
Kaum ein Hamburger Stadtteil liegt so nah an seltener Natur wie die Elbinsel. Am Nordufer der Süderelbe erstreckt sich mit dem Heuckenlock einer der letzten Süßwassertideauwälder Europas, zusammen mit dem Schweenssand als FFH-Gebiet geschützt. Dazu kommen die Rhee, die Auenlandschaft Norderelbe und die Möwenkolonie auf der Hohen Schaar.
Wer in Hamburg-Wilhelmsburg baut, bekommt deshalb häufig Auflagen zu Gewässern, Vegetation und Tieren. Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um, kontrolliert sie regelmäßig und dokumentiert jede Maßnahme für die Behörde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Heuckenlock liegt außerhalb der Hochwasserschutzanlagen, ist rund 100 Hektar groß und wird etwa hundertmal im Jahr von Spring- oder Sturmfluten überspült. Dort wachsen Arten, die nur in Süßwassertideauen vorkommen, wie der Schierlings-Wasserfenchel und die Wibel-Schmiele. Ein Seeadlerpaar brütet im Gebiet. Bauarbeiten am Deich oder an Leitungstrassen in der Nähe müssen auf Brutzeiten und Störungen Rücksicht nehmen.
Durch den Stadtteil ziehen Kanäle wie der Ernst-August-Kanal, der Aßmannkanal und der Veringkanal. Wo neue Quartiere an diesen Ufern entstehen, geht es um Schutz der Uferböschung, um Wasserhaltung aus Baugruben und darum, dass kein Zementwasser oder Kraftstoff ins Gewässer gelangt.
Auch hinter den Deichen gibt es Wiesen, Kleingärten und Biotope mit dichtem Bewuchs, wie sie vor der Gartenschau auf dem heutigen Parkgelände lagen. Wird eine solche Fläche bebaut, dann sind vor der Räumung oft Kartierungen für Brutvögel, Fledermäuse oder Amphibien nötig. Während der Bauzeit folgen Schutzzäune und Kontrollen.

Wir überwachen die Umweltauflagen aus Genehmigung und Planfeststellung, weisen Kolonnen ein und halten fest, was umgesetzt wurde.
Schutzzäune werden regelmäßig kontrolliert, Tiere aus Fangeimern fachgerecht umgesetzt und Funde protokolliert.
An Kanälen und Gräben in Hamburg-Wilhelmsburg kontrollieren wir Absetzbecken, Ölbindemittel, Tankstellen für Baumaschinen und den Schutz der Böschungen.
Baumschutz, Bauzeitenfenster für Rodungen und Schutzflächen werden auf der Baustelle markiert und eingehalten.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle umgesetzt und belegt.
Brut- und Wanderzeiten sind im Bauablauf eingeplant.
Gewässer und Böden werden vor Einträgen geschützt.
Die Behörde erhält vollständige Unterlagen.
→ Wir prüfen die Bauzeitenfenster früh, damit Fällungen vorher erledigt sind, oder lassen eine Kontrolle auf Nester vornehmen.
→ Wir kontrollieren Absetzanlage und Einleitstelle nach den Vorgaben der Erlaubnis und dokumentieren Trübung und Menge.
→ Ein Schutzzaun mit Fangeimern wird gestellt und in der Wanderzeit täglich kontrolliert.
→ Wir sichern Schutzflächen sichtbar ab, weisen Fahrer ein und melden Verstöße sofort an die Bauleitung.
Arbeiten an der Deichlinie nahe der Tideelbe und geschützten Auenflächen.
Neubauten an Ufern mit Böschungsschutz, Wasserhaltung und Baumschutz.
Neue Quartiere auf Wiesen, Brachen und ehemaligen Kleingärten mit Kartierung und Artenschutz.
Trassen für Straße, Bahn und Versorgung, die Gräben und Gehölze queren.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Pläne aus und listen alle umweltrelevanten Pflichten auf.
Schutzflächen, Zäune, Bauzeitenfenster und Kontrollrhythmen werden mit der Bauleitung festgelegt.
Wir sind regelmäßig auf der Baustelle, prüfen die Maßnahmen und weisen neue Kolonnen ein.
Protokolle, Fotos und Fundlisten werden gebündelt und für Behörde und Bauherr aufbereitet.
Entsteht in Hamburg-Wilhelmsburg ein Wohngebäude am Ufer eines Kanals, dann stehen in der Genehmigung meist Auflagen zu Böschung, Bäumen und Wasserhaltung. Unsere Baubegleitung markiert vor Beginn die Schutzbereiche, weist die Kolonnen ein und kontrolliert die Absetzanlage für das Grubenwasser.
Liegt das Baufeld zudem in einem Wanderkorridor für Amphibien, dann wird ein Schutzzaun gestellt und in der Saison täglich abgegangen. Jede Kontrolle landet im Protokoll, das die Bauleitung der Naturschutzbehörde vorlegen kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen betreffen Lager, Fahrwege und Entsorgung. Wir stimmen sie deshalb mit Baustelleneinrichtung und Logistik ab, damit Container nicht auf Schutzflächen stehen und Fahrzeuge die Uferzone meiden.
Das Personal für Umweltkontrollen kann bei kleineren Vorhaben in Hamburg-Wilhelmsburg zusätzlich operative Aufgaben übernehmen. Das vereinfacht die Abstimmung, ohne dass die Kontrollen leiden.
Weil Hamburg-Wilhelmsburg an der Tideelbe liegt und Schutzgebiete wie Heuckenlock, Rhee und die Auenlandschaft Norderelbe umfasst. Dazu kommen Kanäle und viele Grünflächen. Vorhaben in der Nähe müssen deshalb häufig Auflagen zu Gewässern, Pflanzen und Tieren erfüllen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wilhelmsburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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