
Material muss nicht nur ankommen, sondern auch in den vierten Stock, in den Keller oder in einen Klinikflur, der nebenan in Betrieb ist. In Hamburg-Eppendorf stehen viele Etagenhäuser aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. In vielen dieser Altbauten gibt es keinen Aufzug. Genau dort entsteht die Arbeit, die keine Planung allein erledigt.
Unsere operative Baulogistik stellt das Personal dafür: Baulogistiker, die Lieferungen annehmen und verteilen, Geräteführer für Stapler und Bauaufzug, Bauhelfer für Verbringung und Reinigung sowie Koordinatoren für Abfall und Entsorgung. Die Gewerke können sich so auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Bestand wird Material meist von Hand oder mit kleinen Geräten bewegt. Nach der Eingemeindung 1894 entstanden in kurzer Zeit zahlreiche Etagenhäuser, viele davon stehen heute noch. Bei ihrer Sanierung landen Gipskarton, Fliesen, Fenster und Dämmstoff erst am Straßenrand und müssen dann Stockwerk für Stockwerk an den Einbauort.
Rückbau ist in Teilen des Stadtteils genehmigungspflichtig, etwa im Erhaltungsgebiet Eppendorf (I) um den historischen Dorfkern. Wenn Bauteile erhalten bleiben sollen, muss beim Ausbau sortiert und vorsichtig gearbeitet werden. Das verlangt eine Entsorgung, die getrennt sammelt und sauber dokumentiert, was die Baustelle verlässt.
Auf dem Gelände des Universitätsklinikums arbeiten über 14.000 Menschen, dazu kommen Patienten und Besucher. Wer dort Material verteilt, teilt Flure, Aufzüge und Zufahrten mit dem Klinikalltag. Saubere Wege, festgelegte Transportzeiten und abgedeckte Ladungen gehören dort zum Standard.

Baulogistiker nehmen Lieferungen an, prüfen Menge und Zustand und bringen das Material zu dem Stockwerk und Raum, in dem es gebraucht wird. In engen Treppenhäusern schützen sie Wände und Stufen vorher mit Abdeckungen.
Für Bauaufzug, Stapler oder Teleskoplader setzen wir Geräteführer mit den nötigen Befähigungsnachweisen ein. Auf Baustellen in Hamburg-Eppendorf ist der Materialaufzug am Gerüst oft das wichtigste Gerät.
Wir richten kleine Zwischenlager in Kellern, Etagen oder Containern ein, halten sie geordnet und melden, wenn Nachschub fehlt. So wird nicht mehr angeliefert, als Platz hat.
Koordinatoren organisieren Mulden und Abholungen, trennen Abfälle nach Art und halten Treppenhäuser, Höfe und Gehwege sauber. Die Nachbarn merken das zuerst.
Fachkräfte der Gewerke tragen keine Säcke, sondern bauen ein.
Material liegt am Einbauort statt im Weg.
Abfall wird getrennt und nachvollziehbar entsorgt.
Treppenhäuser, Höfe und Gehwege in Hamburg-Eppendorf bleiben in einem Zustand, der Nachbarn nicht verärgert.
→ Wir planen einen Materialaufzug am Gerüst oder eine Kranlieferung durchs Fenster und setzen Personal ein, das von dort aus auf die Etagen verteilt.
→ Jedes Gewerk bekommt eine feste Lagerfläche, die wir kennzeichnen und kontrollieren. Fluchtwege bleiben frei.
→ Wir stellen getrennte Sammelbehälter auf, weisen die Gewerke ein und dokumentieren jede Abholung mit Menge und Art.
→ Transporte laufen zu abgestimmten Zeiten über festgelegte Wege. Ladungen werden abgedeckt, Wege nach jedem Transport gereinigt.
Bäder, Leitungen und Fenster in Etagenhäusern, bei denen Mieter im Haus bleiben und Material durch genutzte Treppenhäuser muss.
Umbauten in Gebäuden des Universitätsklinikums mit geregelten Transportwegen und hohen Anforderungen an Sauberkeit.
Teilrückbau und Entkernung, bei denen erhaltenswerte Bauteile geschützt und Abfälle getrennt werden.
Ausbau von Läden und Gastronomie an der Eppendorfer Landstraße, bei dem Material und Schutt schnell und leise bewegt werden müssen.

Wir besprechen mit der Bauleitung, welche Tätigkeiten wir übernehmen und welche Stockwerke, Lager und Wege dazugehören.
Je nach Bauphase planen wir Baulogistiker, Geräteführer, Bauhelfer und Entsorgungskoordination für die Baustelle in Hamburg-Eppendorf.
Unser Personal wird in Baustellenordnung, Sicherheitsregeln und Besonderheiten des Hauses eingewiesen, im Klinikbereich zusätzlich in die Hausregeln.
Wir nehmen an, verteilen, lagern, entsorgen und berichten, damit die Bauleitung jederzeit weiß, was angekommen und was verbraucht ist.
Liegt eine Sanierung in einem bewohnten Etagenhaus, in dem nur einzelne Wohnungen umgebaut werden, dann muss Material durch dasselbe Treppenhaus, das die Mieter täglich nutzen. In diesem Fall legen wir Transportzeiten fest, schützen Geländer und Stufen und sorgen dafür, dass nach jedem Transport gefegt ist.
Kommt eine größere Lieferung wie Fenster oder Badkeramik, dann steht unser Personal bereit, nimmt sie an und bringt sie ohne Zwischenlager auf dem Gehweg direkt in die Wohnung. Bauschutt geht auf demselben Weg zurück und landet in der Mulde, die wir zu einem festen Termin tauschen lassen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was im Logistik-Management und im Einrichtungsplan festgelegt ist. Unsere Leute auf der Baustelle kennen den Lieferplan, die Lagerflächen und die Baustellenordnung und melden Abweichungen an die Bauleitung.
Ein fester Ansprechpartner vor Ort hält den Kontakt zu Bauleitung, Gewerken und bei Bedarf zur Hausverwaltung. Fragen zur Anlieferung oder zur Entsorgung werden dort gelöst, wo sie entstehen.
Für Annahme und Verteilung von Material, die Führung von Bauaufzug und Stapler, das Einrichten kleiner Lager, die Koordination der Entsorgung und die Reinigung von Wegen und Treppenhäusern. Welche Rollen eine Baustelle braucht, klären wir am Anfang gemeinsam.

Beschreiben Sie uns Baustelle und Bauphase, wir schlagen Ihnen eine passende Besetzung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Eppendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit