
Viele Baugenehmigungen enthalten Auflagen zum Schutz von Bäumen, Vögeln, Gewässern und Boden. Ob sie eingehalten werden, entscheidet sich nicht im Bescheid, sondern jeden Tag auf der Baustelle. Ökologische Baubegleitung überwacht diese Auflagen, dokumentiert sie und meldet Abweichungen früh.
Hamburg-Bahrenfeld gilt als einer der grünsten Stadtteile der Stadt: Rund 40 Prozent der Fläche sind Grün, dazu kommen der Altonaer Volkspark, mehrere Friedhöfe mit altem Baumbestand und der Bahrenfelder See. Wer hier baut, trifft fast immer auf Natur, die geschützt werden muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Altonaer Volkspark umfasst rund 205 Hektar mit Wald, steilen Hügeln und Schluchten, sein Kern steht seit 2002 unter Denkmalschutz. Im Wald brüten Greifvögel wie Habicht und Sperber, dazu Waldkauz und Grünspecht. Bauvorhaben am Rand des Parks müssen Brutzeiten, Baumschutz und Lärm berücksichtigen.
Für die Science City ist vorgesehen, Flächennutzungsplan und Landschaftsprogramm parallel zu den Bebauungsplänen zu ändern. Wo bislang Trabrennbahn, Kleingärten und Freiflächen liegen, sollen Campus, Wohnungen und Schulen entstehen. Solche Umwandlungen bringen in der Regel Auflagen zu Ausgleich, Baumschutz und Artenschutz mit sich, deren Umsetzung auf der Baustelle begleitet werden muss.
Im westlichen Teil des Goldschmidtparks liegt der Bahrenfelder See, der beim Bau der A 7 einen Teil seiner Fläche verlor. Hinzu kommen alte Friedhöfe mit großem Baumbestand. An Gewässern und unter alten Bäumen gelten für Baustellen besondere Regeln zu Wurzelschutz, Lagerflächen und dem Umgang mit Wasser aus der Baugrube.

Wir lesen die Umweltauflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, übersetzen sie in konkrete Regeln für die Baustelle und kontrollieren ihre Einhaltung bei regelmäßigen Begehungen.
Wir kontrollieren Schutzzäune um Bäume, achten darauf, dass im Wurzelbereich weder gelagert noch befahren wird. Schäden dokumentieren wir sofort. Gerade am Volkspark und an alten Friedhöfen ist das häufig gefordert.
Wir prüfen vor Beginn von Rodungen oder Abrissen, ob Bauzeitenregelungen für Brutvögel einzuhalten sind, kontrollieren Amphibienschutzzäune und dokumentieren Funde für die Fachgutachter.
Wir überwachen die getrennte Lagerung von Oberboden, den Umgang mit Aushub und die Ableitung von Wasser aus Baugruben. Auf früheren Industrieflächen achten wir auf Hinweise zu Altlasten.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle umgesetzt, nicht erst bei der Abnahme entdeckt.
Schäden an Bäumen und Lebensräumen werden früh erkannt und dokumentiert.
Bauzeitenregelungen für Brutvögel und Amphibien sind im Bauablauf eingeplant.
Behörden und Gutachter erhalten nachvollziehbare Berichte.
→ Wir prüfen die Auflagen zur Bauzeit, stimmen den Zeitpunkt mit der Bauleitung und den Gutachtern ab und kontrollieren vor der Fällung auf besetzte Nester.
→ Wir markieren Schutzbereiche, prüfen die Zäune regelmäßig, weisen Fahrer ein und dokumentieren Verstöße mit Foto für die Bauleitung.
→ Wir sorgen dafür, dass der Bereich abgegrenzt, der Fund gemeldet und das Material getrennt gelagert wird, bis ein Gutachter entschieden hat.
→ Wir kontrollieren, ob die Einleitung genehmigt ist, ob Absetzbecken arbeiten und ob die Auflagen zur Wasserqualität eingehalten werden.
Wohnquartiere, Schulen und Campusbauten am Rand eines großen Waldparks mit Brutvögeln und altem Baumbestand.
Neubauten auf früheren Freizeit- und Kleingartenflächen, verbunden mit Ausgleichs- und Artenschutzauflagen.
Vorhaben in der Nähe des Bahrenfelder Sees, des Goldschmidtparks und alter Friedhöfe mit Baum- und Wasserschutz.
Umbauten auf früheren Gewerbe- und Industriegeländen, bei denen Boden und Altlasten begleitet werden müssen.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Pläne aus und listen die Umweltauflagen auf.
Schutzbereiche, Fällzeiten, Lagerflächen und Kontrolltermine werden mit Ihnen abgestimmt.
Bei regelmäßigen Begehungen prüfen wir Zäune, Bäume, Boden und Wasser.
Nach jeder Begehung erhalten Bauleitung und Gutachter einen Bericht mit Fotos.
Liegt ein Neubau in Hamburg-Bahrenfeld zwischen Volkspark und Kleingärten, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen zu Baumschutz, Fällzeiten und Ausgleichsflächen. Ohne Begleitung werden Schutzzäune verschoben, im Wurzelbereich wird Material abgestellt und Fällarbeiten rutschen in die Brutzeit.
In diesem Fall begehen wir die Baustelle in festen Abständen, prüfen Schutzzäune und Lagerflächen, stimmen Fällungen mit den Fristen ab und schreiben nach jeder Begehung einen kurzen Bericht. Abweichungen gehen am selben Tag an die Bauleitung, damit sie sofort behoben werden können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltschutz gelingt, wenn er in der Baustellenorganisation mitgedacht wird. Wir stimmen Schutzbereiche mit dem Einrichtungsplan ab, damit Lager und Container gar nicht erst im Wurzelbereich landen. Fällzeiten nehmen wir in den Bauzeitenplan auf.
Unser Personal kann Kontrollen mit anderen Aufgaben auf der Baustelle verbinden. So entsteht in Hamburg-Bahrenfeld eine Begleitung, die nah am Bauablauf ist und keine zusätzliche Schnittstelle schafft.
Immer dann, wenn die Genehmigung Auflagen zu Bäumen, Tieren, Gewässern oder Boden enthält oder eine Behörde die Begleitung ausdrücklich verlangt. Am Volkspark, an Friedhöfen und auf früheren Freiflächen ist das häufig der Fall.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Bahrenfeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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