
Wer in Hamburg-Hummelsbüttel baut, bekommt jedes Material über Straßen, die zugleich Busstrecke, Schulweg und Wohnstraße sind. Eine Autobahn oder Bundesstraße führt nicht durch den Stadtteil, eine Haltestelle von U- oder S-Bahn gibt es dort nicht. Lieferverkehr und Alltagsverkehr teilen sich deshalb dieselben wenigen Achsen.
Unser Logistik-Management bringt Ordnung in diesen Verkehr. Wir erstellen das Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Lieferung und stimmen Ladezonen, Halteverbote und Wartebereiche ab. So kommt Beton, Stahl oder Fassadenmaterial dann an, wenn die Kolonne es einbaut. Die Fahrzeiten der Busse planen wir dabei mit ein.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Durch den Stadtteil fahren tagsüber die Metrobuslinie 24 sowie die Linien 172, 174, 178, 179 und 193, nachts die 607. Ein Lkw, der vor einer Haltestelle entlädt oder in einer engen Straße rangiert, hält den Takt auf. Lieferfenster legen wir deshalb so, dass sie die Hauptzeiten des Busverkehrs möglichst meiden.
Schulen und Kitas liegen mitten in den Wohngebieten: das Gymnasium an der Hummelsbütteler Hauptstraße, die Grundschule am Grützmühlenweg und der Standort der Stadtteilschule am Poppenbütteler Stieg. Morgens und mittags sind dort viele Kinder zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Diese Zeiten fließen als Sperrfenster in die Lieferplanung ein.
Ein großer Teil der Bewohner lebt in den Großsiedlungen Tegelsbarg und Lentersweg, im Südosten stehen Villen und Einfamilienhäuser in ruhigen Seitenstraßen. Lärm am frühen Morgen, wartende Lkw mit laufendem Motor und zugeparkte Einfahrten sorgen schnell für Beschwerden. Gute Logistik heißt hier auch: rechtzeitig informieren und Wartezeiten vermeiden.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauabschnitte und leiten daraus Lieferwege, Ladezonen und Lagerbedarf ab. Das Konzept ist die gemeinsame Grundlage für alle Firmen auf der Baustelle.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Termin. Schulzeiten, Busverkehr und Ruhezeiten in Hamburg-Hummelsbüttel sind als Sperrzeiten hinterlegt, damit sich Lieferungen nicht stauen.
Wir planen Anfahrtswege, Wendepunkte und Halteverbotszonen und stimmen sie mit den zuständigen Stellen ab. Lieferanten erhalten vorab eine klare Anfahrtsbeschreibung.
Anwohner, Hausverwaltungen und Schulen erfahren frühzeitig, wann laute oder große Lieferungen kommen. Das senkt Beschwerden und schafft Verständnis für die Baustelle.
Material kommt zum geplanten Termin und die Kolonne wartet nicht.
Weniger Rückstau in den Wohnstraßen und auf den Busstrecken rund um die Baustelle.
Die Nachbarschaft weiß vorher Bescheid und reagiert gelassener.
Alle Lieferanten arbeiten nach einem gemeinsamen Plan statt nach Zuruf.
→ Über die Zeitfenster kommt jeder Lkw zu seinem Termin. Wer zu früh ist, wartet an einem abgestimmten Punkt außerhalb der engen Straße.
→ Wir prüfen Schleppkurven vorab, legen eine Einbahn-Führung über das Grundstück fest oder lassen sperrige Teile mit kleineren Fahrzeugen anliefern.
→ In diesen Zeiten gibt es keine großen Lieferungen. Ist eine Ausnahme nötig, wird die Einfahrt von einem Einweiser begleitet.
→ Wir planen solche Termine mit Vorlauf, beantragen die nötigen Genehmigungen und informieren die Anwohner rechtzeitig.
Neubauten mit Rohbau, Fassade und Innenausbau, bei denen über Monate täglich mehrere Lieferungen eintreffen.
Fassaden- und Dacharbeiten in Großsiedlungen, bei denen Anlieferungen zwischen Hauseingängen und Parkplätzen der Bewohner Platz finden müssen.
Um- und Erweiterungsbauten bei laufendem Betrieb, bei denen Lieferzeiten auf Unterricht und Betreuung abgestimmt werden.
Hallen und Bürogebäude in den Gewerbegebieten mit Sattelzügen, Fertigteilen und großen Kranen.

Wir sammeln, welche Gewerke welche Mengen in welchem Zeitraum anliefern.
Anfahrt, Ladezone, Sperrzeiten und Wartepunkte werden geplant und abgestimmt.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster, Abweichungen werden sofort umgeplant.
Regelmäßig prüfen wir mit der Bauleitung, ob Plan und Baufortschritt noch zusammenpassen.
Liegt eine Baustelle an einer Straße, auf der ein Linienbus fährt, dann wird das Abladen vor dem Grundstück schnell zum Hindernis. Wir richten in diesem Fall eine Ladezone auf dem Gelände ein, verlegen große Lieferungen in die verkehrsärmeren Stunden und geben jedem Lieferanten eine feste Anfahrtsroute über den Ring 3.
Grenzt das Grundstück zusätzlich an einen Schulweg, dann ruhen die großen Lieferungen zu Schulbeginn und Schulschluss. Kleinere Zustellungen bündeln wir zu festen Zeiten, damit nicht den ganzen Tag einzelne Transporter vor der Tür stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Lageplan der Baustelleneinrichtung zurück und gibt dem operativen Personal vor, wann welches Fahrzeug kommt. Am Tor wissen die Einweiser deshalb, wer erwartet wird und wohin er fahren soll.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Zeitfenster an und informieren Lieferanten und Gewerke. So bleibt der Plan aktuell, auch wenn ein Bauteil später kommt oder ein Abschnitt vorgezogen wird.
Der Stadtteil hat keinen Anschluss an Autobahn, Bundesstraße oder Schnellbahn. Lieferverkehr fährt daher über den Ring 3 und über Wohnstraßen, die auch Busse nutzen. Ohne Zeitfenster stauen sich Lkw schnell vor dem Grundstück.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir entwickeln das passende Logistikkonzept mit Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Hummelsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit