
Ein Betonmischer, der zwanzig Minuten in der zweiten Reihe steht, kostet nicht nur Zeit. Er blockiert die Straße, verärgert die Nachbarschaft und bringt den Takt der Gewerke durcheinander. Logistik-Management sorgt dafür, dass jede Lieferung ein Zeitfenster, einen Weg und einen Abladeplatz hat.
In Hamburg-Altona treffen Fernverkehr, Pendler, Busse, Radverkehr und Fußgänger auf engem Raum zusammen. Wir entwickeln ein Logistikkonzept, das diese Ströme berücksichtigt und die Lieferungen Ihrer Baustelle so taktet, dass sie sich in den Verkehr einfügen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A7 durchquert den Bezirk mit den Anschlussstellen Othmarschen, Bahrenfeld und Volkspark. Die B4 verbindet in Nord-Süd-Richtung, die B431 quert den Bezirk von Ost nach West. Welche Anschlussstelle und welche Route ein Lkw nimmt, legen wir für jede Baustelle fest, damit Fahrer nicht durch Wohnstraßen suchen.
Rund um den Bahnhof Altona sind täglich etwa 138.000 Reisende und Besucher unterwegs. In Ottensen verfolgt das Verkehrskonzept „freiRaum Ottensen“ seit 2022 das Ziel, den Autoverkehr zu verringern. Für Baustellen in diesen Lagen heißt das: Liefermengen bündeln, Zeiten außerhalb der Spitzen wählen und Haltepunkte vorher klären.
In Bahrenfeld liegen Volksparkstadion und Arena. An Spiel- und Veranstaltungstagen sind Zufahrten und Parkflächen rund um den Volkspark stark belegt. Solche Termine nehmen wir in den Lieferplan auf, ebenso den sonntäglichen Fischmarkt am Elbufer in Altona-Altstadt.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauzeit und leiten daraus ab, wann welche Lieferung kommt, wo sie entladen wird und wie das Material zum Einbauort gelangt.
Lieferanten buchen feste Slots. So kommen nicht drei Lkw gleichzeitig an eine Baustelle, an der nur einer halten kann.
Jeder Lieferant erhält eine Route ab der Autobahn oder Bundesstraße bis zur Ladezone. In Straßen mit wenig Platz legen wir Wartepunkte fest, von denen Fahrzeuge abgerufen werden.
Anwohner und Gewerbe im Umfeld erfahren rechtzeitig, wann laute oder große Lieferungen anstehen. Das senkt Beschwerden und hält die Baustelle in einem dicht bewohnten Bezirk arbeitsfähig.
Lkw stehen nicht im Stau vor der Baustelle, sondern kommen zum vereinbarten Zeitpunkt.
Die Gewerke bekommen ihr Material dann, wenn sie es einbauen.
Nachbarschaft und Straßenverkehr werden weniger belastet.
Verzögerungen durch Wartezeiten werden sichtbar und lassen sich gezielt abbauen.
→ Feste Lieferslots, ein Wartepunkt abseits der Wohnstraße und Abruf per Telefon, wenn die Ladezone frei ist.
→ Große Lieferungen in die verkehrsärmeren Stunden legen und Routen wählen, die stark belastete Knoten umgehen.
→ Veranstaltungstermine im Lieferplan vormerken und an diesen Tagen auf andere Routen oder Zeiten ausweichen.
→ Frühzeitige Aushänge, ein fester Ansprechpartner und Lieferzeiten, die Rücksicht auf Ruhezeiten nehmen.
Bauabschnitte der Mitte Altona zwischen Fernbahngleisen und Harkortstraße, auf denen viele Gewerke parallel beliefert werden.
Vorhaben wie die geplante Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs an den Diebsteich, bei denen Bahnbetrieb und Baustellenverkehr nebeneinander laufen.
Arbeiten im Sanierungsgebiet rund um die Große Bergstraße in Altona-Altstadt, wo Einzelhandel und Lieferverkehr den Straßenraum teilen.
Neubauten in der Science City Bahrenfeld mit großen Materialmengen und Sondertransporten für Technik.

Aus Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnis leiten wir ab, welche Liefermengen in welcher Woche anfallen.
Wir bestimmen Anfahrtswege, Ladezonen, Wartepunkte und Zeitfenster und stimmen sie mit Bauleitung und Lieferanten ab.
Lieferanten buchen ihre Slots. Vor Ort werden Fahrzeuge angenommen, abgerufen und entladen.
Wartezeiten, Verspätungen und Engpässe werden festgehalten. Daraus passen wir Zeitfenster und Routen laufend an.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Altona an einer stark befahrenen Straße, auf der morgens Busse und Pendler unterwegs sind, dann ist das Halten für Lieferfahrzeuge nur kurz möglich. Wir richten dann ein Lieferfenster am späten Vormittag ein, legen eine Ladezone mit Absperrung fest und lassen Lieferanten vorher bestätigen, mit welchem Fahrzeug sie kommen.
Wenn an einem Tag Beton, Bewehrung und Schalung kommen sollen, dann werden die Lieferungen nacheinander getaktet statt parallel. Der Kran entlädt einen Lkw, bevor der nächste vom Wartepunkt abgerufen wird. So bleibt die Fahrbahn frei und der Einbau läuft ohne Pausen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf dem Einrichtungsplan auf: Ladezone, Lagerflächen und Kranstandort bestimmen, wie viele Lieferungen pro Stunde möglich sind. Umgekehrt zeigt die Liefersteuerung, wo die Einrichtung angepasst werden muss.
Vor Ort setzen Baulogistiker und Einweiser das Konzept um. Sie nehmen Lieferungen an, prüfen Lieferscheine und rufen Fahrzeuge ab. So wird aus dem Plan für Hamburg-Altona ein Tagesablauf, der auch dann funktioniert, wenn sich Termine verschieben.
Das hängt vom Standort ab. Für Baustellen im Norden des Bezirks bieten sich die A7-Anschlussstellen Bahrenfeld oder Volkspark an, für die Elbvororte eher Othmarschen oder die B431. Wir legen für jede Baustelle eine feste Route fest und geben sie allen Lieferanten mit.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Standort. Wir zeigen Ihnen, wie Lieferungen auf Ihrer Baustelle gesteuert werden können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Altona. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit