
Die Trave prägt die Kreisstadt wie kaum etwas anderes. Sie umfließt die Innenstadt in mehreren Armen. Ein Teil ihres Tals ist als Natura-2000-Gebiet geschützt. Wer in Bad Oldesloe baut, trifft deshalb häufig auf Auflagen zu Gewässern, Gehölzen, Tieren und Boden.
Mit der ökologischen Baubegleitung und regelmäßigen Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, überwachen Schutzbereiche und dokumentieren, was die Genehmigung verlangt, damit die Bauarbeiten nicht ins Stocken geraten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am nordwestlichen Stadtrand liegt das Brenner Moor. Es ist seit 1978 Naturschutzgebiet, gehört zum FFH-Gebiet Travetal und gilt als größtes binnenländisches Salzmoor Schleswig-Holsteins. Sole aus rund 500 Metern Tiefe lässt dort Pflanzen wachsen, die sonst an der Küste vorkommen. Bauvorhaben im Umfeld der Trave stehen deshalb oft unter besonderer Beobachtung.
Auch in der Stadt spielt das Wasser hinein. Für das Wohnquartier an der Königstraße plant die Stadt eine neu gestaltete Uferzone mit einem Flachwasserbereich. Vor den Baumfällungen wurden Fledermausquartiere geprüft, einige Pflanzen umgesetzt und als Ersatz ein Feldgehölz von rund 1.000 Quadratmetern angelegt. Solche Maßnahmen müssen während der gesamten Bauzeit erhalten und geschützt bleiben.
Am Stadtrand sind es die Knicks. Der Bebauungsplan Nr. 122 für die Erweiterung des Gewerbegebiets West weist Knicks zum Erhalt nach Bundesnaturschutzgesetz, Knickschutzstreifen und ein naturnahes Regenrückhaltebecken aus. Auf der Baustelle bedeutet das: Schutzstreifen bleiben frei von Lager, Fahrzeugen und Bodenaushub.

Wir überwachen die Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan, weisen Gewerke ein und dokumentieren die Umsetzung. In Bad Oldesloe betrifft das häufig Gewässerränder, Gehölze und geschützte Strukturen wie Knicks.
Amphibien- und Reptilienschutzzäune werden regelmäßig abgegangen, Schäden gemeldet und Funde nach Vorgabe dokumentiert. Tiere in den Fangeimern werden fachgerecht über den Zaun gebracht.
Baumschutz, Wurzelbereiche, Knickschutzstreifen und neu angelegte Ersatzpflanzungen werden gekennzeichnet und auf Beschädigungen durch Fahrzeuge oder Lager kontrolliert.
Wir achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert, belasteter Aushub nicht mit sauberem vermischt und kein Schlamm oder Betonwasser in Gräben und die Trave gelangt.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Baustopps durch übersehene Schutzbereiche werden unwahrscheinlicher.
Die Dokumentation steht bei Nachfragen der Naturschutzbehörde bereit.
Umweltkontrollen laufen im Alltag mit, ohne einen zusätzlichen Dienstleister auf der Fläche.
→ Schutzstreifen werden vor Baubeginn abgesperrt und beschildert, bei den Kontrollgängen geprüft und Verstöße sofort mit der Bauleitung geklärt.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken, Abdeckungen und Ablaufstellen, besonders nach starken Niederschlägen. Die Lage wird jeweils dokumentiert.
→ Die Kontrolle läuft nach festem Plan, auch am Wochenende in der Wanderzeit. Schäden werden repariert oder sofort gemeldet.
→ Die Arbeiten an der Stelle ruhen, bis die zuständige Fachperson entschieden hat. Wir dokumentieren den Fund und halten die Behörde über die Bauleitung informiert.
Uferneugestaltung, Flachwasserzonen und Wohnungsbau an der Trave mit Auflagen zu Gewässer- und Artenschutz.
Neue Gewerbeflächen mit Knicks, Regenrückhaltung und Ausgleichsflächen am Stadtrand.
Neubaugebiete auf Acker- und Grünland mit Schutzzäunen, Gehölzschutz und Bodenmanagement.
Umbauten an Gleisen und Straßen mit Umweltmaßnahmen, die Teil der Planfeststellung sind.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Fachgutachten und übersetzen sie in konkrete Aufgaben für die Baustelle.
Schutzstreifen, Zäune und Kennzeichnungen werden vor Baubeginn gestellt und mit der Bauleitung abgenommen.
Kontrollgänge laufen nach festem Plan und nach Starkregen, jeder Befund wird dokumentiert.
Sie erhalten regelmäßige Berichte, die bei Rückfragen der Behörde als Nachweis dienen.
Wird am Rand von Bad Oldesloe eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche erschlossen, die von Knicks gesäumt ist und in Richtung eines Gewässers entwässert, dann beginnt die ökologische Baubegleitung vor dem ersten Baggerhub: Schutzstreifen werden abgesteckt, Schutzzäune gestellt und die Gewerke eingewiesen.
Laufen danach Erdarbeiten und der Bau des Regenrückhaltebeckens, dann kontrollieren wir Zäune, Schutzstreifen und Abläufe in festen Abständen und nach jedem Starkregen. Jeder Gang wird mit Datum, Befund und Fotos festgehalten, damit die Einhaltung der Auflagen jederzeit belegt werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Schutzbereiche fließen in den BE-Plan ein, damit Lagerflächen, Baustraßen und Container gar nicht erst in sensiblen Zonen landen. Die Entsorgungskoordination trennt belasteten und unbelasteten Boden nach denselben Vorgaben.
Wer auf der Baustelle Logistik oder Sicherheit übernimmt, achtet bei seinen Rundgängen auch auf Zäune und Schutzstreifen. So werden Schäden früh gemeldet, auch zwischen den festen Kontrollterminen.
Meist dann, wenn ein Vorhaben Gewässer, geschützte Biotope wie Knicks, Lebensräume geschützter Arten oder Natura-2000-Gebiete berührt. Ob und in welchem Umfang sie gefordert ist, steht in der Genehmigung oder im Bebauungsplan. Wir prüfen die Unterlagen mit Ihnen und leiten daraus den Kontrollplan ab.

Schicken Sie uns Genehmigung oder Bebauungsplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle anfallen und wie wir sie einplanen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bad Oldesloe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit