
Hamburg-Hausbruch hat viel Natur vor der Haustür. Im Süden beginnt ein Waldrevier mit über 770 Hektar, in Hausbruch liegt die Neugrabener Heide als Teil des Naturschutzgebiets Fischbeker Heide, dazu kommen das Neugrabener Moor und das Wulmstal.
Wer hier baut, muss Schutzgebiete, Artenschutz und Boden ernst nehmen. Unsere ökologische Baubegleitung und Umweltkontrollen sorgen dafür, dass Auflagen aus der Genehmigung auf der Baustelle auch eingehalten werden, vom ersten Baum bis zur letzten Schicht Mutterboden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide umfasst 773 Hektar und ist zugleich FFH-Gebiet. Seit 1958 steht es unter Schutz, seit den späten 1980er Jahren wird die Heide durch Entkusseln und eine Herde Heidschnucken offen gehalten. Bauvorhaben in der Nähe dürfen weder Flächen beanspruchen noch Stoffe eintragen, die diese Lebensräume verändern.
Im Schutzgebiet liegen Gräber und Steinsetzungen aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit, sie bilden die größte zusammenhängende Gruppe sichtbarer Bodendenkmäler in Hamburg. Wer am Rand der Heide Erdarbeiten plant, sollte deshalb früh mit dem Denkmalschutz sprechen.
Auch der Untergrund hat eine Geschichte. Von 1919 bis 1922 wurde in Hamburg-Hausbruch im Bergwerk Robertshall Braunkohle gefördert, in rund 17 Metern Tiefe. Im Kiefernwald am Ehestorfer Heuweg sind Fundamentreste und kraterartige Vertiefungen erhalten. Zusammen mit dem Übergang von Geest zu Marsch im Norden macht das Bodenfragen zu einem festen Bestandteil der Planung.

Wir begleiten die Baustelle nach den Auflagen der Genehmigung, weisen Gewerke ein und dokumentieren, ob Schutzzonen, Bauzeiten und Vorgaben eingehalten werden.
Am Waldrand in Hamburg-Hausbruch stehen Bäume oft direkt an der Grundstücksgrenze. Wir kontrollieren Schutzzäune, Wurzelbereiche und Lagerflächen.
Vor Fällungen und Abbrucharbeiten prüfen wir mit Fachleuten, ob Brutplätze oder Quartiere betroffen sind. Die gesetzlichen Schonzeiten halten wir im Bauablauf fest.
Mutterboden wird getrennt gelagert, Betankung und Gefahrstoffe stehen auf geschützten Flächen. Auffälligkeiten im Boden melden wir sofort an die Bauleitung.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Bäume, Boden und Tiere am Rand von Wald und Heide bleiben geschützt.
Behörden erhalten eine vollständige Dokumentation.
Baustopps wegen Verstößen werden unwahrscheinlicher.
→ Wir markieren Schutzzonen mit Zaun, legen Parkflächen außerhalb fest und kontrollieren regelmäßig, ob die Abgrenzung hält.
→ Vor dem Abbruch lassen wir das Gebäude untersuchen. Werden Tiere gefunden, wird der Zeitplan an die Auflagen angepasst.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, bis der Denkmalschutz informiert ist. Die Fundstelle wird gesichert und dokumentiert.
→ Wir stoppen die Arbeiten an der Stelle, informieren Bauleitung und Gutachter und dokumentieren den Befund, bevor weitergebaut wird.
Südlich der Cuxhavener Straße liegen viele Grundstücke direkt an der Haake. Baum- und Artenschutz spielen dort fast immer eine Rolle.
Das Naturschutzgebiet ist FFH-Gebiet. Bauvorhaben in seiner Umgebung brauchen einen Blick auf Wirkungen bis in die Heide.
Im Gewerbegebiet von Hamburg-Hausbruch wurden frühere Freiflächen mit Logistikbauten bebaut. Neue Hallen bedeuten Eingriffe in Boden und Wasserhaushalt.
Für Siedlungen, die bisher nur Bestandsschutz haben, laufen Bebauungsplanverfahren. Spätere Bauvorhaben dort können Umweltauflagen mit sich bringen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und ermitteln, welche Schutzgüter auf und neben der Baustelle betroffen sind.
Baumschutz, Schutzzonen, Lagerflächen und Zeitfenster für den Artenschutz werden festgelegt und in den Bauablauf eingebunden.
Wir sind regelmäßig auf der Baustelle, weisen neue Gewerke ein und prüfen, ob die Maßnahmen eingehalten werden.
Alle Kontrollen und Befunde fassen wir in Berichten zusammen, die Sie an Behörden weitergeben können.
Wird in Hamburg-Hausbruch südlich der Cuxhavener Straße ein älteres Haus am Waldrand abgerissen und neu gebaut, dann treffen mehrere Themen zusammen: Bäume an der Grundstücksgrenze, mögliche Quartiere von Tieren im Altbau und ein Untergrund, der am Hang anders reagiert als in der Ebene.
In diesem Fall lassen wir vor dem Abriss den Altbau auf Tiere untersuchen, stellen Baumschutzzäune und legen Lager- und Parkflächen außerhalb der Wurzelbereiche fest. Während der Erdarbeiten kontrollieren wir regelmäßig und halten alles in einem Bericht für die Behörde fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen die Baustelleneinrichtung: wo Container stehen, wo gelagert und getankt wird. Deshalb planen wir die ökologische Baubegleitung von Anfang an mit der Einrichtung zusammen.
Auch die Logistik profitiert davon. Wenn feststeht, welche Flächen am Wald oder an der Heide tabu sind, lassen sich Lieferwege und Lager entsprechend legen. So greifen in Hamburg-Hausbruch Umweltkontrollen und Bauablauf ineinander.
Das legt meist die Genehmigung fest. Am Waldrand, in der Nähe der Neugrabener Heide oder bei Abriss älterer Gebäude wird sie häufig verlangt. Auch ohne Auflage hilft sie, Konflikte mit Behörden und Nachbarn zu vermeiden.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen, welche Umweltbegleitung Ihr Vorhaben braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Hausbruch. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit