
Zwischen Wohnblöcken und Hauptstraße hat Wilstorf eine erstaunlich grüne Seite. Im Westen liegt der Harburger Stadtpark, ein Gartendenkmal von rund 90 Hektar mit einem aufgestauten Teich, Gräben, kleinen Weihern und einer Sammlung seltener Gehölze. Wer in der Nähe baut, berührt schnell Belange des Natur- und Gewässerschutzes.
Wir begleiten Bauvorhaben in Hamburg-Wilstorf ökologisch: Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Brut- und Quartierzeiten, dokumentieren Auflagen aus der Genehmigung und melden Abweichungen, bevor sie zum Problem werden. Die Umweltkontrollen laufen dabei im normalen Baustellenalltag mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Außenmühlenteich ist etwa einen Kilometer lang und hat rund 26 Hektar Wasserfläche. Ein Damm staut den Mühlenbach auf, das Wasser fließt größtenteils unterirdisch über die Engelbek zum Seevekanal ab. Die Engelbek bildet zugleich ein Stück der Grenze zu Marmstorf. Schlamm, Zementwasser oder Öl, die von einer Baustelle in Gräben gelangen, landen also schnell in einem zusammenhängenden Gewässersystem.
Große Teile der Geest im Süden Harburgs gehören zum Landschaftsschutzgebiet Marmstorfer Flottsandplatte, das auch Flächen in der Gemarkung Wilstorf umfasst. Die Verordnung schützt Täler, Bäche, Wälder und Feldmarken wegen ihrer Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz, für die Grundwasserneubildung und die Belüftung der Wohngebiete. Bauliche Anlagen, Leitungen und das Beseitigen von Gehölzen sind dort grundsätzlich verboten.
Im Stadtpark sind Zwergtaucher und Gänsesäger zu Hause, der Eisvogel wurde gesichtet und fünf Fledermausarten sind nachgewiesen. Ein Teil des Parks ist als Vogelschutzbereich angelegt. Für Baumfällungen, Abrisse alter Gebäude und nächtliche Beleuchtung am Parkrand bedeutet das: Artenschutz ist kein Randthema.

Wir lesen die naturschutzrechtlichen Nebenbestimmungen aus und prüfen auf der Baustelle regelmäßig, ob Schutzabstände, Bauzeitenfenster und Ausgleichsmaßnahmen eingehalten werden.
Stammschutz, Absperrungen im Wurzelbereich und Verbote für Lager und Fahrzeuge unter den Kronen kontrollieren wir und halten Mängel mit Foto fest.
Wo Teiche und Gräben in der Nähe liegen und ein Schutzzaun angeordnet ist, kontrollieren wir die Eimer zu den vereinbarten Zeiten, setzen Tiere um und führen die Fundliste.
Wir achten darauf, dass Waschwasser, Schlamm und Betriebsstoffe nicht in Gräben gelangen und dass offene Flottsandflächen bei Regen nicht abgeschwemmt werden.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweislich eingehalten.
Probleme mit Gewässern und Gehölzen fallen auf, bevor Behörden einschreiten.
Bauzeitenfenster für Brut- und Quartierzeiten sind von Anfang an eingeplant.
Eine lückenlose Dokumentation erleichtert die Abnahme durch die Naturschutzbehörde.
→ Vor der Fällung wird der Baum auf Quartiere untersucht, der Termin liegt außerhalb der sensiblen Zeit und eine Fachkraft ist beim Fällen dabei.
→ Absetzbecken, Sandsäcke und Abdeckungen verhindern den Abfluss, die Bauleitung wird sofort informiert und der Vorfall dokumentiert.
→ Bei unseren Begehungen fällt das auf. Wir veranlassen das Zurücksetzen und markieren die Grenze dauerhaft.
→ Wir schlagen abgeschirmte, nach unten gerichtete Leuchten und Bewegungsmelder vor, damit Fledermäuse und Vögel möglichst wenig gestört werden.
Baumschutz, Lichtkonzept und Artenschutz an einem Gartendenkmal mit Vogelschutzbereich.
Schutz der Engelbek und der Zuläufe zum Teich vor Schlamm und Betriebsstoffen.
Begleitung genehmigter Maßnahmen, Kontrolle von Auflagen zu Gehölzen, Boden und Wegen.
Prüfung alter Gebäude auf Fledermausquartiere und Nester vor dem Rückbau.

Wir werten Genehmigung, Artenschutzgutachten und Pläne aus und stellen eine Liste aller einzuhaltenden Maßnahmen zusammen.
Gemeinsam mit der Bauleitung markieren wir Schutzbereiche, Bäume und Gewässerrandstreifen vor Baubeginn.
In festen Abständen und nach Starkregen prüfen wir Zäune, Absperrungen, Gräben und Lagerflächen.
Alle Befunde fließen in eine fortlaufende Dokumentation, die Sie der Behörde zur Abnahme vorlegen können.
Liegt ein Bauvorhaben in Hamburg-Wilstorf direkt am Rand des Stadtparks, dann beginnt die Begleitung schon vor den ersten Baggerarbeiten. Wir markieren Schutzbereiche um wertvolle Gehölze, prüfen die Fällliste auf Brut- und Quartierbäume und legen mit der Bauleitung fest, wo Lager und Fahrwege tabu sind.
Führt ein Leitungsgraben dagegen in die Nähe der Engelbek oder anderer Gräben, dann steht der Gewässerschutz im Vordergrund. Wir kontrollieren dann Absperrungen, Wasserhaltung und Abdeckungen besonders nach Regentagen und halten jeden Befund mit Datum und Foto fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen gelingen am ehesten, wenn sie schon im Einrichtungsplan berücksichtigt sind. Schutzbereiche, Lagerflächen und Wege planen wir deshalb gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung, damit später nichts verlegt werden muss.
Im laufenden Betrieb arbeiten unsere Kontrolleure mit der operativen Baulogistik zusammen, etwa bei der Trennung von Abfällen oder beim Reinigen von Fahrzeugen. So bleibt der Umweltschutz in Hamburg-Wilstorf Teil des Alltags und keine Pflicht, die erst zur Abnahme auffällt.
Grundsätzlich wenig. Die Verordnung zur Marmstorfer Flottsandplatte verbietet bauliche Anlagen einschließlich Leitungen. Abgrabungen und Aufschüttungen brauchen eine Genehmigung, die nur erteilt wird, wenn der Charakter des Gebiets erhalten bleibt. Wir überwachen die Auflagen solcher Genehmigungen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihr Vorhaben braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wilstorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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