
Die meisten Baustellen in Hamburg-Sasel sind überschaubar: ein Doppelhaus, ein Anbau, eine Sanierung. Ein eigener Sanitätsdienst ist dort selten vorgeschrieben. Anders sieht es aus, wenn eine Schule erweitert, eine größere Wohnanlage errichtet oder an der Hauptstraße ein langer Leitungsabschnitt erneuert wird. Dann arbeiten viele Firmen gleichzeitig. Die Frage nach dem Betriebssanitäter stellt sich ernsthaft.
Die Grenze zieht die DGUV Vorschrift 1 in § 27: Sind auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig, müssen Betriebssanitäter bereitstehen. Mitgezählt wird jeder, der dort arbeitet, gleich bei welchem Arbeitgeber. Wir helfen Ihnen, diese Zahl über die Bauzeit realistisch einzuschätzen. Den Dienst stellen wir für genau die Wochen, in denen er gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Professionelle Hilfe ist nicht weit, aber sie muss die Baustelle finden. Die Berufsfeuerwehr betreibt im Stadtteil die Feuer- und Rettungswache 24 am Saseler Kamp, ein Krankenhaus liegt im Nachbarstadtteil Volksdorf. Auf Gartengrundstücken liegt das Tor aber oft an der Rückseite oder in einer Nebenstraße. Ein Sanitäter, der die genaue Zufahrt kennt und den Rettungswagen in Empfang nimmt, gewinnt in diesen Momenten Zeit.
Gefährlich wird es vor allem beim Rückbau und in der Tiefe. Wo alte Häuser abgerissen werden, fallen Teile unkontrolliert, Staub nimmt die Sicht. Bei Leitungsarbeiten unter der Saseler Chaussee oder am Ring 3 kommt fließender Verkehr direkt neben der Grube hinzu. Der Sanitäter kennt die Stellen mit dem größten Risiko und hält sich in ihrer Nähe auf.
Brandschutz hat im Stadtteil einen eigenen Hintergrund. Neben Ziegeldächern kommt im Stadtteil auch Reet vor, alte Bäume reichen bis an die Grundstücksgrenzen. Schweißen, Trennschleifen oder Abflämmen auf einer Nachbarbaustelle ist dort heikel. Brandschutzhelfer stellen die Wache, halten Löschmittel griffbereit und kontrollieren die Stelle noch lange nach Arbeitsende.

Sie übernehmen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, alarmieren mit klarer Ortsbeschreibung und halten jeden Einsatz im Verbandbuch fest.
Wir beschreiben die Zufahrt von der Hauptstraße bis zum Unfallort, legen einen Treffpunkt fest und benennen, wer den Rettungswagen dort abholt.
Für Schweiß-, Schneid- und Dacharbeiten stellen wir eine Brandwache mit Löschmitteln. Nach Arbeitsende folgt die vereinbarte Nachkontrolle.
Ob Trage, Defibrillator oder ein eigener Raum für die Erstversorgung nötig sind, legen wir je Baustelle in Hamburg-Sasel gemeinsam mit Ihnen fest.
Sie wissen für jede Bauphase, ob der Dienst nach § 27 vorgeschrieben ist.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungswagen eintrifft.
Der Rettungsdienst erreicht das Baufeld über eine vorab beschriebene Route.
Heiße Arbeiten in brandempfindlicher Nachbarschaft sind abgesichert.
→ Der Sanitäter sichert zuerst den Bereich gegen weitere Teile, versorgt den Verletzten und gibt beim Notruf Hergang und Zustand präzise durch.
→ Der Verkehr wird durch die Absicherung auf Abstand gehalten, der Sanitäter steigt erst nach Prüfung der Grube ein und bereitet die Übergabe an den Notarzt vor.
→ Ein Lotse wartet am vereinbarten Treffpunkt an der Hauptstraße und führt das Fahrzeug bis zum Tor.
→ Die Brandwache bleibt nach Ende der heißen Arbeiten am Ort und kontrolliert die Stelle in vereinbarten Abständen, bevor sie freigibt.
Neu- und Erweiterungsbauten an Grundschulen oder am Gymnasium Oberalster mit vielen Gewerken in der Ausbauphase.
Mehrere Baukörper auf zusammengelegten Grundstücken, auf denen in Spitzenzeiten viele Firmen gleichzeitig tätig sind.
Lange Abschnitte an Saseler Chaussee oder Ring 3 mit tiefen Gruben neben laufendem Verkehr.
Abbrüche von Gemeinde- oder Schulbauten, bei denen herabfallende Teile und Staub das Risiko erhöhen.

Wir schätzen mit Ihnen die Zahl der Versicherten je Bauabschnitt und klären, in welchen Wochen die Grenze von 100 überschritten wird.
Abbruch, tiefe Gruben, Arbeiten in Höhe und heiße Arbeiten werden erfasst und im Notfallplan berücksichtigt.
Zufahrt, Treffpunkt und Erste-Hilfe-Platz werden festgelegt und an den Zugängen ausgehängt.
Sanitäter und Brandschutzhelfer beginnen mit dem Abschnitt, Änderungen im Bauablauf übernehmen wir in Plan und Besetzung.
Wird an einer Schule im Stadtteil ein neuer Gebäudeteil errichtet und arbeiten im Ausbau Rohbau, Technik und Innenausbau parallel, dann kann die Zahl der Versicherten zeitweise über 100 steigen. In diesem Abschnitt stellen wir einen Betriebssanitäter, richten einen Platz für die Erstversorgung ein und hängen den Lotsenplan an Tor und Container aus.
Steht im selben Vorhaben eine Dachabdichtung mit offener Flamme an, dann kommt für diese Tage ein Brandschutzhelfer dazu. Grenzt die Baustelle an ein Gebäude mit Reetdach, dann verlängern wir die Nachkontrolle und stimmen mit Ihnen ab, welche Löschmittel bereitliegen.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit der Torwache zusammen. Kündigt sich ein Rettungseinsatz an, wird die Zufahrt geräumt und laufende Lieferungen werden angehalten, bis der Wagen wieder abgefahren ist.
Alarmkette, Treffpunkt und Erste-Hilfe-Platz stimmen wir mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Koordinator nach Baustellenverordnung ab. Auf einer größeren Baustelle in Hamburg-Sasel sind Erstversorgung, Brandwache und Zugang damit aus einem Guss geplant.
In der Regel nicht. Die Pflicht nach § 27 der DGUV Vorschrift 1 gilt erst, wenn mehr als 100 Versicherte auf der Baustelle tätig sind. Bei einem einzelnen Doppelhaus wird diese Zahl kaum erreicht. Ersthelfer sind trotzdem vorgeschrieben. Größere Schul- oder Wohnbauten in Hamburg-Sasel können die Grenze dagegen überschreiten.

Teilen Sie uns Bauzeit, beteiligte Firmen und besondere Arbeiten mit. Wir prüfen die Pflicht und schlagen eine Besetzung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Sasel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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