
Ein Betonmischer, ein Gerüstwagen und ein Lieferwagen mit Fenstern, alle zur selben Stunde in einer Ottenser Seitenstraße: So entstehen Rückstaus, Ärger mit Nachbarn und Stillstand auf der Baustelle. In Hamburg-Ottensen kommt dazu, dass der Kern des Stadtteils zu einem autoarmen Quartier umgebaut wird. Autos werden über Schleifen gezielt durch das Gebiet gelenkt, nicht mehr quer hindurch.
Unser Logistik-Management sorgt dafür, dass jedes Fahrzeug weiß, wann es kommt, welchen Weg es nimmt und wo es entladen wird. Wir bündeln die Lieferungen aller Gewerke in einem Zeitfensterplan, prüfen die Routen gegen die Verkehrsführung im Viertel und halten die Nachbarschaft so wenig wie möglich auf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Ottenser Hauptstraße und die Bahrenfelder Straße werden mit breiteren Gehwegen, verkehrsberuhigten Bereichen und Fahrradstraßen neu gestaltet. Für den Wirtschaftsverkehr gibt es ein eigenes Teilkonzept. Wer große Fahrzeuge ins Kerngebiet schickt, muss deren Weg auf diese Ordnung abstimmen, sonst stehen Lkw vor Pollern oder in Einbahnschleifen.
Zwischen Läden, Cafés, Schulen und Kitas herrscht tagsüber viel Fuß- und Radverkehr. Der Stadtteil zählt 35 Kindergärten. Ladezeiten in Bring- und Abholzeiten oder zur Mittagszeit an Geschäftsstraßen führen schnell zu gefährlichen Lagen und Beschwerden.
Dazu kommt die Lage am Bahnhof Altona, dessen Fern- und Regionalbahnhof direkt an der Grenze zu Ottensen liegt und als Kopfbahnhof viel Verkehr anzieht. Nach Süden fällt das Gelände zur Elbe ab, die Zufahrten nach Neumühlen führen bergab. Für schwere Lieferungen sind Steigung, Wendeplatz und Rückweg Teil der Routenplanung.

Wir vergeben feste Lieferfenster, verteilen sie über den Tag und legen große Lieferungen in Zeiten mit wenig Fuß- und Schulverkehr. Jedes Fahrzeug bekommt seinen Termin, Wartezeiten in engen Straßen fallen weg.
Wir legen Anfahrt und Abfahrt so fest, dass Lkw die Verkehrsschleifen und Fahrradstraßen im Kern von Ottensen beachten. Fahrer erhalten vorab eine Wegbeschreibung mit Ladepunkt und Ausweichplatz.
Kleinteilige Lieferungen fassen wir zusammen oder lassen sie über ein Zwischenlager außerhalb des Kerngebiets laufen. So fahren weniger Fahrzeuge in die Wohnstraßen.
Anwohner, Läden und Einrichtungen in der Nähe erfahren rechtzeitig, wann laute oder große Anlieferungen anstehen. Das senkt den Ärger und hilft, Ladeflächen freizuhalten.
Material kommt dann, wenn es gebraucht wird, nicht wenn der Lieferant gerade Zeit hat.
Weniger Fahrzeuge warten in den engen Straßen von Ottensen.
Nachbarn, Läden und Schulwege werden spürbar weniger belastet.
Bauleitung und Gewerke sehen den Lieferplan an einer Stelle und können sich darauf verlassen.
→ Ein gemeinsamer Lieferplan mit festen Fenstern, den alle Firmen nutzen. Wer keinen Termin hat, wird vor dem Kerngebiet gehalten.
→ Wir geben jedem Fahrer eine feste Route mit, passend zur Verkehrsführung im autoarmen Quartier. An der Einfahrt weisen wir ein.
→ Wir stimmen Ladezeiten mit der Nachbarschaft ab und legen große Anlieferungen in Zeiten, in denen die Geschäftsstraße ruhiger ist.
→ Wir prüfen Steigung und Wendemöglichkeit vorab und planen Fahrzeuggröße und Rückweg so, dass niemand rückwärts aus einer Sackgasse muss.
Neubauten und Aufstockungen in geschlossenen Straßen, bei denen jede Lieferung über die öffentliche Straße läuft.
Arbeiten an Ladenlokalen und Wohnungen darüber, mit Anlieferung zwischen Fußgängern, Rädern und Lieferverkehr.
Sanierung und Erweiterung von Bildungsbauten, bei denen Lieferzeiten um Bring- und Abholzeiten geplant werden.
Vorhaben am Elbufer, deren Lieferverkehr über die Hangstraßen hinunter zur Wasserkante führt.

Wir erfassen Zufahrten, Ladepunkte, Verkehrsführung und die Einrichtungen in der Nachbarschaft.
Wir legen Routen, Lieferfenster, Fahrzeuggrößen und bei Bedarf ein Zwischenlager fest.
Wir vergeben die Termine, informieren Lieferanten und Fahrer und passen den Plan täglich an den Baufortschritt an.
Wir halten fest, wo es gehakt hat. Danach verbessern wir Routen und Zeiten für die nächsten Bauphasen.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Ottensen an einer Straße im verkehrsberuhigten Kern, dann legen wir zuerst fest, aus welcher Richtung Lkw überhaupt kommen dürfen und wo sie entladen. Die Lieferfenster richten sich nach Schulbeginn, Ladenöffnung und dem Betrieb der Nachbarn.
Müssen an einem Tag Beton, Bewehrung und Gerüst angeliefert werden, dann verteilen wir diese Fahrten so, dass immer nur ein großes Fahrzeug vor Ort steht. Kleinere Lieferungen laufen gebündelt über ein Zwischenlager und kommen zu einem eigenen Termin.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Den Lieferplan führen wir eng mit dem Bauzeitenplan. Verschiebt sich ein Gewerk, verschieben wir die zugehörigen Anlieferungen und informieren die Lieferanten. So bleibt der Plan in Hamburg-Ottensen auch dann verlässlich, wenn auf der Baustelle etwas anders kommt als gedacht.
Wo Einweiser an der Einfahrt, ein Lager auf der Fläche oder Sicherheitspersonal an der Zufahrt nötig sind, verbinden wir das Logistik-Management mit unserer operativen Baulogistik und der Baustellensicherheit.
Für den Wirtschaftsverkehr gibt es im Kerngebiet ein eigenes Konzept, Autos werden über Schleifen geführt. Wir klären für Ihre Baustelle, welche Wege und Ladepunkte möglich sind. Danach richten wir die Fahrzeuge aus.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und Gewerke, wir entwerfen einen Lieferplan, der zum Viertel passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Ottensen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit