
In einem Wohnstadtteil wie Hamburg-Sasel entscheidet nicht die Größe der Baustelle über den Aufwand der Anlieferung, sondern die Straße davor. Ein Betonmischer, der in einer Anliegerstraße wartet, sperrt sie für alle. Ein Lkw, der zur Schulzeit rangiert, steht mitten im Weg der Kinder.
Mit einem Logistik-Management bekommt jede Lieferung einen Termin, eine Route und einen Ort zum Abladen. Wir erstellen das Konzept, vergeben die Zeitfenster digital und steuern sie während der Bauzeit nach. Material kommt zum Zeitpunkt des Einbaus. Dazwischen bleibt die Straße frei.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hauptroute in den Stadtteil ist der Ring 3. Er führt über Saseler Damm und Stadtbahnstraße bis zur Kreuzung mit der Saseler Chaussee und endet dort. Eine Verlängerung nach Osten wurde nach Protesten der Anwohner 2007 aufgegeben. Für Lieferungen bedeutet das: Wer weiter östlich baut, verlässt die Ringstraße und fährt den Rest der Strecke durch Wohngebiete.
Drei Grundschulen und ein Gymnasium liegen im Stadtteil, dazu ein Kindergarten direkt neben der Vicelinkirche am Saseler Markt. Morgens und mittags sind viele Kinder zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Wir legen schwere Anlieferungen deshalb in Zeiten außerhalb der Bring- und Abholphasen und halten sie aus Straßen mit Schulweg möglichst heraus.
Die Nachbarschaft ist eng und aufmerksam. Sasel ist von Einzel- und Doppelhäusern geprägt, die Verdichtung alter Grundstücke wird im Stadtteil kritisch gesehen. Gut angekündigte Lieferzeiten und eine Ansprechperson für Anwohner nehmen viel Druck aus solchen Vorhaben.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Fahrzeuggrößen und Abladeorte und leiten daraus einen Lieferplan für Hamburg-Sasel ab, der zur Straße vor Ihrer Baustelle passt.
Jeder Lieferant bucht ein festes Fenster. Überschneidungen sehen wir vorab und verschieben sie, bevor zwei Lkw gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Wir geben die Anfahrt über die Hauptstraßen vor und benennen Wohnstraßen, die gemieden werden sollen, etwa wegen Schulweg oder fehlender Wendemöglichkeit.
Taktplanung und kurze Abstimmungen mit den Gewerken sorgen dafür, dass Lager nicht überquellen und keine Kolonne auf fehlendes Material wartet.
Lieferungen kommen planbar und ohne Rückstau vor dem Tor an.
Schulwege und Wohnstraßen werden in der Planung berücksichtigt.
Anwohner wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Gewerke arbeiten durch, weil Material zum richtigen Zeitpunkt da ist.
→ Das Buchungssystem lässt pro Fenster nur ein Fahrzeug zu. Wer zu früh ist, wartet an einem vereinbarten Punkt an der Hauptstraße.
→ Jeder Lieferant erhält vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit Kartenausschnitt und der Bitte, sie an den Fahrer weiterzugeben.
→ Wir legen Ruhezeiten im Lieferplan fest, kündigen laute Anlieferungen an und nennen eine Ansprechperson für Rückfragen.
→ Wir verschieben die folgenden Buchungen sofort und informieren die betroffenen Lieferanten, damit niemand vergeblich anfährt.
Verdichtung auf früheren Einzelhausgrundstücken mit vielen Lieferungen in kurzer Zeit und wenig Abladefläche.
Umbau oder Erweiterung an Grundschulen und Gymnasium, bei denen Lieferungen um Unterrichtszeiten herum geplant werden.
Arbeiten im Zentrum zwischen Randbebauung, Kirche und Kindergarten, wo Halteflächen knapp sind.
Arbeiten an der Saseler Chaussee oder am Ring 3, bei denen Materialfluss und Durchgangsverkehr getrennt werden müssen.

Wir fragen Mengen, Fahrzeuggrößen und Termine aller Gewerke ab und gleichen sie mit dem Bauzeitenplan ab.
Anfahrt, Ruhezeiten, Halteplatz und gesperrte Straßen kommen in eine Liefervorgabe für alle Lieferanten.
Die Lieferanten buchen ihre Zeitfenster digital, wir prüfen Überschneidungen und bestätigen.
Verschiebt sich der Bauablauf, ziehen wir die Buchungen nach und halten alle Beteiligten auf dem Laufenden.
Liegt eine Baustelle für mehrere Doppelhäuser in einer Anliegerstraße östlich der Saseler Chaussee, dann führt die Anfahrt über den Ring 3 bis zur Kreuzung und danach über eine festgelegte Route bis zum Tor. Fertigteile und Beton planen wir in Fenster am späten Vormittag, wenn der Schulweg ruhig ist.
Kommen in der Ausbauphase viele kleine Lieferungen zusammen, dann bündeln wir sie in festen Tagesblöcken. Die Nachbarn erhalten eine kurze Übersicht, an welchen Tagen größere Fahrzeuge kommen. So bleibt die Straße an den übrigen Tagen fast ohne Baustellenverkehr.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management nutzt die Flächen aus dem Einrichtungsplan und gibt seine Zeitfenster an das Personal am Tor weiter. Dort wird jede Lieferung angenommen, geprüft und an den richtigen Lagerplatz gebracht.
Mit Bauleitung und Gewerken stimmen wir den Lieferplan wöchentlich ab. Für Baustellen in Hamburg-Sasel kommen bei Bedarf Absprachen mit Schule, Kindergarten oder Kirchengemeinde hinzu, wenn deren Wege betroffen sind.
Oft gerade dort. In Hamburg-Sasel liegen viele Baustellen an schmalen Anliegerstraßen, auf denen schon ein wartender Lkw Ärger auslöst. Feste Zeitfenster und eine klare Anfahrt verhindern das, auch wenn nur wenige Lieferungen am Tag kommen.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen einen Lieferplan, der zu Straße und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Sasel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit