
Auf einer Großbaustelle kann ein Unfall jederzeit passieren: ein Fehltritt auf dem Gerüst, ein eingeklemmter Finger an der Schalung, ein Kreislaufzusammenbruch an einem heißen Tag. Bis Hilfe von außen kommt, vergeht Zeit und auf einer früheren Elbinsel führt der Weg für Rettungswagen über wenige Landverbindungen.
Für Baustellen in Hamburg-Finkenwerder stellen wir Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer. Sie versorgen Verletzte vor Ort, halten den Weg für den Rettungsdienst frei und begleiten Arbeiten mit erhöhtem Brandrisiko.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. Diese Größe erreichen auf der Elbinsel vor allem Vorhaben im Umfeld der Luftfahrtindustrie, deren Werk am Elbufer rund 13.000 Menschen beschäftigt, oder große Hallen- und Infrastrukturbauten.
Seit 1962 ist Finkenwerder durch Dämme mit Neuenfelde und der Dradenau verbunden. Über die Elbe nach Norden verkehren Fähren für Fahrgäste, Rettungsfahrzeuge kommen also über das Hafengebiet oder von Süden. Umso wichtiger ist, dass sie auf dem Baugelände ohne Suchen bis zum Unfallort gelangen.
Typische Gefahren hängen mit der Lage zusammen: tiefe Baugruben mit Wasserhaltung im Marschboden, Arbeiten an Kanälen und am Elbufer mit Absturz ins Wasser, große Hallen mit hohen Arbeitsbühnen und Schweißarbeiten im Stahlbau. Darauf richten wir Ausbildung und Ausstattung des Sanitätsdienstes aus.

Ausgebildete Betriebssanitäter versorgen Verletzungen und akute Erkrankungen, bis der Rettungsdienst übernimmt und dokumentieren jeden Einsatz.
Wir legen Anfahrtspunkte fest, beschildern sie und schicken bei einem Notfall jemanden zum Tor, der den Rettungswagen zum Einsatzort führt.
Bei Schweiß-, Trenn- und Dacharbeiten stehen Brandschutzhelfer bereit, halten Löschmittel griffbereit und übernehmen die Brandwache danach.
Welcher Raum und welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir mit Bauleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit ab und richten ihn entsprechend ein.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 ab mehr als 100 Versicherten wird erfüllt.
Verletzte erhalten Hilfe, bevor der Rettungsdienst die Elbinsel erreicht.
Rettungsfahrzeuge finden auf dem Gelände ohne Umwege zum Unfallort.
Heißarbeiten werden durch Brandschutzhelfer begleitet.
→ Rettungsmittel am Ufer nach Absprache, Sicherung der Arbeitsplätze am Wasser und ein Sanitäter, der den Ablauf im Ernstfall kennt.
→ Rettungswege aus der Grube im Einrichtungsplan und frühe Abstimmung mit der Feuerwehr für eine technische Rettung.
→ Fest definierte Anfahrtspunkte, die der Leitstelle mitgeteilt werden und ein Lotse am vereinbarten Tor.
→ Brandschutzhelfer während und nach der Heißarbeit, Abdeckung brennbarer Stoffe und Löschmittel in Reichweite.
Montage- und Produktionshallen im Umfeld des Flugzeugbaus mit vielen Fachfirmen, hohen Arbeitsbühnen und Stahlbau.
Arbeiten an Kaimauern, Anlegern, Kanälen und am Elbufer mit Absturzgefahr ins Wasser.
Baugruben mit Wasserhaltung und Verbau, in denen Rettung aus der Tiefe vorbereitet sein muss.
Arbeiten an Deichen und Schutzanlagen mit schweren Maschinen auf langen, schwer zugänglichen Baustrecken.

Wir klären Zahl der Beschäftigten, Bauzeit, Arbeiten am Wasser, in der Tiefe und in der Höhe und leiten daraus den Bedarf ab.
Anfahrtspunkte, Rettungswege, Meldekette und Sanitätsraum werden festgelegt und mit Bauleitung und Koordinator abgestimmt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer sind während der Arbeitszeit auf dem Gelände und begleiten gefährliche Arbeiten.
Jeder Einsatz wird festgehalten. Aus der Auswertung schlagen wir vor, wo Arbeitsplätze sicherer gestaltet werden sollten.
Entsteht in Hamburg-Finkenwerder eine große Halle mit Stahlbau, Dach und Technik und arbeiten dort mehr als 100 Beschäftigte, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir legen dann einen zentralen Sanitätsraum fest, benennen für jedes Baufeld einen Anfahrtspunkt und geben die Punkte an alle Firmen und an die Rettungsleitstelle weiter.
Wenn ein Monteur von einer Arbeitsbühne stürzt, dann übernimmt der Sanitäter die Erstversorgung, während eine zweite Person den Rettungswagen am Tor erwartet. Nach der Übergabe wird der Einsatz dokumentiert und mit der Bauleitung geklärt, ob die Arbeitsstelle anders gesichert werden muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Sanitätsraum, Rettungswege und Anfahrtspunkte gehören in den Einrichtungsplan. Mit dem Logistik-Management stimmen wir ab, dass Lieferfahrzeuge diese Wege nicht zustellen.
Torposten und Betriebssanitäter arbeiten im Notfall Hand in Hand. So läuft die Rettungskette auf Baustellen in Hamburg-Finkenwerder vom Unfallort bis zur Übergabe an den Notarzt ohne Lücke.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten vorgeschrieben. Das gilt bundesweit, also auch auf der Elbinsel. Kleinere Baustellen können ebenfalls profitieren, etwa bei Arbeiten am Wasser oder in tiefen Baugruben.

Nennen Sie uns Größe, Bauzeit und besondere Arbeiten. Wir planen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer für Ihre Baustelle in Hamburg-Finkenwerder.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Finkenwerder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit