
Auf die Elbinsel kommt jeder Lkw über eine Brücke. Von Norden führen die Elbbrücken heran, im Westen erschließt die Köhlbrandbrücke die Hafenflächen, im Süden quert die Kattwykbrücke die Süderelbe. Innerhalb von Hamburg-Wilhelmsburg verteilen die A 1 und die vierstreifige Wilhelmsburger Reichsstraße den Verkehr in Nord-Süd-Richtung.
Damit Material planbar ankommt, entwickeln wir für Ihr Vorhaben ein Logistikkonzept mit festen Lieferfenstern, abgestimmten Routen und klaren Regeln für Wartezonen. Das Logistik-Management verbindet Bauzeitenplan, Lieferanten und Baustelle zu einem Ablauf, den alle Beteiligten kennen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Reichsstraße ist kreuzungsfrei und hat nur drei Anschlussstellen: Georgswerder, Rotenhäuser Straße und Kornweide. Wer die falsche Abfahrt nimmt, fährt einen weiten Bogen durch Wohnstraßen oder steht vor einer Kanalquerung, deren Tragfähigkeit vorher niemand geprüft hat. Deshalb geben wir jedem Lieferanten eine Route mit, die zur Baustelle passt.
Der Westen der Insel gehört zum Hafen. Dort teilen sich Baufahrzeuge die Straßen mit Hafenlogistik. Hafenbahngleise kreuzen die Wege. Eine Anlieferung kann dadurch länger dauern als geplant. Lieferfenster legen wir deshalb mit Puffer und stimmen sie auf den Güterverkehr in der Umgebung ab.
Zugleich wohnen in Hamburg-Wilhelmsburg rund 54.000 Menschen, viele davon in dichten Altbaustraßen und Großsiedlungen. Rangierende Sattelzüge in den frühen Morgenstunden oder Betonmischer in zweiter Reihe sorgen dort schnell für Ärger. Ein Konzept, das Nachbarschaft und Schulwege berücksichtigt, hält das Vorhaben im Stadtteil akzeptiert.

Wir beschreiben Materialflüsse, Lagerbedarf, Kranzeiten und Zufahrten für jede Bauphase und stimmen sie mit Bauleitung und Gewerken ab.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. So kommen Fertigteile, Stahl und Beton nacheinander an, statt sich vor dem Tor zu stauen.
Für Lieferanten legen wir fest, über welche Brücke und welche Abfahrt sie die Baustelle in Hamburg-Wilhelmsburg erreichen und welche Straßen sie meiden.
Taktplanung und kurze Abstimmungsrunden helfen, Wartezeiten der Gewerke und doppelte Wege auf der Baustelle zu verringern.
Gewerke warten seltener auf Material.
Lkw stehen nicht in Wohnstraßen oder auf Hafenzufahrten.
Die Nachbarschaft weiß, wann geliefert wird.
Störungen werden früh erkannt und der Plan wird angepasst.
→ Mit dem Lieferabruf erhält jeder Fahrer eine Routenbeschreibung samt Anschlussstelle und Toranfahrt.
→ Ein Slot-Plan staffelt die Ankünfte. Wer zu früh kommt, wartet an einer vorher festgelegten Stelle abseits der Wohnbebauung.
→ Wir planen Pufferzeiten ein und legen kritische Lieferungen wie Beton in Stunden mit weniger Güterverkehr.
→ Lieferzeiten richten sich nach den Auflagen und der Lage. Eine Ansprechperson nimmt Hinweise aus der Nachbarschaft auf.
Mehrere Hochbauten gleichzeitig, gemeinsame Erschließung und hohe Lieferdichte.
Hallen und Betriebsgebäude, deren Anlieferung sich mit Hafenlogistik und Hafenbahn abstimmen muss.
Modernisierung bewohnter Gebäude mit engen Lieferzeiten und viel Rücksicht auf Bewohner.
Arbeiten an Verkehrswegen der Insel, bei denen Umleitungen und Bauverkehr zusammen geplant werden.

Aus Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnis ermitteln wir Mengen, Lieferarten und Kranzeiten.
Routen, Lieferfenster, Wartezonen und Regeln für Lieferanten werden festgelegt und abgestimmt.
Während der Bauzeit vergeben wir Slots, verfolgen Ankünfte und reagieren auf Verspätungen.
Regelmäßig prüfen wir, wo es hakt. Danach passen wir Konzept und Slot-Plan an die nächste Bauphase an.
Sollen an einem Tag Fertigteile, Bewehrung und Beton für ein Wohnhaus in Hamburg-Wilhelmsburg ankommen, dann teilt der Slot-Plan die Stunden auf: zuerst die Fertigteile, solange der Kran frei ist, danach der Stahl und am Nachmittag die Betonmischer. Jeder Fahrer kennt seine Abfahrt von der Reichsstraße und sein Tor.
Gerät ein Transport auf der Brücke in einen Stau, dann meldet der Disponent die Verspätung. Der Logistiker zieht die nächste Lieferung vor. Die Kolonne arbeitet weiter, ohne dass ein zweiter Lkw auf der Straße wartet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan funktioniert nur, wenn Zufahrt, Lagerfläche und Kran dazu passen. Darum stimmen wir das Logistik-Management mit der Baustelleneinrichtung ab und setzen es mit unserem operativen Personal an Tor und Abladestelle um.
Auf Vorhaben mit mehreren Bauherren in Hamburg-Wilhelmsburg koordinieren wir auch die Lieferpläne der benachbarten Baustellen, damit sich Lkw verschiedener Projekte nicht auf derselben Zufahrt treffen.
Das hängt von der Lage der Baustelle ab. Für den Osten und die Mitte von Hamburg-Wilhelmsburg bieten sich die Anschlussstellen der Reichsstraße an, für den Westen eher die Hafenstraßen. Wir schreiben die Route für jede Baustelle fest auf und geben sie mit dem Lieferabruf weiter.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und erwartete Liefermengen. Wir entwickeln ein Logistikkonzept, das zur Insel und zur Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wilhelmsburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit