
Hamburg ist eine Großstadt mit erstaunlich viel Natur. Die Stadt zählt 38 Naturschutzgebiete. Zum Stadtgebiet gehören sogar Nordseeinseln im Wattenmeer. Wer hier baut, trifft früher oder später auf ein Schutzgebiet, einen geschützten Biotop oder eine Auflage zum Artenschutz.
Die ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass solche Auflagen auf der Baustelle eingehalten werden. Wir führen Umweltkontrollen durch, dokumentieren Maßnahmen wie Schutzzäune und melden Abweichungen an die Bauleitung. Die fachliche Bewertung bleibt bei den dafür zuständigen Gutachtern und Behörden.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die großen Schutzgebiete liegen überwiegend am Rand der Stadt. Das Moorgürtel-Gebiet misst 949 Hektar, die Kirchwerder Wiesen 858, der Duvenstedter Brook 785 und die Fischbeker Heide 762. Dazu kommen die Boberger Niederung und das Gebiet Mühlenberger Loch mit Neßsand. Baustellen in Hamburg-Bergedorf, Hamburg-Kirchwerder oder Hamburg-Neugraben-Fischbek liegen oft in der Nähe solcher Flächen und müssen Abstände, Zeiten und Zufahrten darauf abstimmen.
Die Biotope reichen von Mooren und Feuchtwiesen über Auwald und Bruchwald bis zu Röhricht, Heide und Trockenrasen. Auf der Elbinsel Wilhelmsburg liegt einer der letzten Tideauenwälder Europas. Für Baustellen bedeutet das: Bäume, Böden und Wasserstände sind nicht überall gleich zu behandeln. Umweltkontrollen prüfen, ob Schutzstreifen, Baumschutz und Zufahrtsbeschränkungen tatsächlich eingehalten werden.
Hinzu kommen Arten mit eigenen Ansprüchen. Als Beispiele für Lebensräume nennt die Liste der Schutzgebiete Wiesenvögel, den Kammmolch und den Wachtelkönig. Auflagen zur Brutzeit oder zur Wanderung von Amphibien können Bauzeiten bestimmen. Auch das Hamburgische Wattenmeer mit Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn ist Nationalpark, dort brüten und mausern Vögel, etwa Brandgänse im Sommer.

Wir prüfen regelmäßig, ob Schutzzäune, Baumschutz und gekennzeichnete Tabuflächen unversehrt sind und ob die Baustelle die Grenzen einhält.
In sensiblen Lagen kontrollieren wir Schutzzäune, dokumentieren Funde und sorgen dafür, dass Fachleute gefundene Tiere versorgen können.
Kontrollen werden mit Datum und Befund festgehalten, sodass die Einhaltung der Auflagen gegenüber der Genehmigungsbehörde belegt werden kann.
Wir weisen die Bauleitung auf Zeiten hin, in denen Auflagen gelten, etwa zur Brut oder Wanderung. Die Arbeiten stimmen wir darauf ab.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweislich eingehalten.
Schäden an Schutzflächen werden früh erkannt.
Die Bauleitung erhält Berichte, die gegenüber Behörden vorgelegt werden können.
Bauzeiten werden mit Brut- und Wanderzeiten abgeglichen, bevor es zu Konflikten kommt.
→ Grenzen werden sichtbar markiert, Zufahrten außerhalb des Gebiets festgelegt und regelmäßig kontrolliert.
→ Wir achten darauf, dass Fahrzeuge Wege einhalten und keine Spuren in empfindlichen Flächen entstehen.
→ Die Bauzeiten werden mit den Vorgaben abgeglichen, Auffälligkeiten melden wir an Bauleitung und zuständige Stelle.
→ Baustoffe und Abfälle werden so gelagert, dass nichts in Gräben oder Fleete gelangt. Das prüfen wir regelmäßig.
Baufelder in Hamburg-Bergedorf oder Hamburg-Rissen grenzen teils an Grünflächen und Schutzgebiete.
Trassen queren Wiesen, Gräben und Gehölze. Schutzstreifen und Bauzeiten sind zu beachten.
Flächen am Wasser verlangen sorgfältigen Umgang mit Baustoffen, damit nichts in Gewässer gelangt.
Auf Hamburg-Wilhelmsburg liegt ein Tideauenwald. Baufelder in der Nähe brauchen klare Grenzen und Zufahrten.

Wir lesen mit der Bauleitung die Auflagen der Genehmigung und stellen zusammen, was auf der Baustelle zu kontrollieren ist.
Kontrollpunkte, Abstände und Zeiten werden festgelegt und mit den zuständigen Stellen abgestimmt.
Wir gehen die Baustelle nach Plan ab, prüfen Schutzmaßnahmen und halten Befunde mit Datum fest.
Abweichungen gehen sofort an die Bauleitung. Mit dem Baufortschritt passen wir Kontrollpunkte an.
Wird am Rand von Hamburg-Neugraben-Fischbek oder Hamburg-Bergedorf ein Wohnquartier errichtet, dessen Baufeld an Feuchtwiesen oder Moor grenzt, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen. Wir kontrollieren dann, ob Schutzzaun und Baumschutz stehen, ob Fahrzeuge auf den festgelegten Wegen bleiben und ob Material außerhalb der Schutzstreifen lagert.
Sind Amphibien betroffen, dann prüfen wir den Zaun in den vorgesehenen Abständen und halten Funde fest. Jede Kontrolle wird dokumentiert. Verändert sich der Bauablauf, werden Wege und Lager angepasst, bevor ein Schaden entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle greift in den Alltag der Baustelle ein, wo sie sonst übersehen wird: bei der Zufahrt, beim Lager, bei der Entsorgung und beim Zaun. Deshalb arbeitet sie eng mit Einrichtungsplan, Logistik und Betrieb zusammen.
So legen wir Lagerflächen außerhalb von Schutzstreifen fest, bevor der erste Lkw kommt. Bei der Entsorgung achten wir darauf, dass keine Stoffe auf empfindliche Flächen oder ins Wasser geraten. Bei Vorhaben in Hamburg mit mehreren Abschnitten gilt das für jeden Abschnitt.
Die Stadt hat 38 Naturschutzgebiete, dazu Moore, Wiesen, Auwälder und den Nationalpark im Wattenmeer. Viele Baustellen liegen in der Nähe solcher Flächen. Die Genehmigung enthält dann Auflagen, deren Einhaltung kontrolliert und belegt werden muss.

Beschreiben Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir zeigen, wie Umweltkontrollen und Dokumentation auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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