
Ein Bagger trifft ein Kabel, ein Monteur rutscht an der Uferböschung ab, ein Helfer klemmt sich die Hand zwischen zwei Fertigteilen. Auf einem großen Baufeld zählt dann jede Minute bis zur ersten fachkundigen Hilfe. In Hamburg-Poppenbüttel stellen wir Betriebssanitäter, die diese Minuten auf der Baustelle selbst überbrücken.
Pflicht wird ein Sanitäter nach § 27 der DGUV Vorschrift 1, sobald mehr als 100 Versicherte gleichzeitig auf einer Baustelle tätig sind. Gezählt werden dabei die Beschäftigten aller Firmen zusammen. Wir rechnen diese Zahl mit Ihnen für jede Phase durch und besetzen den Dienst so, dass er vom ersten Tag mit großer Belegschaft an steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Fluss teilt den Stadtteil. Für Kraftfahrzeuge gibt es auf elf Kilometern nur eine Querung, die Alsterbrücke im Zuge des Ring 3. Liegt die Baustelle auf der einen Seite und das Ziel des Rettungswagens auf der anderen, führt der Weg über diese Brücke. Darum gehört in jeden Notfallplan die Frage, wie die Anfahrt verläuft und wo der Wagen auf dem Baufeld halten kann.
Unter den Hauptstraßen liegen dichte Leitungsbündel. In der Harksheider Straße sind neben Gas und Trinkwasser auch Stromkabel bis 110 Kilovolt verlegt. Bei Tiefbau in solchen Trassen drohen Verletzungen durch Strom und Verschüttung. Der Sanitäter kennt die Gefahrenstellen aus der Einweisung und steht bei kritischen Aushubarbeiten in Rufweite.
Wasser ist die dritte Besonderheit. Am Wehr der Alster, an der Mellingbek und am Kupferteich gibt es Ufer und Stauanlagen, an denen Instandsetzungen anfallen können. Wer dort an der Böschung oder auf einem Ponton arbeitet, braucht einen Rettungsplan, der Sturz ins Wasser und Unterkühlung einschließt.

Ausgebildete Sanitäter versorgen Verletzte, setzen den Notruf mit genauer Ortsangabe ab und übergeben strukturiert an den Rettungsdienst. Jeder Einsatz wird schriftlich festgehalten.
Wir legen Sammelplatz, Halteort für den Rettungswagen und die Route von der Alsterbrücke bis zum Tor fest. Der Plan hängt sichtbar an Tor, Container und Treppenhaus.
Bei Schweiß-, Schneid- und Dacharbeiten stellen Brandschutzhelfer die Brandwache, halten Löschgeräte bereit und lenken im Ernstfall die Räumung.
Welche Sachmittel die Baustelle in Hamburg-Poppenbüttel braucht, etwa Verbandkästen, Trage oder Defibrillator, stimmen wir vorab mit Ihnen ab.
Die Pflicht aus der DGUV Vorschrift 1 ist für jede Bauphase nachvollziehbar erfüllt.
Verletzte erhalten auf dem Baufeld sofort fachkundige Hilfe.
Der Rettungsdienst findet ohne Suchen zum Einsatzort.
Brandwachen bei heißen Arbeiten sind besetzt und dokumentiert.
→ Der Sanitäter sichert zuerst den Bereich, lässt die Spannungsfreiheit bestätigen und beginnt danach mit der Versorgung, bis der Notarzt eintrifft.
→ Rettungsmittel liegen am Ufer bereit, wie vorher abgestimmt. Nach der Bergung wärmt der Sanitäter den Verletzten und überwacht Atmung und Kreislauf.
→ Eine Kraft aus dem Team läuft zum vereinbarten Treffpunkt und lotst den Wagen direkt zum Unfallort.
→ Wir zählen die Belegschaft je Woche mit und besetzen den Dienst rechtzeitig, bevor die Grenze von 100 Versicherten überschritten ist.
Anlagen wie am Poppenbütteler Berg mit mehreren Baukörpern, auf denen in Spitzenzeiten mehr als 100 Menschen arbeiten.
Leitungs- und Straßenbau in Trassen wie der Harksheider Straße mit Strom-, Gas- und Wasserleitungen.
Instandsetzung an Ufern, Wehr und Stauanlagen entlang von Alster und Mellingbek.
Neubauten im Gewerbepark am Poppenbütteler Bogen mit vielen parallelen Ausbaugewerken.

Wir ermitteln mit Ihnen, wie viele Versicherte je Bauphase gleichzeitig arbeiten und ab wann ein Sanitäter vorgeschrieben ist.
Tiefbau, Arbeiten in Höhe, Arbeiten am Wasser und heiße Arbeiten werden aufgenommen und in den Notfallplan übertragen.
Sanitäter und Brandschutzhelfer werden eingewiesen, der Platz für die Erstversorgung und der Halteort für den Rettungswagen festgelegt.
Ändert sich die Belegschaft oder kommen neue Gefahren hinzu, passen wir Besetzung und Plan an.
Arbeiten auf einem Wohnquartier mit mehreren Häusern Rohbau, Fassade und Haustechnik parallel, dann steigt die Belegschaft schnell über 100 Versicherte. In diesem Fall beginnt der Sanitätsdienst mit dem ersten Tag dieser Phase. Wir richten mit Ihnen einen Platz für die Erstversorgung ein und legen fest, wo der Rettungswagen hält.
Steht zusätzlich Tiefbau an einer Hauptstraße mit Hochspannungskabeln an, dann nehmen wir die Leitungspläne in die Einweisung des Sanitäters auf. Während der kritischen Aushubtage hält er sich nahe der Grube auf, der Brandschutzhelfer übernimmt in dieser Zeit die Brandwache bei den Schweißarbeiten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst hängt eng an Zugang und Logistik. Weiß die Torwache, dass ein Rettungswagen kommt, hält sie die Zufahrt frei und stoppt Lieferungen, bis der Einsatz vorbei ist.
Wir stimmen Notfallplan und Alarmkette mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Koordinator nach Baustellenverordnung ab. Auf der Baustelle in Hamburg-Poppenbüttel greifen dann Erstversorgung, Bewachung und Liefersteuerung ineinander.
Nach § 27 der DGUV Vorschrift 1 sind Betriebssanitäter Pflicht, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Maßgeblich ist die Zahl aller Beschäftigten, unabhängig davon, für welche Firma sie arbeiten. In Hamburg-Poppenbüttel erreichen vor allem große Wohnquartiere diese Grenze.

Nennen Sie uns Belegschaft, Bauzeit und besondere Gefahren. Wir schlagen Ihnen vor, wie der Sanitätsdienst für Ihre Baustelle besetzt werden kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Poppenbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit