
Hamburg misst knapp 755 Quadratkilometer. Etwa acht Prozent davon sind Wasser, dazu kommen Fleete und Kanäle, die von rund 2.500 Brücken überspannt werden. Wer hier eine Baustelle einrichtet, plant nicht nur Container und Zaun, sondern auch den Weg dorthin: Wie kommt ein Sattelzug über die Brücke, in welche Straße passt der Kran, wo darf der Lagerplatz stehen?
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit der Fläche. Wir legen Zufahrten, Lagerbereiche, Container für Büro und Pausen, Sanitäranlagen sowie die Versorgung mit Strom und Wasser in einem Plan fest. Dieser Plan richtet sich nach dem, was der Boden und die Umgebung zulassen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Hamburg liegt auf drei sehr verschiedenen Böden. Direkt an der Elbe reichen Marschen aus Sand und Schlick bis an die Deiche, der Untergrund ist weich und oft wassergesättigt. Südlich und nördlich davon folgt die Geest, ein eiszeitlich aufgeschütteter Sand- und Geröllboden, der Lasten besser trägt. Im Norden schließt Jungmoränenland an. Für die Baustelleneinrichtung heißt das: Stellflächen für Container und Kräne brauchen in der Marsch meist eine Lastverteilung, auf der Geest genügt oft eine verdichtete Schotterfläche.
In Hamburg-Wilhelmsburg oder Hamburg-Finkenwerder stehen Baustellen auf Elbinseln. Dort entscheiden die Brücken und Straßen über das Transportgewicht und die Länge der Fahrzeuge. Auch der Hafen hat Grenzen: Rund 147 Brücken und mehrere Tunnel gehören zum Hafengebiet, darunter die Kattwyk-Hubbrücke. Lieferfenster müssen mögliche Brückenöffnungen einrechnen.
In der Innenstadt rund um Hamburg-HafenCity oder Hamburg-Altona fehlt dagegen der Platz. Baustellen grenzen an Kanäle, Fleete und Blockränder, Lagerflächen liegen oft auf der Straße oder auf dem eigenen Baufeld in mehreren Ebenen. Hier planen wir knapp: kleine Containeranlagen, kurze Wege und Lagerplätze, die nur für die nächsten Lieferungen reichen.

Wir legen fest, wo Büro-, Pausen- und Lagercontainer stehen und wie sie versorgt werden. In der Marsch rechnen wir mit Unterlagen für weichen Boden, in engen Lagen stapeln wir Container auf wenig Grundfläche.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege werden im Plan eingetragen. Wo Kanäle oder Fleete das Baufeld begrenzen, achten wir darauf, dass Leitungen nicht über Verkehrswege laufen.
Wir planen Bauzaun, Tore und Beschilderung so, dass Anlieferung und Fußgänger getrennt bleiben. In Wohnvierteln mit Schulwegen rückt der Zaun weiter nach innen als auf einem Gewerbegrundstück.
Wir bestimmen, wo Material abgeladen wird und wie lange es liegen darf. Bei beengter Lage entstehen kleine Lagerbereiche mit festen Zeitfenstern, bei großen Flächen zum Beispiel in Gewerbegebieten ein zentraler Platz.
Container und Kräne stehen auf einem Untergrund, der sie trägt.
Lieferfahrzeuge kommen über Wege, die für ihre Größe geeignet sind.
Lagerflächen sind auf den tatsächlichen Platz zugeschnitten.
Strom, Wasser und Sanitär liegen von Beginn an an der richtigen Stelle.
→ Wir sehen im Plan Lastverteilung durch Stahlplatten oder Schotter vor und stimmen die Standorte mit der Statik ab.
→ Die Zufahrt wird vorab mit dem Spediteur durchgesprochen. Fahrzeuglängen und Gewichte werden auf die Strecke abgestimmt.
→ Wir planen kleine Anlieferfenster und nutzen den Baukörper selbst als Lagerfläche, sobald die Geschossdecken tragen.
→ Bei Baustellen nahe der Elbe stimmen wir Aufbau, Lagerhöhe und Zufahrten mit der Planung zum Hochwasserschutz ab.
In Hamburg-HafenCity entstehen Quartiere zwischen Kanälen und Fleeten. Baufelder sind klein, die Zufahrten begrenzt.
In Hamburg-Bergedorf oder Hamburg-Rahlstedt stehen größere Flächen zur Verfügung. Hier wachsen ganze Quartiere in Bauabschnitten.
Lagerhallen und Umschlagflächen im Süden der Stadt stehen auf Marschboden und brauchen tragfähige Stellflächen.
In Hamburg-Altona oder Hamburg-Eppendorf wird zwischen bestehenden Häusern gebaut. Container und Lager müssen auf kleinstem Raum Platz finden.

Wir sehen uns Baufeld, Boden, Brücken und Zufahrten an und bestimmen, welche Fahrzeuge bis zur Baustelle kommen.
Container, Lager, Tore, Strom und Wasser werden maßstäblich eingezeichnet und mit der Bauleitung durchgesprochen.
Wir stimmen Lieferung und Aufstellung der Container mit den Gewerken ab und prüfen die Aufstellung am Plan.
Mit jedem Bauabschnitt wird die Einrichtung angepasst. Lagerflächen und Zufahrten wandern mit dem Fortschritt.
Wird ein Wohn- und Bürogebäude auf einer Fläche im Hafengebiet geplant, etwa in Hamburg-HafenCity, dann ist das Baufeld auf mehreren Seiten von Wasser oder Straßen begrenzt. Wir legen dann fest, wo der Kran steht, wie Lieferungen einbiegen und welche Fläche für Container übrig bleibt. Die Container kommen auf eine Seite, der Lagerplatz auf eine andere, die Zufahrt führt über ein Tor mit Aufstellfläche für wartende Fahrzeuge.
Wächst das Gebäude, verlagert sich die Einrichtung nach oben. Aus dem Bodenlager werden Geschosslager, aus dem Tor eine Schleuse mit Zeitfenstern. Der Plan wird mit jeder Bauphase neu gelegt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung bildet die Grundlage für das Logistik-Management. Wo Tore und Lagerflächen liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Deshalb stimmen wir Einrichtungsplan und Liefersteuerung aufeinander ab.
Auch die Sicherheit hängt am Plan: Tore, Beleuchtung und Kontrollpunkte werden dort eingetragen, wo der Zaun verläuft. Für Baustellen in Hamburg mit mehreren Abschnitten erstellen wir je Abschnitt einen eigenen Plan.
In den Marschen an der Elbe besteht der Boden aus Sand und Schlick und trägt Punktlasten schlecht. Auf der Geest ist er fester. Deshalb legen wir fest, wo Container und Kräne stehen und welche Lastverteilung nötig ist.

Schicken Sie uns Lage, Grundstücksgröße und Bauzeit. Wir entwerfen einen Einrichtungsplan, der zu Boden, Zufahrt und Ablauf Ihres Vorhabens passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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