
Von den 6,6 Quadratkilometern, die Hamburg-Fuhlsbüttel umfasst, gehört rund zwei Drittel zum Flughafen. Für Wohnhäuser, Geschäfte, Schulen und Straßen bleibt damit nur ein schmaler Rest, auf dem knapp 14.000 Menschen leben. Wer dort einen Kran, eine Containeranlage und ein Materiallager unterbringen will, muss mit jedem Quadratmeter rechnen.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Lageplan, bevor der erste Container kommt. Wir legen fest, wo Büro und Aufenthalt stehen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden, wo der Bauzaun verläuft und welche Fläche für Anlieferung frei bleiben muss. So steht in Hamburg-Fuhlsbüttel vom ersten Arbeitstag an eine Ordnung, nach der alle Gewerke arbeiten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Flughafengelände mit seinen 570 Hektar zieht eine feste Grenze durch den Stadtteil. Wohnen, Gewerbe und Verkehr teilen sich das übrige Drittel, Ausweichflächen sind rar. Abstellflächen für Container und Baustoffe liegen daher oft im Straßenraum oder auf dem Baugrundstück selbst, das dafür sorgfältig aufgeteilt werden muss.
Der Name des Ortes erzählt von seinem Untergrund: Die Vorsilbe verweist auf sumpfiges Land, das die ungeregelte Alster früher häufig überschwemmte. In Ufernähe ist deshalb mit feuchtem, wenig tragfähigem Boden zu rechnen. Für Kranstandorte, schwere Lagerflächen und Baustraßen planen wir Lastverteilung und Untergrund mit dem Bodengutachten ab, bevor etwas aufgestellt wird.
Im Zentrum rund um den Erdkampsweg stehen Wohnhäuser, Läden und Haltestellen dicht beieinander. Gehwege, Radwege und Zugänge zur U-Bahn bleiben während der Bauzeit nutzbar. Der Bauzaun, die Beschilderung und die Zufahrt für Lastwagen werden so gelegt, dass Fußgänger sicher um die Baustelle herumkommen.

Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer stapeln wir bei engem Grundstück auch zweigeschossig. Die Anordnung richtet sich nach Zufahrt, Kranreichweite und den Nachbarhäusern, damit Fenster und Eingänge frei bleiben.
Wir stimmen die Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber ab, planen Verteiler und Leitungswege und halten sie aus Fahrwegen heraus. Wo der Boden in der Alsterniederung weich ist, liegen Kabel und Schläuche geschützt und gut sichtbar.
Wir planen Zaunlinie, Tore, Beschilderung und Absperrungen nach der verkehrsrechtlichen Anordnung. In Hamburg-Fuhlsbüttel achten wir besonders auf Schulwege, Bushaltestellen und die Wege zu den U-Bahn-Stationen.
Wir legen fest, wo Paletten, Bewehrung und Schalung lagern und auf welchem Untergrund. Baustraßen aus Platten oder Schotter verteilen die Last und verhindern, dass Fahrzeuge auf feuchtem Grund einsinken.
Jeder Container, jede Lagerfläche und jede Leitung hat vor Baubeginn einen festen Platz im Lageplan.
Weicher Boden in der Alsterniederung wird in Kran- und Lagerplanung von vornherein berücksichtigt.
Nachbarn, Fußgänger und Fahrgäste der U-Bahn kommen sicher an der Baustelle vorbei.
Änderungen im Bauablauf fließen in einen fortgeschriebenen Plan ein statt in spontane Umbauten.
→ Wir prüfen gestapelte Container, Lager auf späteren Außenflächen und eine Sondernutzung des Straßenraums, die beim Bezirksamt Hamburg-Nord beantragt wird.
→ Lastverteilungsplatten, befestigte Baustraßen und ein abgestimmter Kranstandort halten die Baustelle befahrbar und schonen den Boden.
→ Die Zaunlinie wird mit den Zugängen der Nachbarn abgestimmt, Notwege und Rettungszufahrten bleiben jederzeit frei.
→ Kranhöhen, Lichter und Standorte klären wir vorab mit den zuständigen Stellen und planen die Einrichtung danach aus.
Neubauten auf schmalen Grundstücken in Wohnstraßen, auf denen Container, Kran und Lager eng geplant werden müssen.
Vorhaben nahe dem Flughafengelände, bei denen Kranhöhen, Zufahrten und Aufenthaltsregeln die Einrichtung bestimmen.
Neubau und Erweiterung bei laufendem Betrieb, mit klar getrennten Wegen für Kinder, Lehrkräfte und Baufahrzeuge.
Grundstücke in der Niederung, auf denen weicher Boden und der Schutz des Ufers Lager- und Kranplanung prägen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und Untergrund an und werten das Bodengutachten aus.
Container, Kran, Lager, Leitungen und Zaun bekommen ihren Platz, abgestimmt mit der Bauleitung.
Sondernutzung, Halteverbot und Verkehrsanordnung bereiten wir mit den Unterlagen für das Bezirksamt vor.
Die Einrichtung wird aufgebaut und mit jeder Bauphase angepasst, bis zum Rückbau.
Liegt ein Mehrfamilienhaus in einer Wohnstraße zwischen Erdkampsweg und Alster, dann ist das Grundstück meist schmal und der Boden im hinteren Teil feucht. In diesem Fall setzen wir die Container zweigeschossig an die Straßenseite, legen den Kran auf den tragfähigsten Teil des Grundstücks und führen die Baustraße über Lastverteilungsplatten.
Reicht der Platz trotzdem nicht für die Anlieferung, dann beantragen wir eine Halteverbotszone vor dem Grundstück und planen den Bauzaun so, dass der Gehweg frei bleibt. Strom und Wasser kommen über einen Verteiler an der Grundstücksgrenze, damit keine Leitung über den Fußweg läuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung in Hamburg-Fuhlsbüttel ist kein einmaliger Aufbau. Wenn der Rohbau wächst, ziehen Lager und Kranbereiche um, später werden Container für den Ausbau gebraucht. Wir schreiben den Lageplan für jede Bauphase fort und stimmen ihn mit Bauleitung und Gewerken ab.
Auf Wunsch übernehmen wir anschließend auch die Anlieferung, die Sicherung der Baustelle und den Rückbau der Einrichtung. Dann liegt die Fläche vom Aufbau bis zur Übergabe in einer Hand.
Häufig hilft eine zweigeschossige Containeranlage an der Straßenseite. Reicht das nicht, kommt eine genehmigte Sondernutzung des Straßenraums in Frage. Wir prüfen beide Wege und planen die Variante, die Nachbarn und Gehwege am wenigsten einschränkt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager und Zufahrt auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Fuhlsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit