
Ein Betonmischer, der in einer schmalen Hangstraße auf seinen Abladeplatz wartet, blockiert schnell Anwohner, Lieferdienste und Linienbusse. In Hamburg-Blankenese kommt das leicht vor, denn viele Straßen am Hang sind eng und steil und die Grundstücke bieten wenig Raum zum Abladen. Ein Logistikkonzept regelt deshalb, wann welches Fahrzeug kommt, wo es hält und wie lange es bleiben darf.
Unser Logistik-Management plant Lieferketten, Zeitfenster und Abladestellen für alle Gewerke. Jede Lieferung bekommt einen festen Termin, die Fahrer bekommen eine Anfahrtsbeschreibung und die Baustelle weiß, was als Nächstes ankommt. So entsteht ein gleichmäßiger Materialfluss statt Stau vor der Einfahrt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die großen Verkehrsachsen sind die Elbchaussee, die von Ottensen 8,6 Kilometer elbabwärts bis an die Blankeneser Hauptstraße führt, sowie die Blankeneser Landstraße. Nördlich verläuft die B 431. Von diesen Straßen zweigen schmale Wohnstraßen zum Hang ab. Für jede Lieferung planen wir deshalb die Route bis zum Abladepunkt, einschließlich der Frage, wo ein Lkw wenden kann.
Am Bahnhof, an dem die S1 endet, laufen zahlreiche Buslinien zusammen. Die Linie 488, im Ort „Bergziege“ genannt, fährt mit kleinen, wendigen Bussen durch die steilen Straßen am Treppenviertel. Ein Baufahrzeug, das dort falsch steht, hält den Linienverkehr auf. Abladezeiten und Haltepunkte stimmen wir darum so ab, dass der Busverkehr weiterläuft.
Hinzu kommen wiederkehrende Ereignisse im Ortskern. Der Wochenmarkt in der Bahnhofstraße findet dienstags, freitags und samstags statt, am Strandweg reihen sich Restaurants mit Ausflugsgästen. An diesen Tagen und Orten legen wir Lieferungen in ruhigere Stunden oder wählen andere Routen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Liefergrößen und Bauphasen. Daraus entsteht ein Ablaufplan, der für jede Phase festhält, welche Lieferungen anstehen und welche Fläche dafür frei sein muss.
Mit einer digitalen Liefersteuerung vergeben wir Zeitfenster an Lieferanten und Gewerke. In Hamburg-Blankenese legen wir die Fenster so, dass nie zwei große Fahrzeuge gleichzeitig in einer engen Straße stehen.
Wir prüfen, welche Fahrzeuglänge eine Straße verträgt, wo gewendet werden kann und ob ein kleineres Fahrzeug für die letzte Strecke sinnvoller ist. Die Fahrer erhalten eine Anfahrtsskizze mit Halteort.
Lärmintensive Lieferungen und längere Sperrungen kündigen wir den Anliegern rechtzeitig an. Ein fester Ansprechpartner nimmt Hinweise auf und passt die Planung an, wenn es zu Konflikten kommt.
Fahrzeuge warten nicht in engen Straßen, weil jede Lieferung ihren Termin hat.
Linienbusse und Anwohner kommen auch während der Bauzeit durch.
Gewerke erhalten Material dann, wenn sie es verarbeiten.
Die Bauleitung sieht jederzeit, was kommt und was fehlt.
→ Jede Lieferung braucht ein gebuchtes Zeitfenster. Wer ohne Termin kommt, wird auf einen freien Slot verwiesen, damit die Straße frei bleibt.
→ Wir planen Umladung auf kleinere Fahrzeuge an einem geeigneten Punkt an der Hauptstraße oder lassen direkt mit passender Fahrzeuggröße liefern.
→ Wir beantragen bei Bedarf Halteverbotszonen und legen Abladezeiten so, dass sie außerhalb der dichtesten Busfolge liegen.
→ Laute Lieferungen bekommen Zeitfenster in der Tagesmitte. Die Anwohner erhalten vorab einen Überblick über die Termine.
Beton, Bewehrung, Fertigteile und Ausbaumaterial in großen Mengen müssen über schmale Straßen in kurzer Taktung ankommen.
Viele Gewerke arbeiten gleichzeitig. Ohne Zeitfenster stehen Handwerkerfahrzeuge und Lieferungen in der Einfahrt im Weg.
An der stark befahrenen Straße zählt jede Minute, die ein Fahrzeug auf der Fahrbahn steht. Lieferungen werden kurz und genau getaktet.
Rund um Bahnhof und Bahnhofstraße treffen Busverkehr, Markt und Einzelhandel aufeinander. Die Lieferplanung richtet sich danach.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material in welcher Menge brauchen.
Für jede Lieferart wird die Anfahrt bis zum Abladepunkt geprüft, einschließlich Wendemöglichkeit.
Lieferanten buchen ihre Termine. Großgeräte bekommen eigene Fenster.
Wir verfolgen Ankünfte, lösen Verspätungen und passen den Plan an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Blankenese an einer schmalen Wohnstraße, durch die ein Kleinbus fährt, dann bekommt jeder Lieferant ein Zeitfenster von festgelegter Länge. Große Fahrzeuge wie Betonpumpe oder Kranwagen erhalten eigene Termine, an denen keine anderen Lieferungen eingeplant sind.
Fällt in diese Woche ein Markttag im Ortskern, dann verlegen wir Lieferungen, deren Route durch die Bahnhofstraße führen würde, auf einen anderen Tag oder auf eine andere Anfahrt. Die Fahrer bekommen die geänderte Route mit der Terminbestätigung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zeitfenster hängen eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen: Nur wenn Abladefläche und Lager frei sind, darf das nächste Fahrzeug kommen. Deshalb planen wir beides gemeinsam.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um, nimmt Lieferungen an und meldet Abweichungen zurück. Mit der Zugangskontrolle wird abgeglichen, welche Fahrzeuge erwartet werden.
Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Große Fahrzeuge planen wir so, dass sie allein in der Straße sind. Fahrer erhalten eine Anfahrtsskizze mit Halteort, damit niemand suchen muss. So bleibt die Straße in Hamburg-Blankenese auch während der Bauzeit befahrbar.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben in Hamburg-Blankenese. Wir zeigen Ihnen, wie Zeitfenster, Routen und Abladestellen dazu passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Blankenese. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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