
Wer in Hamburg-Langenhorn baut, holt sein Material über wenige Hauptachsen heran. Von Westen kommt der Verkehr durch den Krohnstiegtunnel unter der Landebahn des Flughafens, von Süden über die Umgehung Fuhlsbüttel und die Langenhorner Chaussee, von Norden aus Norderstedt über die B 432. Auf diesen Straßen fahren gleichzeitig Pendler, Busse und Zubringerverkehr zum Flughafen im Nachbarstadtteil Fuhlsbüttel.
Unser Logistik-Management bringt Ordnung in diese Ströme. Wir entwickeln ein Baulogistikkonzept, vergeben Lieferzeitfenster an alle Gewerke und steuern, wann welcher Lkw kommt, wo er wartet und wo er entlädt. Ziel ist eine Baustelle ohne Lkw-Schlangen vor den Haustüren der Nachbarn.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Ring 3 quert den Stadtteil von Ost nach West über Gehlengraben, ein Stück Tangstedter Landstraße und Krohnstieg und führt durch den Tunnel weiter nach Niendorf und zur A 7. Die B 433 verläuft seit der Umgehung über Zeppelinstraße und Krohnstieg. Für Schwerlast- und Betonlieferungen heißt das: Die Route ist kurz, aber zu Stoßzeiten voll. Wer Lieferungen in die verkehrsärmeren Stunden legt, gewinnt planbare Fahrzeiten.
Abseits der Achsen ist Hamburg-Langenhorn ein Stadtteil der Wohnstraßen. In der Fritz-Schumacher-Siedlung erschließt die Tangstedter Landstraße die Reihenhäuser, die Nebenstraßen sind schmal und von Gärten gesäumt. Ein Sattelzug, der dort wenden muss, blockiert schnell eine ganze Zeile. Hier braucht es kleinere Fahrzeuge, Umschlag an einem Sammelpunkt oder Anlieferung in Etappen.
Die Nachbarschaft ist dicht und wohnt mitten im Baugeschehen. Über den Stadtteil verläuft die Einflugschneise einer Landebahn des Flughafens. Zu dieser Belastung soll nicht unnötig Baustellenverkehr hinzukommen. Feste Lieferfenster, Ruhezeiten und eine klare Ansprache an die Fahrer helfen, die Akzeptanz zu halten.

Wir erfassen Mengen, Gewerke, Bauphasen und Flächen und leiten daraus ab, welche Lieferungen wann nötig sind. Das Konzept legt Anfahrtsrouten, Entladezonen, Pufferflächen und Wartepositionen für Hamburg-Langenhorn fest.
Jede Firma bucht ihre Anlieferung in einem festen Slot. So kommen Beton, Fertigteile und Ausbaumaterial nicht gleichzeitig an. Kran oder Entladefläche sind frei, wenn der Lkw vorfährt.
Wir geben den Lieferanten eine Route ohne Umweg durch Wohnstraßen vor und legen fest, wo ein Fahrzeug bei Verspätung warten darf, statt mit laufendem Motor in einer Seitenstraße zu stehen.
Wir bündeln die Absprachen zu Halteverboten, Sperrungen und Ruhezeiten, informieren Anwohner vorab über besondere Transporte und halten fest, was mit dem Bezirk vereinbart ist.
Material kommt, wenn Kran und Fläche frei sind, statt alles auf einmal.
Lkw-Fahrer kennen ihre Route und ihren Halteplatz, bevor sie losfahren.
Die Belastung für die Nachbarschaft bleibt berechenbar und damit vermittelbar.
Sie sehen in einem Plan, welche Lieferungen in der nächsten Woche anstehen.
→ Wir verlegen planbare Lieferungen in Zeiten mit weniger Verkehr und bauen Puffer in den Slotplan ein, damit eine Verspätung nicht den ganzen Tag verschiebt.
→ Alle Anlieferungen laufen über einen gemeinsamen Kalender. Wir sehen Überschneidungen früh und verteilen die Fenster neu.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge, einen Umschlagpunkt an einer breiteren Straße oder eine Einbahnführung für die Dauer der Lieferung.
→ Wir legen Ruhezeiten fest, die im Slotplan gesperrt sind. Außerdem benennen wir eine Stelle, an die sich Nachbarn mit Fragen wenden können.
Neubauten an Langenhorner Chaussee, Tangstedter Landstraße oder Krohnstieg, wo Lieferverkehr und Linienbusse dieselbe Fahrbahn nutzen.
Arbeiten an Geschäften und Wohnungen rund um den Langenhorner Markt, mit Anlieferung außerhalb der Hauptgeschäftszeiten.
Neubau und Umbau an den Standorten Ochsenzoll und Heidberg, wo Rettungswege und Patientenverkehr Vorrang vor Baustellenverkehr haben.
Viele kleine Baustellen nebeneinander, deren Lieferungen gebündelt werden, damit nicht jede Firma einzeln durch die Wohnstraßen fährt.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Liefertermine aller Gewerke und sehen uns Anfahrt und Umfeld der Baustelle an.
Routen, Entladezonen, Pufferflächen und Ruhezeiten werden in einem Konzept zusammengeführt und mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Gewerke buchen ihre Zeitfenster, wir prüfen Überschneidungen und lenken die Fahrzeuge am Liefertag.
Verspätungen, Wartezeiten und Engpässe werden festgehalten und fließen in die Planung der nächsten Wochen ein.
Entsteht ein Wohnhaus an einer Seitenstraße der Langenhorner Chaussee und fallen in der Rohbauphase täglich Beton, Bewehrung und Schalungsmaterial an, dann ordnen wir die Lieferungen nach Bauablauf: Beton am frühen Vormittag mit festem Abstand zwischen den Fahrmischern, Bewehrung am Nachmittag, Schalung an den Tagen ohne Betonage.
Liegt die Zufahrt für Sattelzüge zu eng, dann wird das Material an einer geeigneten Stelle an der Hauptstraße umgeschlagen und mit kleineren Fahrzeugen auf die Baustelle gebracht. Die Fahrer bekommen vorab Route, Zeitfenster und Ansprechpartner, damit niemand in der Nebenstraße suchen oder wenden muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Die Entladezonen und Lagerflächen aus dem Einrichtungsplan sind die Ziele, auf die wir jede Lieferung lenken. Umgekehrt melden wir zurück, wenn sich eine Fläche als zu klein erweist.
Vor Ort setzen unsere Kräfte aus der operativen Baulogistik den Plan um. Sie weisen Fahrzeuge ein, verteilen Material an die Gewerke und dokumentieren Lieferungen. An der Zufahrt übernimmt bei Bedarf die Zugangskontrolle die Prüfung, ob ein Fahrzeug angemeldet ist.
Das hängt von der Lage der Baustelle ab. Von der A 7 führt der Weg meist über Ring 3 und den Krohnstiegtunnel, aus dem Süden über die Umgehung Fuhlsbüttel, aus dem Norden über die B 432 aus Norderstedt. Wir legen die Route je Baustelle fest und meiden dabei Wohnstraßen.

Erzählen Sie uns, was gebaut wird und wie viele Gewerke beteiligt sind. Wir skizzieren ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Langenhorn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit