
Hamburg-Bergstedt grenzt an gleich drei geschützte Naturflächen. Im Südwesten liegt das Naturschutzgebiet Hainesch/Iland zwischen Saselbek und Furtbek, im Norden das Rodenbeker Quellental, im Südosten das Timmermoor als Naturdenkmal. Gebaut wird oft nur wenige Grundstücke davon entfernt.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Baugenehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, überwachen Gewässer- und Bodenschutz und dokumentieren die Umweltkontrollen so, dass Bauherr und Behörde in Hamburg-Bergstedt jederzeit nachvollziehen können, was geschehen ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Saselbek bildet die Grenze zu Sasel und fließt zur Alster. In den Steilhängen ihres Unterlaufs brütet der Eisvogel. Im Naturschutzgebiet Hainesch/Iland, seit 1975 geschützt und rund 71 Hektar groß, lebt der größte Bestand dieser streng geschützten Art in Hamburg. Trübungen, Einleitungen oder Lärm in der Brutzeit können hier erheblichen Schaden anrichten.
Das Rodenbeker Quellental im Norden umfasst gut 80 Hektar. Rodenbek, Bredenbek, Lottbek und Mühlenbek fließen dort durch ein eiszeitliches Schmelzwassertal mit Buchenwald zur Alster. Baustellen in Hamburg-Bergstedt, deren Oberflächenwasser in diese Bäche gelangt, brauchen Absetzbecken und eine kontrollierte Entwässerung.
Das Timmermoor ist ein rund vier Hektar großer Moorteich mit Heide und Gehölzsaum, entstanden über abgetautem Toteis. Seine Moorpflanzen sind trittempfindlich und auf nährstoffarmen Boden angewiesen, dazu kommen gefährdete Libellen und Amphibien. Staub, Nährstoffeinträge und wandernde Tiere sind dort die Themen der Baubegleitung.

Wir begleiten Baustellen in Hamburg-Bergstedt mit Auflagen aus der Genehmigung, prüfen Schutzmaßnahmen vor Ort und melden Abweichungen sofort an Bauleitung und Bauherr.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und führen die Fundlisten für die Naturschutzbehörde.
Wir überwachen Absetzbecken, Ölbindemittel und Lagerflächen für wassergefährdende Stoffe und achten darauf, dass kein Schlamm in Bäche und Gräben gelangt.
Wurzelbereiche, Knicks und Gehölzsäume werden ausgezäunt und regelmäßig kontrolliert. Beschädigungen dokumentieren wir mit Foto und Datum.
Auflagen aus der Baugenehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps wegen Umweltverstößen werden vermieden.
Bäche, Moor und geschützte Arten im Umfeld bleiben unbeeinträchtigt.
Die Dokumentation steht für Behördenanfragen bereit.
→ Wir planen Absetzbecken und Strohballensperren ein, kontrollieren sie nach jedem Regen und dokumentieren den Zustand der Einleitstelle.
→ Amphibienschutzzäune mit Fangeimern werden vor der Wanderzeit gestellt und während der Saison täglich kontrolliert.
→ Fester Schutzzaun, klare Baustraßen und eine Einweisung aller Gewerke verhindern das. Bei Verstößen informieren wir die Bauleitung sofort.
→ Wir markieren die Fläche, nehmen sie in die Baustellenordnung auf und kontrollieren, dass dort weder gelagert noch geparkt wird.
Grundstücke an Saselbek, Furtbek oder Gräben, die zu ihnen entwässern, mit Auflagen zu Trübung und Einleitung.
Bauen neben Hainesch/Iland oder dem Rodenbeker Quellental, wo Brutzeiten und Lärm eine Rolle spielen.
Plangebiete mit Knickwällen, naturnaher Entwässerung oder Blühflächen, die vor Baubeginn hergestellt und geschützt werden.
Arbeiten im Umfeld des Naturdenkmals mit Amphibienwanderung und empfindlicher Moorvegetation.

Wir lesen Baugenehmigung, Bebauungsplan und Stellungnahmen der Naturschutzbehörde und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Schutzzäune, Amphibienzäune, Absetzbecken und Tabuflächen werden vor Baubeginn gestellt und abgenommen.
In festgelegten Abständen und nach Starkregen prüfen wir alle Maßnahmen, setzen Tiere um und melden Mängel.
Kontrollen, Funde und Abweichungen werden laufend erfasst und zum Bauende als Nachweis an Bauherr und Behörde übergeben.
Liegt ein Bauvorhaben in Hamburg-Bergstedt nahe einem Graben, der in die Saselbek mündet, dann wird vor dem Erdaushub ein Absetzbecken angelegt. Nach jedem stärkeren Regen kontrollieren wir die Einleitstelle auf Trübung und halten das Ergebnis im Bautagebuch fest.
Sieht der Bebauungsplan eine Fläche zum Schutz von Boden, Natur und Landschaft vor, wie bei der Kirchenkoppel mit Knickwall, naturnaher Oberflächenentwässerung und Hochstaudenfluren, dann wird diese Fläche während der Bauzeit ausgezäunt. Wir prüfen, dass sie weder befahren noch als Lager genutzt wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen wirken nur, wenn sie im Bauablauf mitgedacht sind. In Hamburg-Bergstedt stimmen wir Lagerflächen, Baustraßen und Entwässerung schon bei der Baustelleneinrichtung auf Schutzgebiete und Gewässer ab.
Weil unser Personal auch Logistik und Sicherheit übernehmen kann, werden Schutzzäune nicht nur gestellt, sondern im Tagesgeschäft kontrolliert. Wer am Tor steht, achtet darauf, dass Fahrzeuge die Schutzflächen nicht berühren.
Im Südwesten das Naturschutzgebiet Hainesch/Iland zwischen Saselbek und Furtbek, im Norden das Naturschutzgebiet Rodenbeker Quellental und im Südosten das Naturdenkmal Timmermoor. Bauvorhaben in ihrer Nähe bekommen häufig Auflagen zu Gewässerschutz, Lärm oder Artenschutz.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Bauablauf einbauen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Bergstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit