
Hamburg-Wilhelmsburg ist eine Flussinsel, die aus mehreren eingedeichten Werdern zusammengewachsen ist. Rund 35 Quadratkilometer Fläche verteilen sich auf dichte Gründerzeitstraßen im Nordwesten, Hafen- und Industrieflächen im Westen, Großsiedlungen der 1970er-Jahre und ländliche Gebiete wie Moorwerder im Südosten. Jede dieser Lagen stellt eigene Fragen an den Platz für Container, Kran und Material.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie vom ersten Tag an trägt: Aufstellflächen, Zufahrt, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung. Grundlage sind der Lageplan, der Bauablauf und die Bedingungen des Grundstücks, nicht eine Standardanlage aus dem Katalog.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wasser begrenzt viele Grundstücke. Der Ernst-August-Kanal zieht sich rund zwei Kilometer vom Spreehafen bis zur Dove Elbe, dazu kommen Aßmannkanal, Jaffe-Davids-Kanal und Veringkanal. Wo ein Baufeld an ein Ufer grenzt, fällt eine ganze Seite für Lager und Kranstandort weg. Die Uferkante selbst braucht Abstand und Absicherung.
Im Reiherstiegviertel stehen die Häuser seit dem späten 19. Jahrhundert Wand an Wand. Dort wird die Einrichtung oft auf den Gehweg oder in die Fahrbahn verlegt, mit Sondernutzung, Halteverbot und Containern in Stapelbauweise. Ganz anders sieht es auf den Flächen an der früheren Trasse der Wilhelmsburger Reichsstraße aus: Dort ist Platz vorhanden, aber mehrere Baufelder grenzen aneinander und müssen ihre Zufahrten teilen.
Der Baugrund liegt hinter Deichen auf einer Insel im Tidegebiet der Elbe. Ein Baugrundgutachten gehört deshalb vor die Planung der Aufstellflächen. Es zeigt, ob Kranfundamente, Containerstandorte und Baustraßen eine Tragschicht oder eine Lastverteilung brauchen, bevor schwere Fahrzeuge die Fläche befahren.

Wir zeichnen Zufahrt, Kranschwenkbereich, Lagerzonen, Container und Fluchtwege in einen Plan, der mit jeder Bauphase fortgeschrieben wird. In Hamburg-Wilhelmsburg rechnen wir dabei Uferabstände und Deichschutzzonen mit ein.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär stellen wir so auf, dass die Wege kurz bleiben und die Anlage auf schmalen Grundstücken auch zweigeschossig funktioniert.
Wir klären Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber, planen Verteiler und Leitungswege und sorgen dafür, dass Kabel und Schläuche nicht über Fahrwege laufen.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrungen im Straßenraum setzen wir nach der verkehrsrechtlichen Anordnung um und halten sie während der Bauzeit instand.
Der Bauablauf beginnt auf einer geordneten Fläche statt mit Provisorien.
Ufer, Deiche und Gleise sind im Lageplan berücksichtigt, bevor gebaut wird.
Strom, Wasser und Sanitär stehen bereit, wenn die ersten Gewerke kommen.
Die Einrichtung wächst mit dem Bau und wird nicht ständig umgestellt.
→ Wir legen Container in die Höhe, verlagern Lagerflächen auf eine abgestimmte Nebenfläche und lassen Material im Takt des Bauablaufs nachliefern.
→ Ein gemeinsamer Zufahrtsplan legt fest, wo welche Baustelle ein- und ausfährt und wo Wendemöglichkeiten für Lkw bleiben.
→ Nach dem Baugrundgutachten planen wir Tragschichten, Lastverteilplatten oder einen anderen Standort, bevor der Kran anrückt.
→ Wir beantragen die Fläche im Straßenraum, planen Fußgängerführung und Schutzdach und halten die Einrichtung so klein wie möglich.
Auf der alten Trasse der Reichsstraße sind Wohnungen und Grünflächen vorgesehen, mit vielen Baufeldern nebeneinander.
Neubau und Aufstockung in geschlossenen Straßen des Reiherstiegviertels mit Einrichtung im Straßenraum.
Erweiterungen von Schulen und Berufsschulen im laufenden Betrieb, mit getrennten Wegen für Kinder und Baustelle.
Hallen und Betriebsgebäude auf Hafen- und Gewerbeflächen im Westen der Insel mit großen Lagerzonen.

Wir sehen uns Zufahrten, Nachbarschaft, Ufer und Untergrund an und werten Baugrundgutachten und Lageplan aus.
Ein Lageplan je Bauphase zeigt Kran, Container, Lager, Strom, Wasser und Wege.
Container, Zaun, Verteiler und Beschilderung werden nach Plan gestellt und vor dem Baustart abgenommen.
Mit jedem neuen Bauabschnitt ziehen wir die Einrichtung nach und räumen am Ende die Fläche.
Liegt ein Mehrfamilienhaus-Neubau in Hamburg-Wilhelmsburg direkt an einem der Kanäle, dann beginnt die Planung mit der Frage, welche Seite überhaupt befahrbar ist. Container, Baustromverteiler und Lager rücken an die Straßenseite, der Kran wird so gestellt, dass er die Uferseite erreicht, ohne dort eine Aufstellfläche zu brauchen.
Ist der Uferstreifen zugleich Weg für Fußgänger und Radfahrer, dann bekommt er eine eigene Absperrung mit Umleitung. Der Lageplan zeigt, wo Material niemals abgestellt wird. Ändert sich der Bauabschnitt, dann ziehen Zaun und Lagerzonen mit, statt dass auf der Fläche improvisiert wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist der Rahmen, in dem Anlieferung, Lager und Entsorgung später funktionieren. Deshalb planen wir sie zusammen mit dem Logistikkonzept und mit der Bewachung, damit Tore, Zufahrten und Kontrollpunkte zueinander passen.
Bei größeren Vorhaben in Hamburg-Wilhelmsburg stimmen wir die Einrichtung früh mit den Nachbarbaustellen ab. So entstehen keine doppelten Zufahrten. Flächen, die eine Baustelle abgibt, kann die nächste übernehmen.
Die Uferseite fällt meist als Lagerfläche aus und braucht eine eigene Absicherung. Wir prüfen, ob der Kran die Wasserseite von der Straße aus erreicht. Zur Uferkante halten wir Abstand. Auf vielen Grundstücken in Hamburg-Wilhelmsburg entscheidet das über die gesamte Aufteilung.

Senden Sie uns Lageplan, Bauzeit und Eckdaten des Vorhabens. Wir schlagen Ihnen eine Einrichtung vor, die zum Grundstück passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wilhelmsburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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