
Hamburg-Harburg liegt an der Süderelbe, durch den Stadtteil fließt der Seevekanal. Im Binnenhafen reichen Kanäle bis an die Baugrundstücke. Wo so viel Wasser ist, gelten für Baustellen strenge Auflagen zum Gewässerschutz. Dazu kommen Bäume, Grünflächen und Tiere, die auch mitten in der Stadt geschützt sind.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Umweltkontrollen und Auflagen aus der Genehmigung im Baustellenalltag eingehalten und dokumentiert werden. Das schützt Natur und Bauherrn gleichermaßen, denn Verstöße können zu Baustopps führen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Seevekanal zweigt nördlich von Maschen von der Seeve ab und mündet nach rund 7,3 Kilometern im Binnenhafen in die Süderelbe. Seit Jahren wird an seiner ökologischen Aufwertung gearbeitet, 2010 entstand eine Fischtreppe am Karnappwehr. Baustellen nahe dem Kanal müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Treibstoff in das Gewässer gelangen.
Der Binnenhafen ist durch eine Schleuse von den Gezeiten der Elbe getrennt. In Lotsekanal und Bahnhofskanälen fließt das Wasser kaum ab, Einträge bleiben länger im Becken. Wer am Ufer baut, braucht Auffangvorrichtungen, saubere Lagerung von Gefahrstoffen und eine Kontrolle der Wasserhaltung.
Im Bezirk Harburg sind mehr als die Hälfte der Fläche Grünflächen, östlich des Stadtteils liegt im Nachbarstadtteil Neuland das Naturschutzgebiet Schweenssand. Auch im Siedlungsbereich können Gehölze, Brutvögel oder Fledermäuse in alten Gebäuden betroffen sein. Rodungen und Abrisse müssen dann mit Schutzzeiten und Kontrollen abgestimmt werden.

Wir prüfen Auffangwannen, Ölbindemittel, Absetzbecken und die Ableitung von Bauwasser. Verunreinigungen werden sofort gemeldet und beseitigt.
Schutzzäune um Bäume und Wurzelbereiche werden kontrolliert. Wir achten darauf, dass dort weder Material lagert noch Fahrzeuge parken.
Vor Abriss und Rodung prüfen wir mit den Fachgutachtern, ob Nester oder Quartiere betroffen sind. Amphibienzäune kontrollieren wir regelmäßig und dokumentieren Funde.
Alle Kontrollen werden mit Datum und Foto festgehalten. Bauherr und Behörde in Hamburg-Harburg erhalten auf Wunsch die Nachweise.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Schäden an Gewässern und Bäumen werden früh erkannt.
Baustopps durch Verstöße werden vermieden.
Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Sperren am Ufer besonders vor und nach Starkregen und veranlassen Nachbesserungen.
→ Ölbindemittel liegen an festen Punkten bereit. Der Schaden wird gebunden, gemeldet und die Maschine stillgelegt, bis sie repariert ist.
→ Die Arbeiten im betroffenen Bereich ruhen, Fachgutachter und Behörde werden informiert. Wir stimmen mit ihnen ab, wie es weitergeht.
→ Bei unseren Rundgängen fallen solche Verstöße auf. Wir lassen das Material umlagern und weisen die Gewerke erneut ein.
Neubauten an Lotsekanal und Bahnhofskanälen, bei denen Gewässerschutz und Wasserhaltung im Mittelpunkt stehen.
Bauvorhaben in Ufernähe des Kanals, der vom Süden durch den Stadtteil zur Süderelbe fließt.
Ersatzbauten in alten Quartieren, bei denen Gebäudebrüter und Fledermäuse vorher geprüft werden müssen.
Bauten im südlichen Teil des Hochschulgeländes, der in einen Park eingebettet ist, mit Baumschutz im Baufeld.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Festgelegt wird, was wie oft geprüft wird: Ufer, Bäume, Zäune, Wasserhaltung.
Regelmäßige Kontrollen mit Foto und Protokoll, Mängel gehen sofort an die Bauleitung.
Die Dokumentation steht Bauherrn und Behörden zur Verfügung.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Harburg direkt an einem Kanal des Binnenhafens und muss für die Baugrube Grundwasser abgepumpt werden, dann kontrollieren wir die Wasserhaltung und das Absetzbecken regelmäßig. Trübungen oder Ölfilme melden wir sofort an die Bauleitung.
Steht auf dem Grundstück ein altes Gebäude, das abgerissen werden soll, dann prüfen wir vorher mit den Gutachtern, ob dort Vögel brüten oder Fledermäuse leben. Der Abriss wird in diesem Fall in die erlaubten Zeiten gelegt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung ist Teil der Baulogistik. Lagerflächen, Baustraßen und Entsorgung planen wir so, dass Ufer, Bäume und Schutzbereiche nicht berührt werden.
Kontrollen der Umweltauflagen lassen sich mit den Rundgängen von Zugangskontrolle und Logistik verbinden. So entstehen für Ihre Baustelle in Hamburg-Harburg keine zusätzlichen Schnittstellen.
Vor allem die Süderelbe, der Seevekanal und die Kanäle des Binnenhafens wie Lotsekanal und Bahnhofskanäle. Baustellen in ihrer Nähe müssen Einträge von Schlamm, Zementwasser und Öl verhindern und die Ableitung von Bauwasser kontrollieren.

Senden Sie uns die Auflagen aus Ihrer Genehmigung. Wir erstellen einen Kontrollplan für Gewässer, Bäume und Artenschutz.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Harburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit