
Ahrensburg hat ein großes Schutzgebiet direkt vor der Tür. Im Süden der Stadt erstreckt sich das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal, eine eiszeitliche Rinne mit Mooren, Feuchtwiesen und Bruchwäldern. Wer in der Nähe baut, Leitungen verlegt oder Bahnanlagen erweitert, muss Natur, Wasser und Boden mitdenken.
Unsere ökologische Baubegleitung überwacht, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle eingehalten werden. Dazu gehören Umweltkontrollen an Gewässern und Bäumen, Schutzmaßnahmen für Amphibien und Vögel sowie die Dokumentation für Behörden und Bauherren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal wurde 1982 als Naturschutzgebiet und Grabungsschutzgebiet mit 339 Hektar ausgewiesen. Zusammen mit dem Stellmoorer Tunneltal auf Hamburger Gebiet und dem Höltigbaum bildet es einen Schutzgebietskomplex von über 1.000 Hektar. Wegen des bedeutenden Kammmolch-Vorkommens gehört es zum europäischen Netz Natura 2000. Auch Knoblauchkröte und Moorfrosch leben hier, auf den Feuchtwiesen brüten Kiebitz und Bekassine, in den Bruchwäldern Kraniche.
Bauvorhaben in der Umgebung berühren diese Lebensräume auf verschiedene Weise. Amphibien wandern zwischen Gewässern und Landlebensräumen und geraten dabei in Baugruben. Lärm und Licht stören Brutvögel. Eingriffe in den Wasserhaushalt wirken auf Niedermoor und Feuchtwiesen, deren Erhalt einen hohen Wasserstand braucht. Für den S4-Ausbau sollen die neuen Gleise westlich der bestehenden Strecke entstehen und nicht im Naturschutzgebiet. Die Baustellen liegen dennoch in seiner Nähe.
Auch im Stadtgebiet stehen Umweltthemen an. Mit dem Ahrensfelder Teich gibt es ein weiteres Naturschutzgebiet, der Bredenbeker Teich an der Grenze zu Ammersbek entwässert über die Bredenbek zur Alster. In der Hamburger Straße ist die Wiederherstellung der historischen Lindenallee eine Auflage der Denkmalschutzbehörde. Auf dem Campus Am Heimgarten wurden Erdwärmebohrungen begonnen, bei denen der Schutz des Grundwassers mitzudenken ist.

Wir prüfen Baufelder vor Beginn auf Amphibien und Brutvögel, begleiten den Aufbau von Amphibienschutzzäunen und kontrollieren Baugruben in der Wanderzeit. Bauzeitenfenster für Rodungen und Erdarbeiten werden überwacht.
Bei Wasserhaltungen, Bohrungen und Arbeiten nahe Gewässern kontrollieren wir Einleitungen, Absetzbecken und den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Auffälligkeiten melden wir sofort an Bauleitung und Behörde.
Für Bäume am Baufeld legen wir Schutzbereiche fest, kontrollieren Stammschutz und Abgrenzungen und dokumentieren Arbeiten im Wurzelbereich. Auf Alleen und Villengrundstücken mit altem Bestand ist das besonders wichtig.
Wir überwachen getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden, die Begrenzung befahrener Flächen auf feuchten Standorten und führen ein Umweltprotokoll, das Auflagen und Maßnahmen nachweisbar festhält.
Naturschutzrechtliche Auflagen werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Konflikte mit Arten, Gewässern und Bäumen werden erkannt, bevor ein Baustopp droht.
Behörden erhalten nachvollziehbare Protokolle über Maßnahmen und Kontrollen.
Bauleitung und Gewerke wissen, welche Bereiche und Zeiten tabu sind.
→ Schutzzäune an den Wanderwegen, tägliche Kontrollen der Gruben und Ausstiegshilfen verhindern Verluste.
→ Wir begrenzen befahrene Flächen, setzen auf Baustraßen und Lastverteilung und überwachen Wasserhaltungen.
→ Schutzbereiche werden markiert, abgegrenzt und regelmäßig kontrolliert, Verstöße sofort abgestellt.
→ Wir achten auf Auffälligkeiten im Aushub, stoppen die Arbeiten an der Stelle und informieren die zuständige Denkmalbehörde.
Gleisausbau, Brücken und Lärmschutzwände in der Nähe von Naturschutzgebiet, Feuchtwiesen und Amphibienlebensräumen.
Großbaustellen mit Erdwärmebohrungen, Wasserhaltung und Eingriffen in Baumbestand.
Umgestaltung von Straßenräumen, bei denen Baumbestand geschützt oder historische Alleen wiederhergestellt werden.
Gräben und Durchörterungen in der Nähe von Gewässern, Mooren und Wurzelbereichen.

Wir werten Genehmigung, naturschutzfachliche Gutachten und Nebenbestimmungen aus und prüfen das Baufeld vor Ort.
Schutzbereiche, Bauzeitenfenster, Zäune und Kontrollrhythmus werden mit Bauleitung und Behörde abgestimmt.
Während der Bauzeit kontrollieren wir Maßnahmen, weisen Gewerke ein und greifen bei Verstößen ein.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen halten wir im Umweltprotokoll fest und übergeben es zum Abschluss.
Liegt eine Baustelle in Ahrensburg nahe an Feuchtwiesen oder Kleingewässern, dann ist im Frühjahr mit wandernden Amphibien zu rechnen. In diesem Fall wird vor Beginn der Erdarbeiten ein Schutzzaun gestellt, Baugruben werden morgens kontrolliert und Tiere aus dem Baufeld gesetzt. Rodungen fallen in die erlaubten Zeiträume außerhalb der Brutzeit.
Muss für ein Vorhaben das Grundwasser abgesenkt oder gebohrt werden, dann begleiten wir Wasserhaltung und Bohrungen. Wir prüfen Absetzbecken und Einleitstellen, achten auf Trübungen und den Umgang mit Bohrspülung und halten die Messwerte im Umweltprotokoll fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltauflagen wirken direkt auf Baustelleneinrichtung und Logistik. Lagerflächen, Baustraßen und Zufahrten müssen Schutzbereiche aussparen, Lieferzeiten können an Brutzeiten gebunden sein. Wir bringen diese Vorgaben früh in die Planung ein.
Auf Wunsch übernehmen wir in Ahrensburg auch die übrige Baulogistik. Die Umweltkontrollen sind dann fester Teil der täglichen Abläufe statt eines Termins, der nebenher läuft.
Häufig ist sie Teil der Genehmigung, etwa wenn ein Vorhaben an ein Schutzgebiet grenzt, geschützte Arten betroffen sind oder in Gewässer eingegriffen wird. In Ahrensburg betrifft das vor allem Baustellen im Umfeld des Tunneltals und an Gewässern.

Schicken Sie uns Lage und Auflagen aus der Genehmigung. Wir schlagen Ihnen vor, wie die Umweltbegleitung für Ihr Vorhaben aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ahrensburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit