
Wer auf der früheren Elbinsel südlich der Unterelbe baut, richtet seine Baustelle auf Marschland ein. Der Kleiboden ist feinkörnig und schwer, das Grundwasser steht hoch und Flächen, die eben noch trocken wirkten, werden nach Regen schnell weich. Deshalb beginnt die Planung bei der Frage, welche Fläche Kran, Container und Lkw überhaupt trägt.
Für Bauherren in Hamburg-Finkenwerder legen wir fest, wo Unterkünfte, Lager, Baustrom und Bauwasser hinkommen, wie Fahrzeuge auf das Gelände gelangen und welche Wege frei bleiben. Die Baustelleneinrichtung steht als Plan, bevor der erste Container angeliefert wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtteil liegt auf Elbmarsch, die über Gräben, Siele und Pumpwerke entwässert wird. Ohne befestigte Unterlage sinken Containerfüße und Abstützungen ein. Wir planen tragfähige Aufstellflächen aus Schotter oder Lastverteilplatten und legen sie dorthin, wo Oberflächenwasser abfließen kann, statt sich zu sammeln.
Viele Straßen im Ort verlaufen auf oder an Deichen, etwa Neßdeich, Auedeich und Steendiek. Dort ist der Platz neben der Fahrbahn knapp und der Deichkörper selbst ist keine Lagerfläche. Einrichtungsflächen liegen deshalb binnendeichs, die Zufahrt wird so gewählt, dass Lkw nicht auf der Deichkrone rangieren müssen.
Zwischen Kanälen wie dem Steendiekkanal und dem Rüschkanal, Obsthöfen und dem großen Werksgelände am Elbufer bleibt für Baustellen oft nur ein schmaler Streifen. Eine durchdachte Baustelleneinrichtung nutzt diesen Streifen mehrfach: erst für Erdarbeiten, dann für Kran und Lager, zum Schluss für Ausbau und Rückbau.

Für Container, Silos und Kranstandorte prüfen wir mit Bauleitung und Statik, welche Unterlage der Kleiboden braucht und planen Schotterflächen oder Platten so, dass sie nach Bauende wieder ausgebaut werden können.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir so, dass sie hoch genug stehen, gut erreichbar sind und den Materialverkehr nicht kreuzen. Was die Baustelle an Ausstattung braucht, stimmen wir ab.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilerstandorte und Leitungswege. Leitungen über Wege und Gräben werden geschützt geführt, damit Fahrzeuge und Wasserläufe sie nicht beschädigen.
Bauzaun, Tore und Beschilderung grenzen die Baustelle zu Gehwegen, Deichwegen und Nachbargrundstücken ab. Die Verkehrssicherung an der Zufahrt planen wir passend zu den engen Straßenräumen.
Kran, Container und Lager stehen auf Flächen, die den weichen Untergrund berücksichtigen.
Zufahrten und Wendeflächen passen zu den engen Straßen im Ortskern.
Gräben und Kanäle am Baufeld werden von Anfang an mitgedacht.
Alle Gewerke finden eine Baustellenordnung vor, die ab dem ersten Tag gilt.
→ Befestigte Fahrspuren und Lagerflächen von Beginn an, dazu ein Gefälle, das Wasser in Richtung Graben oder Mulde abführt.
→ Wir planen Wendeflächen auf dem Grundstück oder Einbahnführungen und legen fest, welche Fahrzeuggrößen zur Baustelle passen.
→ Abstand und Schutz für das Gewässer werden in den Einrichtungsplan eingetragen, Lager und Betankung liegen auf der abgewandten Seite.
→ Ein Einrichtungsplan in Phasen: Wir ordnen die Flächen je Bauabschnitt neu und stellen Container bei Bedarf übereinander.
Neubauten und Sanierungen zwischen den Backsteinbauten der 1920er-Jahre, wo Einrichtungsflächen schmal sind und Zufahrten über Deichstraßen führen.
Hallen und Werkstätten im Umfeld von Luftfahrtindustrie, Schiffs- und Bootsbau mit großen Bauteilen und schweren Kranlasten auf Marschboden.
Arbeiten an Kanälen, am Kutterhafen und am Elbufer, bei denen die Einrichtung Abstand zum Wasser halten muss.
Erweiterungen von Schulen und öffentlichen Gebäuden, bei denen Einrichtungsflächen im laufenden Betrieb abgetrennt werden.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft, Gräben und Baugrundangaben an und klären, welche Lasten auf welche Flächen kommen.
Container, Kran, Lager, Baustrom, Bauwasser, Zaun und Wege werden in einen Plan eingetragen, falls nötig in mehreren Bauphasen.
Wir koordinieren Befestigung der Flächen, Anlieferung der Container und Anschlüsse, bis die Baustelle arbeitsbereit ist.
Mit dem Baufortschritt ordnen wir die Flächen neu. Zum Schluss werden Container, Zaun und Befestigungen abgebaut und die Fläche geräumt übergeben.
Liegt ein Grundstück in Hamburg-Finkenwerder zwischen einer Deichstraße und einem Entwässerungsgraben, dann bleibt für die Einrichtung nur eine schmale Fläche. Wir legen dann die Zufahrt an die breiteste Stelle, befestigen eine Fahrspur bis zum Kranstandort und setzen die Container an die Straßenseite, damit der Graben frei bleibt.
Wenn im Herbst die Fläche nass wird, dann trägt die befestigte Spur weiter und das Material liegt auf Paletten über dem Boden. Steht der Rohbau, wird der Kran abgebaut und dieselbe Fläche dient als Lager für den Ausbau.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Lager und Bewachung. Wir stimmen den Einrichtungsplan mit Logistik-Management und operativer Baulogistik ab, damit Liefertore, Lagerplätze und Wege zusammenpassen.
Auch Bewachung, Sanitätsdienst und ökologische Auflagen finden im selben Plan ihren Platz. So entsteht für Ihre Baustelle in Hamburg-Finkenwerder ein Gesamtbild, das alle Beteiligten kennen.
Der Stadtteil liegt auf Elbmarsch mit Kleiboden und hohem Grundwasserstand. Unbefestigte Flächen weichen bei Nässe auf, Containerfüße und Kranabstützungen können einsinken. Mit Schotter oder Lastverteilplatten bleiben Flächen und Fahrwege auch in nassen Monaten nutzbar.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir erstellen einen Einrichtungsplan, der zu Boden, Zufahrt und Grundstück passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Finkenwerder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit