
Bargteheide liegt auf der Südholsteinischen Geest zwischen den Oberläufen von Alster und Bille. Rund um die Stadt prägen Knicks, Redder, Feldgehölze, kleine Bäche und feuchte Niederungen die Landschaft. Wer am Ortsrand oder im Außenbereich baut, trifft fast immer auf Auflagen zum Natur- und Artenschutz.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gehölze und Gewässer und dokumentieren, was die Genehmigung verlangt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Landschaftsplan der Stadt beschreibt das Bargteheider Moor mit der Niederung der Grootbek als Raum mit besonderer Bedeutung für seltene Tier- und Pflanzenarten, mit Niedermoorböden und hohem Grundwasser. Amphibien und Wiesenvögel werden dort erwartet. Dazu kommen das Becken der Lütt Beek im Osten und der Bunsbach im Westen, an deren Ufern Schutzstreifen vorgesehen sind.
Knicks und alte Überhälter-Eichen gliedern die Feldmark. Sie sind gesetzlich geschützt und dürfen beim Bauen weder überfahren noch angeschnitten werden. Baustraßen, Lager und Containerplätze müssen deshalb mit Abstand zu Wurzelbereichen geplant werden.
Östlich der früheren B 75 liegt eine Teichkette, die als wertvoller Lebensraum für Amphibien, Libellen und Wasservögel gilt. Für diesen Bereich nennt der Landschaftsplan auch Brunnen für das Trinkwasser der Stadt. Wo Wasser und Boden so eng mit der Versorgung verbunden sind, zählt jeder Liter Öl oder Zementschlamm, der nicht in den Boden gelangt.

Wir prüfen vor Baubeginn, welche Auflagen aus Genehmigung und Umweltbericht gelten. Danach überwachen wir ihre Umsetzung auf der Baustelle. Abweichungen melden wir sofort an die Bauleitung.
Wo Baufelder an Gewässer oder Niederungen grenzen, kontrollieren wir Amphibienschutzzäune in der Wanderzeit regelmäßig, leeren Fangeimer, setzen Tiere um und dokumentieren die Funde.
Wir markieren Schutzbereiche an Knicks und Bäumen, achten auf Wurzelschutz und Abstand von Lagern und Fahrwegen und prüfen, ob Fäll- und Schnittzeiten eingehalten werden.
Wir überwachen den Umgang mit Treibstoffen, Ölen und Betonresten, kontrollieren Auffangwannen und Waschplätze und achten darauf, dass kein belastetes Wasser in Gräben oder Bäche gelangt.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Funde, Kontrollen und Maßnahmen sind für die Behörde lückenlos dokumentiert.
Baustopps durch übersehene Schutzauflagen werden vermieden.
Knicks, Gewässer und Böden nehmen weniger Schaden.
→ Markierte Schutzzonen im Einrichtungsplan, Bauzaun vor dem Knick und regelmäßige Kontrolle, dass die Fläche frei bleibt.
→ Schutzzaun mit Fangeimern entlang der Baustraße und tägliche Kontrolle in der Wanderzeit mit Dokumentation der Funde.
→ Fester Waschplatz mit Auffangbecken, Einweisung der Gewerke und Kontrolle der Gräben nach Regen.
→ Baustraßen auf festgelegten Trassen, Lastverteilung und Arbeiten auf empfindlichen Flächen bei trockener Witterung.
Erweiterungen mit Sickermulden, Eingrünung und Ausgleichsflächen, die während der Bauzeit geschützt bleiben.
Baufelder nahe Bächen und Feuchtgrünland, bei denen Amphibien- und Gewässerschutz gefordert sind.
Trassen, die Knicks queren oder entlang von Gräben verlaufen, mit Auflagen zum Gehölzschutz.
Vorhaben im Umfeld der Teichkette, bei denen Lagerung von Kraftstoffen und Ölen besonders streng überwacht wird.

Wir werten Genehmigung, Umweltbericht und Artenschutzgutachten aus und listen alle Pflichten auf.
Schutzzonen, Zäune und Waschplätze werden vor Baubeginn eingerichtet und markiert.
Regelmäßige Begehungen, Zaunkontrollen und Einweisung neuer Gewerke.
Funde, Kontrollen und Abweichungen werden festgehalten und für die Naturschutzbehörde aufbereitet.
Liegt ein Baufeld am Rand von Bargteheide zwischen einem Knick und einer feuchten Niederung, dann sieht die Genehmigung meist Schutzstreifen am Gehölz und Maßnahmen für Amphibien vor. Wir markieren die Schutzzonen vor dem ersten Erdaushub, lassen den Bauzaun mit Abstand zum Knick setzen und richten einen Amphibienzaun entlang der Baustraße ein.
Beginnt im Frühjahr die Wanderzeit, dann kontrollieren wir den Zaun jeden Morgen, setzen Tiere sicher um und halten die Funde fest. Wird Beton angeliefert, dann prüfen wir Waschplatz und Gräben, damit kein Zementwasser in die Niederung läuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen und Wasserführung fließen schon in den Einrichtungsplan ein, damit Lager und Wege gar nicht erst an empfindliche Stellen geraten. Die Liefersteuerung hilft, Fahrten über empfindliche Flächen zu bündeln.
Arbeiten Umweltbegleitung und operative Baulogistik auf derselben Baustelle zusammen, fallen Verstöße früher auf. Die Umweltkontrolle läuft dann im Baualltag mit und nicht als seltener Besuch.
Weil die Feldmark rund um die Stadt von Knicks, kleinen Bächen, Niederungen und dem Bargteheider Moor geprägt ist. Wo Baufelder an solche Bereiche grenzen, verlangen Genehmigungen meist Schutzstreifen, Gehölzschutz oder Maßnahmen für Amphibien, die auf der Baustelle kontrolliert werden müssen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir zeigen Ihnen, wie wir die Umweltbegleitung auf Ihrer Baustelle organisieren.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bargteheide. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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