
Fast 96.000 Menschen leben in Hamburg-Rahlstedt, mehr als in jedem anderen Stadtteil Hamburgs. Wer hier baut, teilt die Straßen mit Pendlern, Schülern, Linienbussen und Kunden des Ortskerns. Ein Betonmischer zur falschen Zeit oder drei Lastwagen gleichzeitig vor einer schmalen Einfahrt reichen, um eine Wohnstraße zu verstopfen und Ärger in der Nachbarschaft auszulösen.
Unser Logistik-Management ordnet deshalb jede Lieferung einem Zeitfenster zu, legt Anfahrtswege fest und plant Material so, dass es dann eintrifft, wenn es eingebaut wird. Grundlage ist ein Logistikkonzept für das gesamte Vorhaben, das Gewerke, Lieferanten und Bauleitung gemeinsam nutzen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Fernverkehr erreicht den Stadtteil über die frühere Bundesstraße 75 und die nahe Autobahnanschlussstelle Stapelfeld an der A1, die selbst knapp außerhalb liegt. Von diesen Achsen geht es für Lastwagen meist durch Sammel- und Wohnstraßen weiter. Die Wahl der Route entscheidet, ob ein Sattelzug enge Kurven, niedrige Bäume oder Tempo-30-Zonen meiden kann.
Innerhalb des Stadtteils sind viele Menschen auf Busse angewiesen und mit 18 staatlichen Schulen gibt es morgens und mittags dichten Schülerverkehr. Anlieferungen, die genau in diese Zeiten fallen, behindern Haltestellen und Schulwege. Ein gutes Konzept legt große Transporte in ruhigere Stunden und hält Bushaltestellen frei.
Entlang der Bahnstrecke nach Lübeck soll eine eigene S-Bahn-Strecke entstehen. Solche Bahnbauvorhaben bringen über lange Zeit zusätzliche Baufahrzeuge, Umleitungen und gesperrte Übergänge in den Osten Hamburgs. Wer parallel baut, muss seine Lieferketten an diese Lage anpassen können.

Wir erfassen Mengen, Bauabschnitte und Lieferanten und legen fest, welches Material wann, über welchen Weg und an welchen Platz kommt. Das Konzept wird mit dem Bauzeitenplan fortgeschrieben.
Lieferanten buchen feste Zeitfenster. So stehen keine Fahrzeuge in Warteschlangen vor der Baustelle und Betonier- oder Montagetage werden nicht durch kleinere Lieferungen gestört.
Für Lastwagen, Mischer und Tieflader beschreiben wir Routen ab B75 oder Autobahn, nennen Halteflächen und geben sie mit der Buchung an Fahrer und Disponenten weiter.
Wir informieren Anwohner, Schulen und Läden vorab über laute oder große Transporte und legen Lieferzeiten so, dass Ruhezeiten und Schulwege berücksichtigt werden.
Fahrzeuge kommen nacheinander an und blockieren weder Straße noch Haltestelle.
Teure Geräte wie Kran und Pumpe warten nicht auf verspätetes Material.
Nachbarn wissen, wann große Transporte kommen. Beschwerden werden dadurch seltener.
Die Bauleitung sieht jederzeit, welche Lieferungen für die nächsten Tage gebucht sind.
→ Große Lieferungen werden aus dem Schulverkehr herausgenommen und auf feste Fenster am Vormittag verteilt.
→ Jede Buchung enthält die vorgegebene Route ab der Hauptstraße und den Punkt, an dem das Fahrzeug einbiegt.
→ Wir prüfen die Verkehrslage vor wichtigen Liefertagen, passen Routen an und verschieben Fenster, statt Fahrzeuge warten zu lassen.
→ Lieferungen werden an den Baufortschritt gekoppelt. Was noch nicht eingebaut wird, bleibt beim Lieferanten oder auf einer Pufferfläche.
Mehrere Wohnhäuser auf einem Grundstück, deren Anlieferung durch Straßen mit Anwohnerverkehr und Schulwegen führt.
Abbruch und Neubau von Läden mit Wohnungen, bei denen Warenanlieferung der Geschäfte und Baustellenverkehr getrennt werden müssen.
Vorhaben im Einkaufszentrum des Stadtteils, wo Kundenverkehr, Busse und Lieferungen auf wenig Raum zusammenkommen.
Hallen und Büros im Gewerbegebiet am Höltigbaum mit schweren Transporten aus Richtung Autobahn.

Wir werten Bauzeitenplan, Leistungsverzeichnisse und Lage des Grundstücks aus und sehen uns die Anfahrt vor Ort an.
Routen, Halteflächen, Lieferzeiten und Regeln für Lieferanten werden in einem Logistikkonzept zusammengefasst und abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir prüfen Überschneidungen und geben Routen und Abladeplätze mit.
Wir verfolgen die Lieferungen täglich, reagieren auf Verspätungen und Umleitungen und passen das Konzept an neue Bauphasen an.
Entstehen auf einem Grundstück an einer Wohnstraße mehrere Häuser mit rund 180 Wohnungen, dann laufen im Rohbau täglich Beton, Bewehrung und Fertigteile an. Wir legen in diesem Fall für jeden Liefertyp eigene Fenster fest, schreiben eine Route ab der nächsten Hauptstraße vor und halten den Morgen vor Schulbeginn frei.
Kommen im Ausbau viele kleine Lieferungen verschiedener Firmen hinzu, dann bündeln wir sie in Sammelfenstern und weisen jeder Firma einen Abladeplatz zu. Gibt es gleichzeitig Umleitungen auf den Zufahrten, passen wir die Routen vor dem Liefertag an und geben sie an alle Disponenten weiter.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung bestimmt Tore, Halteflächen und Lager, auf die sich die Zeitfenster beziehen. Die operative Baulogistik nimmt die Lieferungen an, prüft sie und bringt das Material an den Einbauort.
An der Einfahrt gleicht die Baustellensicherheit ankommende Fahrzeuge mit den Buchungen ab. So werden Rettungswege nicht zugestellt und es bleibt auch in Hamburg-Rahlstedt nachvollziehbar, wer wann auf das Baufeld fährt.
Viele Baustellen liegen in Wohngebieten mit Busverkehr, Schulwegen und wenig Platz am Straßenrand. Ohne feste Fenster stauen sich Fahrzeuge vor dem Tor. Mit Fenstern kommen sie nacheinander und Anwohner wie Busse kommen weiter durch.

Senden Sie uns Lageplan, Bauzeitenplan und Mengengerüst. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen, Zeitfenstern und Abladeplätzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Rahlstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit