgleich mit den Schutzfristen, Kontrolle auf Nester vor jedem Eingriff und Abstimmung mit der Behörde, wenn etwas gefunden wird.
→ Leuchten nach unten ausrichten, Abschirmungen vorsehen und Leuchtzeiten auf das notwendige Maß begrenzen.
Arbeiten am Ufer, an Anlegern und am Kutterhafen in der Nähe des Süßwasserwatts mit Auflagen zu Gewässer und Vogelschutz.
Neubauten und Leitungsbau an Steendiekkanal, Rüschkanal und Entwässerungsgräben mit Wasserhaltung im Marschboden.
Arbeiten an Deichen, Schleusen und Wegen nahe der Alten Süderelbe und den Westerweiden mit Artenschutzauflagen.
Erweiterungen im Umfeld der Luftfahrtindustrie, für die bereits große Flächen aufgespült und Ausgleichsflächen geschaffen wurden.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten, notieren Schutzabstände, Fristen und Kontrollpflichten und prüfen die Lage zu Gewässern und Schutzgebieten.
Wir legen fest, was wie oft kontrolliert wird, etwa Einleitstellen, Zäune, Gehölzschutz oder Beleuchtung und stimmen den Plan mit der Bauleitung ab.
Unser Personal kontrolliert die Maßnahmen, setzt Tiere um, meldet Mängel und schlägt Abhilfe vor.
Wir fassen Kontrollen und Funde in Berichten zusammen, die Bauherr und Behörde vorgelegt werden können.
Liegt eine Baugrube in Hamburg-Finkenwerder wenige Meter neben einem Graben, dann muss das abgepumpte Grundwasser vor der Einleitung gereinigt werden. Wir prüfen dann, ob Absetzbecken und Filter arbeiten, kontrollieren das Wasser an der Einleitstelle und halten die Ergebnisse im Bautagebuch fest.
Wenn sich im Frühjahr zeigt, dass Amphibien den Graben zur Wanderung nutzen, dann stellen wir in Abstimmung mit der Bauleitung einen Schutzzaun auf und kontrollieren ihn während der Wanderzeit täglich. Die Funde fließen in einen Bericht, der zur Genehmigung passt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Lagerflächen, Betankung und Containerstandorte legen wir schon im Einrichtungsplan mit Abstand zu Gräben und Ufern fest. Das Logistik-Management achtet darauf, dass Lieferverkehr Schutzzonen nicht berührt.
Das operative Team trennt Abfälle, hält Ölbindemittel bereit und meldet Auffälligkeiten an die ökologische Begleitung. So werden Umweltkontrollen in Hamburg-Finkenwerder Teil des Baustellenalltags.
Im Südwesten liegt das Mühlenberger Loch, das als Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet ausgewiesen ist. Im Süden folgen an der Alten Süderelbe die Naturschutzgebiete Finkenwerder Süderelbe und Westerweiden. Welche Auflagen für ein Vorhaben gelten, regelt die jeweilige Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir planen die Umweltkontrollen für Ihr Bauvorhaben in Hamburg-Finkenwerder.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Finkenwerder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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