
Ein Sturz vom Gerüst im zwölften Stock, ein Schnitt an der Flex, ein Kollaps bei Sommerhitze im Rohbau: Auf großen Baustellen ist die Frage nicht ob, sondern wann jemand Hilfe braucht. Ein Betriebssanitäter überbrückt die Minuten bis zum Eintreffen des Rettungswagens mit fachkundiger Versorgung.
In Hamburg-Rotherbaum wird zwischen Hochhäusern der Universität, eng bebauten Altbaustraßen und dem Alsterufer gebaut. Wir stellen Betriebssanitäter für diese Baustellen und denken dabei die Wege mit, die ein Rettungsteam bis zum Verletzten zurücklegen muss, ob auf ein Dach, in einen Keller oder an das Wasser.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe einzelner Vorhaben ist beachtlich. Das Haus der Erde am Geomatikum bietet über 42.000 Quadratmeter Nutzfläche, auf dem Campus an der Bundesstraße entstanden über Jahre Bauten für Forschung, Bibliothek, Hörsäle und Mensa. Auf solchen Großbaustellen sind oft viele Gewerke zugleich tätig. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ab mehr als 100 Versicherten auf einer Baustelle ein Betriebssanitäter Pflicht.
Die Höhe ist das zweite Thema. Geomatikum und Philosophenturm sind die höchsten Gebäude des Stadtteils, das Geomatikum misst 85 Meter. Wer an hohen Fassaden, auf Dächern oder in Aufzugsschächten arbeitet, ist im Ernstfall schwer zu erreichen. Hier muss vorher feststehen, wie ein Verletzter nach unten kommt.
Der Weg zur Klinik führt aus dem Stadtteil heraus. Das nächstgelegene große Haus ist das Universitätsklinikum im Nachbarstadtteil Eppendorf mit seiner Zentralen Notaufnahme. Eine Feuer- und Rettungswache liegt in Hamburg-Rotherbaum selbst, nahe dem U-Bahnhof Schlump. Für jede Baustelle klären wir, wo der Rettungswagen hält und wie er durch den dichten Verkehr an das Baufeld kommt.

Unsere Betriebssanitäter stillen Blutungen, stabilisieren Verletzte, überwachen Atmung und Kreislauf und übergeben dem Rettungsdienst einen klaren Bericht über Hergang und Maßnahmen.
Für Arbeiten auf Dächern, Gerüsten, in Schächten oder Kellern in Rotherbaum legen wir vorab fest, wie ein Verletzter geborgen wird und wer dabei hilft. Welche Rettungsmittel die Baustelle dafür braucht, stimmen wir mit Ihnen ab.
Wir bestimmen einen Haltepunkt, der auch bei Busverkehr und zugeparkten Seitenstraßen erreichbar bleibt und stellen eine Person, die das Rettungsteam an der Straße abholt.
Auf Wunsch ergänzen Brandschutzhelfer das Team, etwa bei Schweiß- und Trennarbeiten in Institutsgebäuden, in denen weiter gearbeitet und gelehrt wird.
Verletzte erhalten fachkundige Hilfe, lange bevor der Rettungswagen da ist.
Die Rettung aus großer Höhe oder vom Wasser ist durchdacht, bevor sie gebraucht wird.
Kleinere Verletzungen werden auf der Baustelle versorgt und festgehalten.
Die Bauleitung erfüllt die Vorgaben der Unfallversicherung für große Baustellen.
→ Vorrang für Rettungsfahrten im Aufzug, ein festgelegter Rettungsweg über das Treppenhaus und ein Sanitäter, der die Etagen kennt.
→ Ein Ablauf für die Wasserrettung, der vor Arbeitsbeginn besprochen und mit allen am Ufer geübt wird.
→ Abstimmung mit den Nutzern über Stoffe und Notfallmaßnahmen, bevor die Arbeiten beginnen.
→ Ein ausgeschilderter Haltepunkt, eine Lotsin oder ein Lotse an der Straße und ein Lageplan, den die Leitstelle vorab bekommt.
Neubauten wie am Campus an der Bundesstraße, auf denen zeitweise viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Arbeiten an hohen Gebäuden der Universität mit Gerüsten, Arbeitsbühnen und Arbeiten auf dem Dach.
Umbau von Laboren und Technikräumen, in denen besondere Gefährdungen abzustimmen sind.
Bauarbeiten an Ufermauern, Anlegern und Wegen entlang der Außenalster mit Arbeiten nah am Wasser.

Wir lesen die Gefährdungsbeurteilung, zählen die Beschäftigten je Bauphase und sehen uns Höhen, Schächte, Ufer und Zufahrten an.
Für jeden kritischen Bereich legen wir fest, wie ein Verletzter erreicht, versorgt und übergeben wird.
Der Sanitäter stellt sich den Gewerken vor, erklärt den Notruf auf der Baustelle und ist zu den vereinbarten Zeiten vor Ort.
Versorgungen werden erfasst und regelmäßig mit der Bauleitung besprochen, damit Schwachstellen früh auffallen.
Wird an einem Hochhaus in Hamburg-Rotherbaum die Fassade erneuert, dann arbeiten Gerüstbauer und Fassadenmonteure über Wochen in großer Höhe. In diesem Fall hat der Betriebssanitäter seinen Platz am Fuß des Gerüsts, ein Bergungsweg aus den oberen Lagen ist mit der Gerüstfirma abgesprochen und der Haltepunkt für den Rettungswagen liegt an der Bundesstraße außerhalb der Fahrspur.
Kommen im selben Zeitraum Arbeiten im Inneren hinzu, dann wechselt der Sanitäter nach einem festen Plan zwischen Fassade und Innenbereich. Jede Versorgung wird schriftlich erfasst, sodass die Bauleitung erkennt, an welchen Stellen es gehäuft zu Verletzungen kommt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Platz des Sanitätsraums ergibt sich aus der Baustelleneinrichtung. Wir legen ihn dorthin, wo er von allen Bereichen schnell erreichbar ist und der Rettungswagen in der Nähe halten kann.
Arbeitet unser Personal auch am Tor oder in der Logistik, wird es in die Notfallabläufe einbezogen. So hält am Tor jemand die Zufahrt frei und der Aufzug ist für die Rettung verfügbar, während sich der Sanitäter in Hamburg-Rotherbaum um den Verletzten kümmert.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten. Große Hochschul- und Forschungsbauten in Hamburg-Rotherbaum erreichen diese Zahl in manchen Phasen. Auch darunter kann ein Sanitäter sinnvoll sein, wenn Gefährdungsbeurteilung oder Arbeiten in großer Höhe es nahelegen.

Nennen Sie uns Bauzeit, Zahl der Beschäftigten und besondere Arbeiten Ihres Projekts in Hamburg-Rotherbaum. Wir stellen den Dienst darauf ein.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Rotherbaum. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit