
Gearbeitet wird in St. Pauli in sehr verschiedenen Lagen: auf schwimmenden Pontons an der Norderelbe, tief unter dem Fluss in den Röhren des Alten Elbtunnels, auf Dächern von Altbauten und an einem Hochbunker, der inzwischen 58 Meter hoch ist. Jede dieser Lagen stellt die Erste Hilfe vor andere Fragen. Wie kommt man an den Verletzten heran? Wie bringt man ihn heraus?
Unsere Betriebssanitäter für Hamburg-St. Pauli bereiten genau diese Fragen vor Baubeginn vor. Sie versorgen Verletzte auf der Baustelle, holen den Rettungsdienst an der richtigen Stelle ab und schreiben jeden Einsatz für Bauleitung und Berufsgenossenschaft auf. Auf Wunsch übernehmen sie zusätzlich Aufgaben als Brandschutzhelfer.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Pflicht wird ein Betriebssanitäter nach DGUV Vorschrift 1 § 27, sobald auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Diese Größe erreichen in St. Pauli vor allem Neubauten in Baulücken mit mehreren Gewerken, Umbauten großer Bestandsbauten und Arbeiten an der Infrastruktur entlang der Elbe. Auch kleinere Baustellen holen sich Sanitäter dazu, wenn die Arbeit selbst gefährlich ist.
Gefährlich wird es dort, wo Höhe, Tiefe und Wasser zusammenkommen. Die Pontonanlage der Landungsbrücken ist 688 Meter lang und liegt schwimmend auf der Norderelbe. Die Sohle des Alten Elbtunnels liegt rund 24 Meter tief, erreichbar über Schächte mit Fahrkörben. Wer dort stürzt oder sich verletzt, lässt sich nicht einfach auf eine Trage legen und zum Wagen bringen.
Hinzu kommt der Weg des Rettungswagens. Während der Domwochen auf dem Heiligengeistfeld, an Spieltagen am Millerntor und in Nächten im Ausgehviertel sind die Straßen voll. Ein Sanitäter, der Zufahrt und Treffpunkt vorher festlegt und den Wagen einweist, spart in diesen Lagen wertvolle Zeit.

Vor Baubeginn legen wir fest, wie Verletzte aus Schacht, Gerüst oder Ponton geborgen werden, wo der Rettungswagen hält und wer ihn dort empfängt. Den Plan hängen wir sichtbar aus.
Der Betriebssanitäter stillt Blutungen, stabilisiert Brüche, kümmert sich um Kreislaufprobleme und bleibt beim Verletzten, bis er an den Rettungsdienst übergeben ist.
Gerade bei vollen Straßen in St. Pauli holt ein Mitarbeiter den Rettungswagen an einem vereinbarten Punkt ab und führt die Besatzung auf kürzestem Weg zum Verletzten.
Welche Sachmittel die Baustelle braucht, ob Verbandmaterial, Defibrillator oder Sanitätsraum, stimmen wir mit Ihnen ab. Jeder Einsatz wird schriftlich festgehalten.
Die Vorgabe der DGUV Vorschrift 1 § 27 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist abgedeckt.
Für Arbeiten in Höhe, Tiefe und am Wasser gibt es einen Rettungsplan, bevor etwas passiert.
Der Rettungsdienst findet den Verletzten auch dann, wenn der Stadtteil voller Menschen ist.
Jeder Einsatz ist dokumentiert und für die Berufsgenossenschaft nachvollziehbar.
→ Der Rettungsplan sieht vor, wie er nach oben kommt. Der Sanitäter versorgt ihn vor Ort und stimmt die Bergung mit dem Rettungsdienst ab.
→ Für Arbeiten am Wasser planen wir Rettungsmittel und Zugänge zum Ufer mit ein. Welche Ausrüstung dafür vorgehalten wird, legen wir gemeinsam fest.
→ Ein vorher festgelegter Treffpunkt abseits der Hauptwege und ein Mitarbeiter, der den Wagen dort erwartet, verkürzen die Suche.
→ Wir klären vorab, wie ein Verletzter über Treppenhaus oder Aufzug nach unten gelangt. Diesen Weg halten wir frei.
Instandsetzungen an Landungsbrücken und Uferanlagen, bei denen direkt über dem Wasser gearbeitet wird.
Instandsetzungen an Tunnelbauwerken wie dem Alten Elbtunnel, bei denen Verletzte aus großer Tiefe geborgen werden müssen.
Aufstockungen und Dacharbeiten auf hohen Bestandsbauten, etwa auf Bunkern und mehrgeschossigen Altbauten.
Vorhaben mit vielen Gewerken gleichzeitig, bei denen die Zahl der Beschäftigten über 100 steigen kann.

Wir besprechen Größe der Baustelle, Art der Arbeiten und die Wege für den Rettungsdienst.
Wir legen Bergung, Treffpunkt und abgestimmte Ausstattung schriftlich fest.
Der Betriebssanitäter ist während der Arbeitszeit auf der Baustelle und versorgt Verletzte.
Jeder Einsatz wird aufgeschrieben, der Rettungsplan bei Änderungen aktualisiert.
Arbeiten mehr als 100 Beschäftigte auf einer Baustelle zwischen Hafenstraße und Elbufer, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Wir legen vor Baubeginn fest, ob ein Raum für die Erstversorgung eingerichtet wird, welche Ausstattung abgestimmt ist und an welchem Punkt der Rettungswagen hält. Bei einem Sturz von einer Leiter versorgt der Sanitäter den Verletzten, während ein Kollege den Wagen an der Straße abholt.
Fallen Bauarbeiten in eine Domwoche, dann verlegen wir den Treffpunkt für den Rettungsdienst auf eine Seite, die weniger belebt ist. Die Bauleitung kennt den Treffpunkt, der Sanitäter hat ihn im Rettungsplan stehen. So verliert niemand Zeit, wenn es darauf ankommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst ist mit den übrigen Leistungen verzahnt. Die Baustelleneinrichtung hält auf Wunsch einen Platz für die Erstversorgung frei, die Liefersteuerung hält Rettungswege frei und das Sicherheitspersonal kennt den Treffpunkt für den Rettungswagen.
So haben Bauherren in Hamburg-St. Pauli einen Ansprechpartner für Logistik, Sicherheit und Erste Hilfe. Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Rettungsplan gleich mit an.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er Pflicht, wenn auf der Baustelle mehr als 100 Versicherte arbeiten. Bei kleineren Baustellen mit besonderen Gefahren, etwa am Wasser oder unter Tage, kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein. Wir beraten Sie dazu.

Nennen Sie uns Größe und Art Ihrer Baustelle. Wir schlagen Ihnen einen Sanitätsdienst mit passendem Rettungsplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-St. Pauli. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit