
Hamburg-Wellingsbüttel ist ein Wohnstadtteil an der Alster mit rund 4,1 Quadratkilometern Fläche und gut 11.000 Einwohnern. Seit 1973 gibt es hier keine landwirtschaftlichen Flächen mehr, gebaut wird fast nur noch auf Grundstücken, die bereits bebaut sind. Das bedeutet: Die Baustelleneinrichtung muss sich in ein fertiges Quartier einfügen, in dem Gärten, Hecken und Nachbarhäuser direkt an den Bauplatz grenzen.
Wir planen, wo Container, Lagerflächen, Bauzaun, Baustrom und Bauwasser Platz finden, bevor der erste Bagger anrollt. In Hamburg-Wellingsbüttel heißt das oft, mit einer schmalen Vorgartenzone, einem engen Seitenstreifen oder einer Fläche im öffentlichen Straßenraum auszukommen und diese Fläche genehmigungsfähig zu ordnen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil des Stadtteils geht auf die Aufteilung des alten Gutes in Eigenheimparzellen zurück. Die Grundstücke sind deshalb meist für ein Wohnhaus mit Garten geschnitten, nicht für Kranstandort, Containerreihe und Materiallager zugleich. Jede Fläche wird mehrfach belegt: Was morgens Anlieferzone ist, dient nachmittags als Lager für Schalung oder Fertigteile.
Das Wohngebiet ist überwiegend als Tempo-30-Zone ausgewiesen, vier Hauptverkehrsstraßen durchziehen den Stadtteil, darunter die Saseler Chaussee als frühere B 434. Für Bauzaun und Halteverbot im Straßenraum braucht es eine verkehrsrechtliche Anordnung. Wir legen die Flächen so an, dass Gehweg, Grundstückszufahrten der Nachbarn und Bushaltestellen nutzbar bleiben.
In der Hamburger Denkmalliste stehen für Wellingsbüttel nicht nur Gebäude, sondern auch Straßenpflaster, Straßenlaternen, eine Steinbrüstung und Grünanlagen. Liegt die Baustelle an einem solchen Ensemble, gehören Lastverteilung, Schutzabdeckungen und ein klarer Fahrweg für schwere Fahrzeuge in den Einrichtungsplan.

Wir zeichnen auf, wo Container, Sanitäranlagen, Lagerboxen und Abfallmulden stehen, wo der Kran schwenkt und wo Fahrzeuge halten. In Hamburg-Wellingsbüttel bleibt dabei oft nur ein Streifen entlang der Grundstücksgrenze, den wir in Zonen gliedern.
Wir stimmen mit Netzbetreiber und Wasserversorger den Anschlusspunkt ab, legen die Verteilung fest und führen Leitungen so, dass sie weder Gehwege noch Wurzelbereiche kreuzen, wo es sich vermeiden lässt.
Bauzaun, Beschilderung und Halteverbotszonen planen wir passend zur Anordnung der Verkehrsbehörde. An Tempo-30-Straßen achten wir darauf, dass Rettungsfahrzeuge und Müllabfuhr weiter durchkommen.
Kronen, Stämme und Wurzelbereiche schützen wir durch Abstände, Bohlen und Zaunführung. Bei denkmalgeschütztem Pflaster planen wir Lastverteilungsplatten und einen festgelegten Fahrweg.
Ein Einrichtungsplan, der zu Grundstück, Straße und Nachbarschaft in Hamburg-Wellingsbüttel passt.
Medienanschlüsse und Flächen sind geregelt, bevor die Gewerke anrücken.
Bäume, Pflaster und geschützte Flächen sind im Plan berücksichtigt, nicht erst beim ersten Schaden.
Eine Ansprechperson für Zaun, Strom, Wasser, Container und Straßenraum.
→ Wir staffeln die Einrichtung nach Bauphasen, setzen auf stapelbare Container und lassen Material nur in Mengen anliefern, die tatsächlich Platz finden.
→ Wir prüfen Schleppkurven vorab, beantragen Halteverbotsflächen und legen fest, welche Fahrzeuggröße die Straße verträgt.
→ Lagerflächen und Baustraßen halten wir außerhalb der geschützten Flächen und stimmen Grabungen oder Einfriedungen vorher mit der zuständigen Behörde ab.
→ Wir kennzeichnen die Elemente im Plan, schützen sie während der Bauzeit und führen schwere Fahrzeuge über einen abgestimmten Weg.
Abbruch und Neubau auf Parzellen aus der Zeit der Eigenheimbebauung, mit engem Platz zwischen Nachbarhäusern.
Arbeiten an Villen und Landhäusern der 1920er und 1930er Jahre, bei denen Fassade und Garten geschont werden müssen.
Baustellen neben laufendem Betrieb, wie an der alten Volksschule an der Rolfinckstraße oder an Gemeindehäusern.
Vorhaben an einer Hauptverkehrsstraße mit Busverkehr und Veloroute, bei denen der Straßenraum knapp ist.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Bäume und Straßenraum an und nehmen Maße auf.
Wir zeichnen Flächen, Medien, Zaun und Kranbereich und gleichen sie mit den Bauphasen ab.
Wir bereiten Anträge für Straßenraum und Halteverbot vor und klären Auflagen zu Baumschutz oder Denkmal.
Wir bauen die Einrichtung auf und passen sie an, wenn die Baustelle in die nächste Phase geht.
Liegt ein Ersatzneubau auf einem Eckgrundstück an einer Tempo-30-Straße, dann bleibt für die Einrichtung meist nur die Fläche zwischen Haus und Straße. Wir prüfen dann, ob ein Teil des Gehwegs mit Genehmigung genutzt werden kann. Außerdem planen wir eine Fußgängerführung, die sicher am Bauzaun vorbeiführt.
Steht auf dem Grundstück alter Baumbestand, dann legen wir die Containerreihe außerhalb der Kronentraufe an und führen die Baustromleitung oberirdisch geschützt. So muss für die Einrichtung kein Wurzelbereich aufgegraben werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Anliefer- und Zeitfensterkonzept. Erst wenn feststeht, wo Lkw halten und wo Material liegt, lässt sich die Logistik steuern.
Bauzaun, Tore und Beleuchtung stimmen wir mit der Baustellensicherheit ab. Die Lage von Sanitärcontainer und Erste-Hilfe-Bereich planen wir gemeinsam mit dem Sanitätsdienst, damit beides im Ernstfall schnell erreichbar ist.
Nur mit Genehmigung. Für Container, Mulden oder Bauzaun im öffentlichen Straßenraum ist eine Sondernutzung und meist eine verkehrsrechtliche Anordnung nötig. Wir bereiten die Unterlagen vor und planen die Fläche so, dass Gehweg und Zufahrten der Nachbarn nutzbar bleiben.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Medien.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wellingsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit