
Rund die Hälfte von Hamburg-Eißendorf ist Wald. Der Eißendorfer Forst umfasst etwa 520 Hektar, in seinen Teichen leben Grasfrösche, Erdkröten und Molche. Im Göhlbachtal fließt der Göhlbach durch einen Grünzug mit dem Lohmühlenteich. Wer hier baut, hat fast immer Natur in unmittelbarer Nachbarschaft und mit ihr Auflagen aus Bebauungsplan und Baugenehmigung.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung setzen wir diese Auflagen auf der Baustelle um. Wir überwachen Schutzzonen für Bäume, kontrollieren Amphibienzäune, prüfen Nisthilfen und Beleuchtung und dokumentieren, dass die Vorgaben eingehalten werden. Die Umweltkontrollen laufen im Baustellenalltag mit und nicht daneben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wald- und Grünflächen im Süden und Westen gehören zu einem Landschaftsschutzgebiet, das seit 1955 Flächen in Heimfeld, Eißendorf, Marmstorf und Hausbruch umfasst und rund 1.155 Hektar groß ist. Baugrundstücke am Rand dieses Gebiets brauchen klare Grenzen, damit weder Lager noch Fahrzeuge in geschützte Flächen geraten.
Bebauungspläne im Stadtteil machen konkrete Vorgaben. Für das Plangebiet Eißendorf 48 zwischen Gottschalkring, Bremer Straße und Bandelstraße schreibt der Plan je Abrisshaus Nisthilfen für Mauersegler, Haussperling und Hausrotschwanz vor. Außenleuchten müssen nach oben und zu Gehölzen abgeschirmt sein und dürfen kaum ultraviolettes Licht abgeben, im Kronenbereich zu erhaltender Bäume sind Abgrabungen und Aufschüttungen verboten.
Auch Wasser und Boden spielen mit. Der Plan verlangt, dass Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickert. Im Göhlbachtal liegen Bach, Lohmühlenteich und Lohmühlengraben dicht an Gärten und Wegen. Schlamm, Zementwasser oder Treibstoff dürfen von einer Baustelle am Hang nicht in diese Gewässer gelangen.

Wir markieren Kronen- und Wurzelbereiche geschützter Bäume, stellen Schutzzäune und kontrollieren regelmäßig, dass dort weder gelagert noch gefahren wird. Schäden melden wir sofort an Bauleitung und Planung.
Wo Baustellen am Forst oder an Teichen liegen, kontrollieren wir Amphibienzäune und Fangeimer in der Wanderzeit, dokumentieren die Funde und setzen die Tiere auf die andere Seite um, wie es die Auflage vorsieht.
Vor Abriss oder Sanierung prüfen wir zusammen mit den Fachgutachtern, ob Brutplätze betroffen sind, achten auf Bauzeitenfenster und kontrollieren, dass die vorgeschriebenen Nisthilfen angebracht werden.
Wir überwachen Auffangflächen für Betankung, Waschplätze und Sedimentfänge, damit nichts in Versickerungsanlagen oder in den Göhlbach gelangt und dokumentieren den Zustand für die Abnahme.
Auflagen aus Bebauungsplan und Genehmigung werden auf der Baustelle nachweisbar umgesetzt.
Baustopps wegen Artenschutz oder Baumschäden werden unwahrscheinlicher.
Sie erhalten eine Dokumentation für Behörden und Abnahme.
Umweltkontrollen und Baulogistik sind aufeinander abgestimmt.
→ Ein Amphibienzaun entlang der Baufeldgrenze, tägliche Kontrollen und eine Dokumentation der Funde schützen die Tiere und halten die Auflage ein.
→ Wir prüfen vor Beginn mit den Gutachtern, ob Vögel brüten, achten auf die Brutzeit und kontrollieren später das Anbringen der Ersatz-Nisthilfen.
→ Wir kontrollieren, dass die Beleuchtung abgeschirmt, nach unten gerichtet und auf die nötige Zeit beschränkt ist, wie es der Bebauungsplan vorsieht.
→ Sedimentfänge und Rinnen werden nach jedem Starkregen kontrolliert und gereinigt, Mängel melden wir an die Bauleitung.
Grundstücke am Eißendorfer Forst und am Landschaftsschutzgebiet brauchen Baumschutz, Abgrenzung und oft Amphibienschutz.
Plangebiete wie Eißendorf 48 verlangen Nisthilfen für Gebäudebrüter, insektenfreundliche Leuchten und Versickerung des Regenwassers.
Nahe Göhlbach, Lohmühlenteich und Kleingärten stehen Gewässerschutz und der Schutz von Uferbereichen im Vordergrund.
Arbeiten entlang von Straßen mit Baumreihen erfordern Schutz von Wurzelbereichen und eine Kontrolle der Grabenarbeiten.

Wir lesen Bebauungsplan, Baugenehmigung und Gutachten und stellen die Umweltauflagen für Ihre Baustelle zusammen.
Schutzzäune, Amphibienzäune, Auffangflächen und Sedimentfänge werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Während der Bauzeit prüfen wir die Maßnahmen nach festem Plan und nach besonderen Ereignissen wie Starkregen.
Alle Kontrollen und Funde halten wir fest, am Ende erhalten Sie einen Bericht für Behörde und Abnahme.
Grenzt ein Baugrundstück in Hamburg-Eißendorf an den Eißendorfer Forst und fällt die Bauzeit in die Wanderzeit der Amphibien, dann stellen wir vor Baubeginn einen Amphibienzaun mit Fangeimern entlang der Waldseite. In der Wanderzeit kontrollieren wir den Zaun regelmäßig und setzen die Tiere in den Wald um.
Müssen auf dem Grundstück alte Gebäude abgerissen werden, dann klären wir vorher mit den Gutachtern den Brutbestand und stimmen den Abrisstermin darauf ab. Nach Fertigstellung prüfen wir, ob die Nisthilfen an den neuen Gebäuden hängen und halten das im Bericht fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen die Baustelleneinrichtung: Wo Lager stehen, wo betankt wird, wie das Gelände entwässert wird. Wir bringen sie deshalb schon in den BE-Plan ein.
Im Betrieb arbeiten wir mit der operativen Baulogistik zusammen. Wer Material verteilt oder Container wechselt, kennt die Schutzzonen und hält sich daran, weil sie Teil der Baustellenordnung sind.
Teile der Wald- und Grünflächen im Stadtteil gehören zu einem Landschaftsschutzgebiet, das auch Heimfeld, Marmstorf und Hausbruch umfasst. Ob Ihr Grundstück betroffen ist oder daran grenzt, ergibt sich aus Bebauungsplan und Genehmigung. Wir werten die Unterlagen aus und richten die Kontrollen danach.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Eißendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit