
Teile von Hamburg-Marmstorf gehören zum Landschaftsschutzgebiet Marmstorfer Flottsandplatte, das auch Flächen in den Nachbarstadtteilen Langenbek, Sinstorf und Wilstorf sowie in Rönneburg umfasst. Hamburg hat es 1996 per Verordnung ausgewiesen. Geschützt sind Geestflächen mit Trockentälern, Talrinnen, Böschungen, kleinen Wäldern, Tümpeln und der offenen Feldmark.
Wer in der Nähe dieser Flächen baut, muss Auflagen zu Gehölzen, Gewässern, Boden und Tieren einhalten. Unsere ökologische Baubegleitung übernimmt die Umweltkontrollen auf der Baustelle: Wir prüfen, ob Schutzmaßnahmen stehen, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor ein Schaden entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Verordnung zur Marmstorfer Flottsandplatte verbietet unter anderem, Gehölze zu beseitigen, Kraftfahrzeuge abseits öffentlicher Wege zu fahren oder abzustellen und Gewässer oder Feuchtgebiete zu verändern. Für Baustellen am Rand des Schutzgebiets heißt das: Lager, Fahrwege und Container bleiben außerhalb, Gehölze an der Grenze werden geschützt.
Als Schutzzweck nennt die Verordnung Geestbäche und Gräben wie die Engelbek und den Nymphengraben, Hangwälder mit Tümpeln und Quellsümpfen sowie die Grundwasserneubildung. Solche Feuchtlebensräume können Amphibien beherbergen, die im Frühjahr wandern. Wo Baustellen Wanderwege kreuzen, kann ein Amphibienzaun nötig werden.
Auch der Boden verdient Aufmerksamkeit. Der Flottsand ist ein Sandlöss mit viel Schluff, der sich bei Nässe leicht verdichtet. Auf dem Gebiet des Stadtteils lag zudem ein eisenzeitliches Urnengräberfeld. Bei Erdarbeiten achten wir deshalb auf Bodenschutz und darauf, dass auffällige Funde sofort gemeldet werden.

Wir prüfen die Auflagen aus der Baugenehmigung, kontrollieren Schutzzäune, Baumschutz und Lagerflächen und dokumentieren den Zustand mit Fotos und Protokollen.
Bäume und Gehölzstreifen an der Baustellengrenze werden ausgezäunt, Wurzelbereiche bleiben frei von Lasten und Fahrzeugen.
Steht ein Amphibienzaun, kontrollieren wir ihn regelmäßig, leeren Fangeimer, dokumentieren Funde und setzen die Tiere nach Vorgabe um.
Wir achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert wird, kein Schlamm in Gräben gelangt und Betriebsstoffe sicher stehen.
Auflagen aus Genehmigung und Schutzverordnung werden nachweisbar eingehalten.
Schäden an Gehölzen und Gewässern werden verhindert, bevor sie Kosten verursachen.
Baustopps durch Verstöße oder ungemeldete Funde werden vermieden.
Die Dokumentation steht für Behörde und Bauherr jederzeit bereit.
→ Wir markieren die Grenze, setzen Schutzzäune und kontrollieren regelmäßig, dass weder Material noch Fahrzeuge in die Fläche geraten.
→ Wir planen Rückhalt mit Sperren oder Absetzmulden, prüfen die Abläufe nach starkem Regen und melden Schäden sofort.
→ In Abstimmung mit der Naturschutzbehörde stellen wir einen Amphibienzaun, kontrollieren ihn täglich und setzen Tiere sicher um.
→ Wir begrenzen Fahrwege, legen Baggermatten aus und sorgen dafür, dass künftige Gartenflächen nicht befahren werden.
Neubauten an der Grenze zum Landschaftsschutzgebiet mit Auflagen zu Gehölzen und Lagerflächen.
Arbeiten nahe Gräben und Niederungen, bei denen Gewässer- und Bodenschutz im Vordergrund stehen.
Baugruben in einem Gebiet mit eisenzeitlicher Vorgeschichte, bei denen Funde gemeldet werden müssen.
Arbeiten an Spiel-, Sport- und Grünflächen, bei denen Bäume und Böden erhalten bleiben sollen.

Wir lesen Baugenehmigung, Schutzverordnung und Gutachten und leiten daraus die nötigen Kontrollen ab.
Vor Baubeginn stehen Gehölzschutz, Grenzmarkierung und, falls gefordert, der Amphibienzaun.
Wir prüfen Schutzzäune, Gräben, Lager und Boden in festen Abständen und nach starkem Regen.
Protokolle und Fotos gehen an Bauleitung und Behörde. Zum Schluss prüfen wir, ob alle Flächen wiederhergestellt sind.
Liegt ein Bauvorhaben in Hamburg-Marmstorf am Siedlungsrand und grenzt das Grundstück an einen Hangwald mit Tümpel, dann stellen wir vor Baubeginn den Gehölzschutz und markieren die Grenze zur geschützten Fläche. Container und Lager planen wir auf der abgewandten Seite.
Verlangt die Genehmigung zusätzlich einen Amphibienzaun, dann übernehmen wir in der Wanderzeit die täglichen Kontrollen. Funde werden gezählt und umgesetzt, die Protokolle gehen an Bauleitung und Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzflächen und Zaunlinien stehen im Flächenplan der Baustelleneinrichtung. Unser Logistik-Management führt Lieferungen so, dass keine Fahrzeuge in geschützte Bereiche ausweichen müssen.
Die operative Baulogistik trennt Abfälle und lagert Betriebsstoffe sicher. So sind die Umweltkontrollen auf Baustellen in Hamburg-Marmstorf Teil des täglichen Ablaufs und keine gesonderte Aufgabe.
Sie verbietet unter anderem bauliche Anlagen ohne Genehmigung, das Beseitigen von Gehölzen, das Verändern von Gewässern und das Abstellen von Fahrzeugen abseits öffentlicher Wege. Baustellen am Rand des Schutzgebiets halten Lager, Fahrwege und Container deshalb aus diesen Flächen heraus.

Schicken Sie uns Lageplan und Auflagen. Wir planen ökologische Baubegleitung und Umweltkontrollen passend zu Ihrem Grundstück.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Marmstorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit