
Ein Lkw mit Fertigteilen, der morgens um acht in der Sierichstraße steht, kommt nicht weiter, wenn er in die falsche Richtung will. Die Straße ist mit der Herbert-Weichmann-Straße eine Einbahnstraße, deren Richtung täglich wechselt: von 4 bis 12 Uhr stadteinwärts, von 12 bis 4 Uhr stadtauswärts. Solche Regeln entscheiden in Hamburg-Winterhude darüber, ob eine Lieferung pünktlich ankommt oder eine Runde durch das Viertel dreht.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jede Lieferung ein Zeitfenster, eine Route und einen Platz zum Abladen. Wir sammeln die Bedarfe aller Gewerke, verteilen sie auf den Tag und steuern die Fahrzeuge so, dass sie nicht auf der Straße warten müssen. Das schont den Bauablauf und die Nerven der Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In den Wohnvierteln rund um Mühlenkamp und Gertigstraße sind die Straßen dicht beparkt und von Altbauten gesäumt. Ein Sattelzug findet dort kaum Platz zum Rangieren. Halteverbotszonen für Anlieferungen müssen vorab beantragt werden. Jede Lieferung sollte so kurz wie möglich am Straßenrand stehen.
Die City Nord wurde für den Autoverkehr gebaut und hat keine eigene Schnellbahnstation. Rund 28.000 Beschäftigte kommen dort täglich zur Arbeit, viele mit dem Auto. Zu den Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag sind die Zufahrten voll. Baustellenverkehr fährt besser in den ruhigeren Stunden dazwischen.
Der Stadtpark mit seiner 15 Hektar großen Festwiese und einer Freilichtbühne zieht bei Konzerten und Veranstaltungen viele Menschen an. Am Goldbekkanal findet dreimal in der Woche ein Markt statt. Wer im Umfeld baut, plant Lieferungen um solche Termine herum.

Wir legen fest, wann welcher Lieferant kommen darf. Die Fahrten verteilen wir über den Tag. So stehen in Hamburg-Winterhude nie mehrere Lkw gleichzeitig vor einer engen Einfahrt.
Jeder Fahrer bekommt eine Anfahrtsbeschreibung mit Uhrzeit. Sie berücksichtigt die wechselnde Einbahnstraße, Brücken über die Kanäle und Straßen, in denen große Fahrzeuge nicht wenden können.
Wir beantragen Halteverbotszonen für die Anlieferung, lassen sie rechtzeitig beschildern und prüfen am Liefertag, ob sie frei sind.
Wir informieren Anwohner und benachbarte Betriebe über Lieferzeiten, besonders laute Tage und Sperrungen. Ein fester Ansprechpartner nimmt Rückmeldungen auf.
Fahrzeuge stehen kürzer am Straßenrand, Nachbarn sind weniger belastet.
Material kommt in der Reihenfolge an, in der es verbaut wird.
Wechselnde Fahrtrichtungen, Markttage und Veranstaltungen sind im Plan berücksichtigt.
Die Bauleitung sieht jederzeit, welche Lieferungen anstehen.
→ Wir planen Route und Zeitfenster passend zur Fahrtrichtung oder leiten über eine Parallelstraße. Der Fahrer bekommt die Strecke schriftlich.
→ Großlieferungen legen wir in die Zeit nach dem Berufsverkehr. Kleine Lieferungen bündeln wir, damit weniger Fahrten anfallen.
→ Wir gleichen den Lieferplan mit dem Veranstaltungskalender ab und verschieben Fahrten auf andere Tage.
→ Mit festen Slots kommt jeder Lkw zu seiner Zeit und lädt sofort ab. Wer zu früh ist, wartet an einem vereinbarten Punkt außerhalb des Wohngebiets.
Arbeiten auf Altbauten in dicht beparkten Straßen, bei denen Kran und Lkw nur kurz am Straßenrand stehen können.
Sanierung und Umnutzung in der City Nord mit viel Pendlerverkehr und Nachbarn im laufenden Betrieb.
Mehrere Bauherren auf benachbarten Baufeldern, deren Lieferungen sich die gleichen Zufahrten teilen.
Vorhaben im Umfeld der Festwiese, bei denen Veranstaltungstage im Lieferplan stehen müssen.

Wir sammeln von allen Gewerken, was wann geliefert werden muss. Danach sehen wir uns Straßen, Fahrtrichtungen und Einfahrten an.
Aus den Bedarfen entstehen Lieferfenster, Routen, Ladezonen und Regeln für wartende Fahrzeuge.
Lieferanten buchen ihre Slots, wir bestätigen sie und passen den Plan an, wenn sich etwas verschiebt.
Regelmäßig werten wir aus, wo es gehakt hat. Daraus verbessern wir Zeiten und Wege für die nächste Bauphase.
Wird in einer Seitenstraße am Mühlenkamp ein Wohnhaus aufgestockt und muss Holz für den Dachaufbau angeliefert werden, dann buchen wir eine Halteverbotszone für den Liefertag und legen den Termin auf den späten Vormittag. Der Lkw kommt über eine Route, die zur aktuellen Fahrtrichtung passt. Ein Kran hebt das Material direkt vom Fahrzeug aufs Dach.
Sind am selben Tag noch Fenster und Gerüstteile bestellt, dann bekommen diese Lieferungen eigene Zeitfenster am Nachmittag. So steht nie mehr als ein Fahrzeug in der Straße und die Anwohner können ihre Einfahrten weiter nutzen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Liefersteuerung funktioniert nur mit einer Baustelleneinrichtung, mit Platz zum Abladen und mit Personal, das die Fahrzeuge am Tor annimmt. Wir planen diese Teile zusammen, damit Zeitfenster, Ladezone und Torposten zueinander passen.
Auf größeren Baustellen in Hamburg-Winterhude verbinden wir das Logistik-Management mit Zugangskontrolle und Entsorgung. Volle Container fahren dann in Lücken zwischen den Anlieferungen ab und blockieren keine Zufahrt.
Die Sierichstraße und die Herbert-Weichmann-Straße sind vormittags bis 12 Uhr stadteinwärts und danach bis 4 Uhr morgens stadtauswärts befahrbar. Wir legen Lieferzeit und Route so fest, dass sie zur Richtung passen. Den Fahrern geben wir die Strecke schriftlich mit.

Sagen Sie uns, was wann auf Ihre Baustelle kommen muss. Wir entwickeln daraus einen Lieferplan mit Zeitfenstern und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Winterhude. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit