
Auf einer großen Baustelle in Hamburg arbeiten oft mehrere Gewerke zugleich. Mit jedem Beschäftigten wächst die Zahl möglicher Verletzungen. Für diese Fälle sieht die Unfallverhütungsvorschrift der Unfallversicherungsträger einen Betriebssanitäter vor: Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist mindestens einer erforderlich, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte gleichzeitig anwesend sind.
Wir unterstützen Bauherren und Bauleiter dabei, den Sanitätsdienst für ihre Baustelle zu planen. Das umfasst die Frage, ob die Schwelle erreicht wird, wie der Dienst auf der Fläche organisiert wird und wie er mit dem Rettungsdienst zusammenarbeitet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Regel ist klar: Eingesetzt werden dürfen nur Personen, die bei einer von den Unfallversicherungsträgern ermächtigten Stelle ausgebildet wurden und Grundausbildung sowie Aufbaulehrgang absolviert haben. Kaufmännische Mitarbeiter zählen bei der Zahl von 100 mit. Für Großbaustellen in Hamburg, etwa in Quartieren wie Hamburg-HafenCity, kann die Schwelle in der Hochphase erreicht werden.
Viele Baustellen liegen am Wasser. In Hamburg-HafenCity, Hamburg-Veddel oder im Hafenumfeld grenzen Baufelder an Kanäle, Fleete und die Elbe. Arbeiten an Kaimauern und Ufern bringen eigene Risiken mit sich. Der Sanitätsdienst muss wissen, wo der Rettungsdienst die Baustelle erreicht, denn die Stadt ist von rund 2.500 Brücken durchzogen. Eine Zufahrt kann über eine Brücke oder einen Tunnel führen.
Auch in der Höhe wird gearbeitet. Im Elbbrückenquartier und in anderen Neubaugebieten sind Hochhäuser geplant, auf deren Baustellen Beschäftigte in großer Höhe arbeiten. Dort kommt es darauf an, dass Wege für Rettungskräfte im Gebäude frei bleiben und Meldeketten funktionieren, bevor der erste Notfall eintritt.

Wir rechnen mit der Bauleitung nach, wie viele Beschäftigte gleichzeitig auf der Baustelle sind. Dann sehen wir, ob die Grenze von 100 überschritten wird.
Wir legen fest, wann und wo ein Betriebssanitäter anwesend ist und wie er erreicht wird. Die Planung folgt dem Bauablauf mit seinen Spitzen und ruhigen Phasen.
Wir stimmen Zufahrten, Treffpunkte und Meldewege mit den Rettungskräften ab. Auf Baustellen am Wasser oder hinter Brücken sind klare Treffpunkte wichtig.
Erstversorgungen werden festgehalten, wie es die gesetzlichen Anforderungen verlangen. Die Bauleitung erhält die Unterlagen in der abgestimmten Form.
Die Vorgabe der Unfallverhütungsvorschrift wird erfüllt, wo sie gilt.
Rettungsdienst und Baustelle kennen den Weg zueinander.
Meldeketten stehen, bevor ein Notfall eintritt.
Der Dienst folgt dem Bauablauf statt einer festen Schablone.
→ Wir klären Zufahrten, Zugänge zum Ufer und Treffpunkte für den Rettungsdienst, bevor gearbeitet wird.
→ Der Weg des Rettungsdienstes wird eingezeichnet, mögliche Engstellen werden mit der Bauleitung durchgesprochen.
→ Rettungswege im Gebäude bleiben frei, Meldeketten und Treffpunkte werden vor Beginn der Hochbauphase festgelegt.
→ Wir prüfen den Bedarf mit jedem Bauabschnitt neu, weil die Grenze von 100 nur zeitweise überschritten werden kann.
Große Baufelder in Hamburg-HafenCity haben viele Gewerke und Beschäftigte zugleich.
Hochhäuser im Elbbrückenquartier bringen Arbeit in der Höhe und lange Wege im Gebäude mit sich.
Auf großen Flächen im Süden der Stadt sind Wege für den Rettungsdienst weit.
Brücken und Straßenbauprojekte im Stadtgebiet haben oft viele Arbeitsstellen entlang einer Strecke.

Wir klären Beschäftigtenzahl, Bauablauf und Lage und prüfen, ob die Grenze von 100 erreicht wird.
Dienstzeiten, Standort, Treffpunkte und Meldewege werden mit der Bauleitung besprochen.
Der Sanitätsdienst läuft nach Plan, Vorfälle werden dokumentiert und gemeldet.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir neu, ob Besetzung und Standorte noch passen.
Entsteht in Hamburg-HafenCity oder Hamburg-Wilhelmsburg ein Bürokomplex mit mehreren Hundert Beschäftigten in der Spitzenphase, dann wird die Grenze von 100 überschritten. In diesem Fall stimmen wir mit der Bauleitung ab, wie der Sanitätsdienst organisiert wird. Der Standort des Sanitätsraums wird nach Absprache festgelegt, ebenso welche Ausstattung bereitsteht, etwa ein Defibrillator nach Absprache.
Wenn das Baufeld nur über eine Brücke erreichbar ist, dann wird die Zufahrt für den Rettungsdienst eigens markiert und das Tor in der Schicht besetzt. Der Betriebssanitäter weiß, wo sich Treffpunkte befinden. Rettungskräften gibt er auf der Fläche Orientierung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst hängt an den anderen Bausteinen: Die Zugangskontrolle am Tor lässt Rettungsfahrzeuge zügig auf das Gelände, das Logistik-Management hält Zufahrten frei. Die Einrichtungsplanung legt Sanitätsraum und Treffpunkte fest.
Bei großen Vorhaben in Hamburg stimmen wir Dienstzeiten mit der Bauleitung ab. Ausstattung, Räume und Material gibt es nach Absprache, je nach Größe und Risiko der Baustelle.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist mindestens ein Betriebssanitäter erforderlich, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte gleichzeitig anwesend sind. Kaufmännische Mitarbeiter zählen mit. Wir prüfen mit der Bauleitung, ob die Grenze erreicht wird.

Teilen Sie uns Lage, Größe und Beschäftigtenzahl Ihrer Baustelle mit. Wir prüfen, ob ein Betriebssanitäter erforderlich ist. Dann schlagen wir einen Dienst vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit