
Hamburg-Osdorf ist dichter bebaut, als die Grünflächen vermuten lassen. Zugleich ist es grüner, als die Hochhäuser am Born erwarten lassen. Im Westen liegt die Osdorfer Feldmark mit Wiesen, Wald und Knicks, an der Grenze zu Iserbrook fließt die Düpenau, im Bornpark liegt der Helmuth-Schack-See. Wer in der Nähe dieser Flächen baut, hat oft Auflagen zum Schutz von Natur und Landschaft zu erfüllen.
Wir begleiten Baustellen ökologisch: Wir kontrollieren Schutzzäune und Baumschutz, prüfen die Einhaltung der Auflagen aus der Genehmigung, betreuen Amphibienzäune und dokumentieren alles so, dass Behörde und Bauherr jederzeit nachvollziehen können, was geschehen ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für die Gemarkung Osdorf gilt seit 1971 eine Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen. Sie verbietet unter anderem, Schutt und Abfälle abzulagern oder wild wachsende Pflanzen zu beschädigen. Für Bauten, Einfriedungen und das Roden von Bäumen oder Hecken in den geschützten Teilen ist eine Genehmigung nötig. Baustellen am Rand der Feldmark müssen deshalb genau wissen, wo ihre Fläche endet.
Die Osdorfer Feldmark gehört mit der Rissen-Sülldorfer Feldmark zur Knick- und Wiesenlandschaft im Regionalpark Wedeler Au. Knicks sind Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleinsäuger. Arbeiten in ihrer Nähe verlangen Schutzabstände, Zeitfenster außerhalb der Brutzeit und eine Kontrolle, dass keine Maschine den Wall befährt.
Gewässer sind der zweite Schwerpunkt. Die Düpenau bildet die Westgrenze zu Iserbrook und wird von der B 431 überquert, im Bornpark auf einem früheren Moorgebiet liegt der Schack-See, im Grünzug zur Landstraße der Ziegeleiteich. Dort darf kein Schlamm, kein Zementwasser und kein Öl ins Wasser gelangen.

Wir prüfen vor Ort, ob Auflagen aus Genehmigung und Landschaftsschutz eingehalten werden. Jede Kontrolle halten wir mit Foto und Datum fest.
Schutzzäune, Stammschutz und Abstandsflächen werden kontrolliert, Schäden sofort gemeldet. Auf Gartengrundstücken in Hochkamp gilt das ebenso wie an der Feldmark.
Wir prüfen Absetzbecken, Abdeckungen und Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe, damit nichts in Düpenau, Schack-See oder Gräben gelangt.
Verlangt die Genehmigung einen Amphibienzaun, kontrollieren wir ihn in der Wanderzeit regelmäßig, sammeln Tiere aus den Eimern und setzen sie auf der sicheren Seite aus.
Auflagen aus Genehmigung und Landschaftsschutz sind lückenlos belegt.
Schäden an Bäumen, Knicks und Gewässern werden früh erkannt.
Das Risiko eines Baustopps wegen Verstößen sinkt.
Behörden erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation.
→ Wir markieren die geschützten Bereiche vorab, kontrollieren die Fahrwege und stoppen Arbeiten, die den Wall gefährden würden.
→ Absetzbecken und Schutzwälle werden geprüft und nachgebessert, der Vorfall wird dokumentiert und an die Bauleitung gemeldet.
→ Wir halten fest, welche Bäume betroffen sind. Außerdem sorgen wir dafür, dass erst nach Vorliegen der Genehmigung und außerhalb der Brutzeit gefällt wird.
→ Ist ein Amphibienzaun beauflagt, kontrollieren wir ihn täglich in den Morgenstunden und bringen die Tiere über die Baustelle hinweg in Sicherheit.
Neubauten und Leitungsarbeiten an der Grenze zum Landschaftsschutz, mit Schutz von Knicks und Wiesen.
Vorhaben in der Nähe von Düpenau, Schack-See oder Ziegeleiteich, bei denen Gewässerschutz und Amphibien eine Rolle spielen.
Abriss und Neubau in Hochkamp, bei denen Bäume auf großen Grundstücken geschützt werden müssen.
Aufwertung von Wohnumfeld und öffentlichem Raum im Fördergebiet Osdorfer Born/Lurup, etwa an Wegen und Parks.

Wir werten Genehmigung, Schutzverordnung und Gutachten aus und klären, welche Flächen, Arten und Gewässer betroffen sind.
Mit der Bauleitung legen wir Schutzgrenzen, Zäune und Kontrollzeiten fest und tragen sie in den Einrichtungsplan ein.
Wir prüfen die Baustelle in festen Abständen, nach Regen und in der Wanderzeit häufiger. Alles halten wir mit Fotos fest.
Nach Bauende dokumentieren wir den Zustand der Schutzflächen und übergeben Bauherr und Behörde den Abschlussbericht.
Grenzt eine Baustelle an die Osdorfer Feldmark, dann legen wir vor Baubeginn mit der Bauleitung fest, wo die Schutzgrenze verläuft. Knicks und Baumreihen werden eingezäunt, Lager und Fahrwege liegen auf der abgewandten Seite. Bei jeder Kontrolle prüfen wir Zaun, Fahrspuren und Ablagerungen.
Liegt das Grundstück nahe der Düpenau oder einem Teich, dann kontrollieren wir besonders nach Regen Absetzbecken und Abdeckungen. Ist in der Genehmigung ein Amphibienzaun vorgesehen, übernehmen wir in der Wanderzeit auch dessen Betreuung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen für Bäume, Knicks und Gewässer tragen wir in den Einrichtungsplan ein, bevor Container und Lager ihren Platz bekommen. Lieferwege führen um sensible Bereiche herum.
Die Entsorgung trennt Abfälle so, dass nichts in die Landschaft gelangt. Unsere Kontrollberichte gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die Behörde, damit Umweltauflagen in Hamburg-Osdorf belegt sind.
Für die Gemarkung Osdorf gibt es seit 1971 eine Verordnung zum Schutz von Landschaftsteilen. Welche Flächen genau betroffen sind, zeigt die zugehörige Schutzkarte. Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihre Baustelle daran grenzt und welche Genehmigungen nötig sind.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und begleiten Ihre Baustelle ökologisch.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Osdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit