
Ein Betonmischer, der morgens in eine stille Wohnstraße einbiegt und dort zwanzig Minuten wartet, fällt in Hamburg-Volksdorf jedem auf. Der Stadtteil ist ruhig, die Straßen sind zum Wohnen gebaut und nicht für Schwerlastverkehr. Je besser Lieferungen geplant sind, desto weniger spüren die Nachbarn von der Baustelle.
Unser Logistik-Management bündelt alle Anlieferungen eines Bauvorhabens in einem Konzept: welche Route ein Lkw nimmt, wann er kommen darf, wo er entlädt und wie lange. Jede Firma bekommt ein Zeitfenster, Abweichungen werden sofort sichtbar und das Gelände bleibt frei für die Arbeit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Größere Fahrzeuge erreichen Volksdorf vor allem über zwei Achsen: die Meiendorfer Straße, die als ehemalige Bundesstraße 75 nach Süden Richtung Innenstadt und nach Norden Richtung Ahrensburg führt, sowie die Farmsener Landstraße. Von dort geht es in Wohnstraßen, die für Begegnungsverkehr mit Sattelzügen oft zu eng sind. Wir legen fest, aus welcher Richtung ein Fahrzeug anfährt und wo es wenden kann.
Mittwochs und samstags findet am U-Bahnhof ein Wochenmarkt mit rund 100 Händlern statt. Rund um die Fußgängerzone Weiße Rose und die Eulenkrugstraße liegen Geschäfte, Cafés und Arztpraxen. An Markttagen und zu Geschäftszeiten sind diese Bereiche dicht, für Baustellen in der Nähe planen wir Lieferungen daher um diese Spitzen herum.
Sieben Schulen im Stadtteil, darunter vier Grundschulen, bringen morgens viele Kinder auf Rad- und Fußwege. Liegt eine Baustelle an einem Schulweg, schieben wir die Anlieferung aus den Zeiten vor Unterrichtsbeginn heraus und sorgen dafür, dass rangierende Fahrzeuge eingewiesen werden.

Für jede Baustelle bestimmen wir die Anfahrt über die Hauptachsen, Wendemöglichkeiten und Halteflächen. Das Konzept geht an alle Lieferanten und wird bei Bedarf mit dem Bezirk abgestimmt.
Lieferungen werden in einem digitalen Kalender gebucht. So stehen nie zwei Lkw gleichzeitig vor einer Einfahrt, die nur für einen Platz hat.
Markttage, Schulzeiten und Veranstaltungen im Ortskern fließen in die Lieferplanung ein. Anwohner erhalten auf Wunsch einen Aushang mit den Hauptlieferzeiten.
Wir legen fest, welches Gewerk wann Material braucht und vermeiden, dass Lager voll werden, bevor jemand verbaut. Das hält kleine Grundstücke beweglich.
Lieferungen kommen dann, wenn Platz und Leute zum Abladen da sind.
Die Belastung für die Nachbarschaft bleibt so klein wie möglich.
Engpässe an Schulwegen und am Ortskern sind von vornherein eingeplant.
Sie sehen im Lieferkalender jederzeit, was kommt und was fehlt.
→ Großes Material kommt auf kleineren Fahrzeugen oder wird an einer festgelegten Stelle an der Hauptstraße umgeschlagen. Die Route steht vor der ersten Bestellung fest.
→ An Markttagen buchen wir keine großen Lieferungen in die Morgenstunden. Kleinteile kommen zu Randzeiten, Betonage und Großlieferungen an anderen Wochentagen.
→ Jede Buchung enthält eine Anfahrtsbeschreibung mit festem Treffpunkt. Fahrer melden sich vor der Ankunft, damit die Einfahrt frei ist.
→ Wartezeiten vor der Baustelle vermeiden wir durch knappe Zeitfenster. Wer zu früh kommt, wartet an einem vereinbarten Platz außerhalb der Wohnstraße.
Neubauten auf früheren Einfamilienhausgrundstücken mit vielen Gewerken, aber wenig Fläche und engen Zufahrten.
Umbauten an Geschäftshäusern rund um die Fußgängerzone, wo Lieferverkehr, Fußgänger und Markt zusammentreffen.
Sanierungen und Erweiterungen an Schulstandorten, bei denen Anlieferungen um Unterrichtszeiten herum geplant werden.
Bauvorhaben an Gesundheitseinrichtungen, bei denen Rettungs- und Lieferverkehr getrennt laufen müssen.

Wir erfassen Zufahrten, Schulwege, Markttage und Engstellen rund um die Baustelle.
Routen, Haltepunkte und Lieferzeiten werden mit allen Gewerken abgestimmt und schriftlich festgehalten.
Jede Lieferung wird gebucht, bestätigt und am Tag selbst nachverfolgt.
Laufen Termine aus dem Ruder, ordnen wir die Zeitfenster neu und informieren Lieferanten und Bauleitung.
Liegt ein Mehrfamilienhaus in einer Wohnstraße zwischen Meiendorfer Straße und einer Grundschule, dann führen wir alle schweren Fahrzeuge über die Hauptachse heran und lassen sie in nur einer Richtung durch die Straße fahren. Die erste Lieferung des Tages ist erst nach Schulbeginn gebucht.
Fällt die Betonage auf einen Mittwoch, dann prüfen wir, ob der Marktbetrieb am U-Bahnhof die Route berührt. Wenn ja, verlegen wir den Termin oder legen den Mischerverkehr auf einen Weg, der den Markt umgeht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferkalender nützt nur, wenn jemand am Tor die Fahrzeuge in Empfang nimmt. Mit unserer operativen Baulogistik setzen wir die Planung vor Ort um: Fahrzeuge einweisen, Material annehmen, Lager pflegen.
Die Zufahrten und Lagerflächen, die der Kalender voraussetzt, legen wir gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung fest. Für Bauherren in Hamburg-Volksdorf heißt das: ein Konzept für Fläche und Verkehr.
Durch feste Zeitfenster, eine vorgegebene Anfahrt über die Hauptstraßen und einen Warteplatz außerhalb der Wohnstraße. In Hamburg-Volksdorf sind viele Straßen zu schmal, um dort Lkw abzustellen, deshalb planen wir das von Beginn an.

Beschreiben Sie uns Baustelle, Bauzeit und die wichtigsten Lieferungen. Wir entwickeln ein Logistikkonzept, das zu den Straßen vor Ort passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Volksdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit