
Eine Baustelle in Hamburg läuft nur, wenn Material rechtzeitig am richtigen Ort liegt und Abfall wieder abfließt. Das klingt selbstverständlich, ist in einer Stadt mit 104 Stadtteilen, vielen Kanälen und dichter Bebauung aber Handarbeit. Die operative Baulogistik übernimmt diese Aufgaben.
Sie umfasst Projektleiter und Baulogistiker, Staplerfahrer, Kranführer, Aufzugsführer, Bauhelfer, Verbringungslogistik, Entsorgungskoordination und Reinigung. Welche dieser Rollen eine Baustelle braucht, hängt von Größe, Lage und Bauablauf ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Viele Baustellen entstehen im Bestand. In Hamburg-Altona oder Hamburg-Eppendorf wird zwischen Gründerzeithäusern gebaut, Treppenhäuser sind eng, Höfe klein. Material muss oft von Hand oder mit kleinem Gerät in Etagen gebracht werden. Dafür braucht es Verbringungslogistik, die Wege freihält und Bewohner und Nachbarn nicht behindert.
Entsorgung ist in der Stadt eine eigene Aufgabe. Container stehen auf knappen Flächen, Abfälle müssen getrennt und zügig abgefahren werden, bevor sie die Baustelle zustellen. Eine Entsorgungskoordination legt fest, welche Fraktion wann abgeholt wird und wo der Container steht. Baustellen am Wasser verlangen zusätzliche Vorsicht, damit nichts in Fleete oder Kanäle gelangt.
Auf den Elbinseln und im Hafenumfeld, etwa in Hamburg-Wilhelmsburg, Hamburg-Finkenwerder oder Hamburg-Veddel, ist Nachschub ein Thema für sich. Der Weg dorthin führt über Brücken und wenige Straßen. Fehlt ein Teil, ist ein schneller Gang zum Baumarkt nicht möglich. Wir planen deshalb Bestände und Nachschub so, dass wenig improvisiert werden muss.

Ein Projektleiter koordiniert die Abläufe, ist Ansprechpartner für Bauleitung und Gewerke und hält Material, Wege und Termine zusammen.
Staplerfahrer, Kranführer und Aufzugsführer bewegen Material auf der Baustelle. Im Bestand sind Hebezeuge oft die einzige Möglichkeit, schwere Teile in obere Geschosse zu bringen.
Wir koordinieren Container und Abholung, trennen Abfälle und halten Wege sauber. Gerade auf kleinen Flächen verhindert das Stolperfallen und Beschwerden von Nachbarn.
Bauhelfer tragen Material, räumen Flächen und unterstützen die Gewerke. Verbringungslogistik bringt Teile innerhalb des Gebäudes dorthin, wo sie eingebaut werden.
Material liegt dort, wo es eingebaut wird.
Abfall verschwindet, bevor er Wege versperrt.
Kran und Aufzug werden nach Plan genutzt.
Die Bauleitung hat einen Ansprechpartner für alle Abläufe auf der Fläche.
→ Wir planen Verbringungswege vorab, nutzen Hebezeuge wo möglich und bringen Material in kleinen Mengen zum Einbauort.
→ Die Entsorgungskoordination legt Abholtermine fest und nutzt kleine Container mit kurzen Wechselintervallen.
→ Wir legen Mindestbestände fest und lassen wichtige Teile rechtzeitig anliefern, damit die Baustelle nicht stillsteht.
→ Ein fester Tagesplan teilt Fläche, Kran und Aufzug zu. Konflikte klären wir vor dem Einsatz.
Enge Höfe und Treppenhäuser in Hamburg-Altona oder Hamburg-Eimsbüttel verlangen Hebezeuge und kleine Mengen.
In Hamburg-HafenCity bauen mehrere Gewerke nebeneinander. Kran, Aufzug und Flächen müssen geteilt werden.
Auf Hamburg-Wilhelmsburg liegen große Flächen mit langen Wegen. Nachschub und Entsorgung werden vorab geplant.
Wohnungen bleiben bewohnt, Wege müssen sauber und sicher bleiben. Reinigung und Entsorgung laufen täglich.

Wir besprechen mit der Bauleitung, welche Aufgaben anfallen und welche Rollen die Baustelle braucht.
Rollen, Zeiten, Geräte und Entsorgungswege werden festgelegt und auf Fläche und Bauablauf abgestimmt.
Material wird bewegt, Wege werden freigehalten, Abfälle abgefahren. Wir melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
Mit dem Baufortschritt ändern wir Besetzung und Abläufe, damit die Fläche zum jeweiligen Stand passt.
Wird in Hamburg-Eimsbüttel ein Altbau aufgestockt, dann gibt es keinen Platz für ein großes Lager. Wenn die Baustelle am Tag nur wenige Lieferungen aufnehmen kann, dann koordiniert die operative Baulogistik die Abläufe: Ein Kranführer hebt das Material auf das Dach, ein Bauhelfer sortiert es an der Einbaustelle, die Entsorgung holt den Bauschutt zu festen Zeiten ab.
Bleibt am Abend etwas liegen, wird es geordnet verstaut. So stehen Treppenhaus und Hof am nächsten Morgen wieder frei. Das ist im Wohnbestand ein wichtiger Punkt, weil die Nachbarn die Baustelle täglich sehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was Einrichtungsplan und Logistik-Management vorgeben. Fenster, Wege und Lagerplätze sind festgelegt, wir bedienen sie im Alltag und melden der Bauleitung, wenn der Plan nicht aufgeht.
Zugang und Sicherheit laufen parallel: Wer Material anliefert, wird am Tor erfasst, wer Gerät bedient, kennt die Regeln der Baustelle. Für größere Vorhaben in Hamburg stimmen wir die Rollen mit der Bauleitung ab, bevor der Einsatz beginnt.
Sie umfasst Projektleitung, Gerätebedienung wie Stapler, Kran und Aufzug, Entsorgungskoordination, Verbringung von Material, Bauhilfe und Reinigung. Welche Aufgaben tatsächlich anfallen, stimmen wir mit der Bauleitung ab.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben, die Lage und die Bauzeit. Wir stellen Ihnen vor, welche Aufgaben im Betrieb anfallen und wie wir sie ordnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit