
Eine Baustelle funktioniert nur so gut wie ihr Einrichtungsplan. Kranstandort, Containerdorf, Lagerplatz und Zufahrt stehen fest, bevor der erste Bagger anrollt. Werden diese Punkte erst im laufenden Betrieb geklärt, wandern Lager mehrfach über das Grundstück und die Gewerke behindern sich gegenseitig.
Hamburg-Bahrenfeld im Bezirk Altona umfasst knapp 11 Quadratkilometer. Rund 40 Prozent der Fläche entfallen auf Gewerbe und Industrie, weitere 40 Prozent auf Grün, nur etwa ein Fünftel auf Wohnen. Zwischen Gewerbehöfen im Nordosten, Gartenstadtsiedlungen und dem Campusgelände im Norden sind Platz und Untergrund jeweils andere. Wir richten die Baustelle so ein, dass sie zu genau dieser Fläche passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Seit Mitte der 1970er Jahre zerschneidet die A 7 den Stadtteil. Der alte Ortskern am Marktplatz verschwand damals, auch der Bahrenfelder See verlor einen Teil seiner Fläche. Grundstücke beiderseits der Autobahn sind deshalb oft nur über wenige Querungen erreichbar. Wer die Einrichtung plant, prüft zuerst, von welcher Seite Lkw und Mobilkran überhaupt an das Baufeld heranfahren können.
Im Norden liegt der Forschungsstandort zwischen Luruper Chaussee und Notkestraße. Unter diesem Bereich verläuft der Tunnel eines stillgelegten Teilchenbeschleunigers, weitere Anlagen stehen in Betrieb. Containerfundamente, Kranabstützungen und Baustraßen werden dort mit dem Bestand im Untergrund abgestimmt, bevor auch nur eine Platte verlegt wird.
Rund um die künftige Science City wird über viele Jahre in Abschnitten gebaut: Forschungsbauten, ein Hörsaalzentrum, Wohnquartiere und Schulen auf einem Campus von etwa 125 Hektar. Eine Baustelleneinrichtung muss dort mit jedem Bauabschnitt mitziehen, ohne dass die benachbarte Baustelle ihre Zufahrt verliert.

Wir zeichnen Zufahrt, Kranstellung, Containeranlage, Lagerflächen, Fußwege und Rettungswege in einen Plan, der mit dem Bauablauf fortgeschrieben wird. Für Grundstücke an der Autobahn legen wir fest, welche Fläche in welcher Phase frei bleiben muss.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer bemessen wir nach der Zahl der Beschäftigten je Bauphase. Auf engen Grundstücken in gewachsenen Wohnstraßen planen wir zweigeschossige Anlagen, auf großen Campusflächen ein gemeinsames Containerdorf für mehrere Baufelder.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege stimmen wir mit dem Netzbetreiber und dem Bauherrn ab. Wo Forschungsanlagen in der Nachbarschaft empfindlich auf Störungen reagieren, klären wir Leitungsführung und Aggregatstandorte vorab.
Wir stellen Bauzaunsysteme, Tore und Beschilderung so auf, dass Gehwege, Radwege und Bushaltestellen sicher bleiben. An stark befahrenen Achsen wie der Luruper Chaussee oder der Bundesstraße 431 gehören Absperrung und Beschilderung zum ersten Bauabschnitt.
Kran, Container und Lager stehen von Beginn an dort, wo sie bis zum Ende bleiben können.
Zufahrten und Wendeflächen sind auf die tatsächlichen Fahrzeuge ausgelegt, nicht auf Annahmen.
Strom, Wasser und Sanitär sind am ersten Arbeitstag verfügbar.
Jede Bauphase hat einen eigenen Plan, den alle Gewerke kennen.
→ Wir legen die Zufahrt auf die erreichbare Seite, ordnen Kran und Lager entlang dieser Achse an und planen Wendeflächen so, dass kein Fahrzeug rückwärts in den Straßenraum muss.
→ Vor der Aufstellung fordern wir Bestandspläne an, lassen Suchschachtungen einplanen und setzen schwere Lasten nur auf freigegebene Flächen. Kranabstützungen erhalten lastverteilende Unterlagen.
→ Wir stimmen Flächen, Baustraßen und Übergabepunkte zwischen den Baufeldern ab und halten in einem gemeinsamen Plan fest, wer wann welche Fläche nutzt.
→ Wir beantragen Sondernutzungsflächen im öffentlichen Straßenraum rechtzeitig, stapeln Container und begrenzen das Lager auf den Bedarf weniger Tage.
Neubauten für Physik, Hörsäle und Institute auf dem Campus, oft mit tiefen Untergeschossen und schwingungsempfindlicher Nachbarschaft.
Geschosswohnungsbau und Schulen auf den Flächen am Volkspark, die über viele Jahre in Abschnitten entstehen sollen.
Erweiterungen und Ersatzbauten im Industrie- und Gewerbegebiet im Nordosten, mit Bauen im laufenden Betrieb.
Sanierungen in denkmalgeschützten Siedlungen und früheren Industriebauten, bei denen die Einrichtung auf engem Raum Rücksicht auf die Substanz nimmt.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten, Nachbarschaft und Untergrund an und sammeln Bestandspläne.
Kran, Container, Lager, Wege und Medien werden je Bauphase festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden in der geplanten Reihenfolge eingerichtet.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und bauen am Ende alles zurück.
Liegt ein Forschungsneubau mit mehreren Untergeschossen auf dem Campus in Hamburg-Bahrenfeld, dann braucht die Baugrube den größten Teil der verfügbaren Fläche. Container, Bewehrungslager und Betonpumpe müssen auf einen schmalen Streifen daneben passen, die Zufahrt führt über eine Baustraße, die auch Nachbarbaufelder nutzen.
In diesem Fall planen wir die Containeranlage zweigeschossig am Rand, legen das Lager in Abschnitten an und halten die Baustraße für die Nachbarn frei. Mit dem Ende des Rohbaus wird der Plan neu gezeichnet: Die Baugrube ist verfüllt, das Lager rückt näher an den Bau und die Ausbaugewerke bekommen ihre eigenen Flächen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Wir verbinden sie mit dem Logistikkonzept, der Liefersteuerung und der Sicherung der Baustelle, damit Lagerflächen, Zeitfenster und Zugangskontrolle zueinander passen.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Einrichtungsplan an und geben ihn an alle Beteiligten weiter. So bleibt die Fläche in Hamburg-Bahrenfeld vom Aushub bis zur Übergabe geordnet.
Sinnvoll ist ein Start parallel zur Ausführungsplanung. Sondernutzungsflächen, Baustromanschluss und Kranstandort brauchen Vorlauf bei den Behörden und Versorgern. Je früher diese Punkte feststehen, desto weniger muss auf der Baustelle später umgebaut werden.

Schildern Sie uns Grundstück, Bauvorhaben und Zeitplan. Wir zeichnen einen Einrichtungsplan, der zu Ihrer Fläche passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Bahrenfeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit