
Berlin hat rund 3,7 Millionen Einwohner und ein dichtes Netz aus Straßen, Schienen und Wasserwegen. Baustellen liegen mittendrin. Jeder Lkw, der Beton, Stahl oder Fertigteile bringt, fährt durch Straßen, die auch Busse, Straßenbahnen, Radfahrer und Lieferdienste nutzen.
Das Logistik-Management ordnet diesen Verkehr. Wir planen, wann welche Lieferung eintrifft, wo sie hält und wie sie auf die Baustelle kommt. Ziel ist, dass Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort liegt und die Nachbarschaft möglichst wenig davon merkt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Verkehrsnetz ist vielfältig. Die Stadtautobahn A 100 ist als Bogen durch Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Treptow-Köpenick angelegt und im Nordosten bewusst nicht als Ring geschlossen. Wer Lieferungen plant, muss deshalb wissen, welche Zufahrt in welche Richtung führt. Auf dem Weg vom Berliner Ring in die Innenstadt zählt jede Anschlussstelle.
Im Stadtgebiet gibt es nach der Quelle 22 Straßenbahnlinien und rund 200 Buslinien. Sie teilen sich die Straßen mit dem Baustellenverkehr. In Berlin-Prenzlauer Berg oder Berlin-Friedrichshain bedeutet das, dass ein haltender Lkw schnell eine ganze Linie aufhält. Wir legen deshalb Anlieferfenster so, dass sie zu Takt und Straßenbreite passen.
Zwischen Spree, Havel und Dahme gibt es viel Wasser und damit viele Brücken. Wo ein Fluss zu queren ist, lohnt sich der Blick auf die Route. Für schwere und lange Fahrzeuge sind nicht alle Wege geeignet. Auch die Fähre zwischen Wannsee und Alt-Kladow zeigt, dass einzelne Ortsteile besondere Wege haben.

Lieferanten melden sich vorab an und erhalten ein festes Zeitfenster. Wir gleichen die Lieferungen mit dem Bauablauf ab und vermeiden, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Wir legen fest, über welche Straßen Fahrzeuge anfahren und wo sie warten. Dabei beachten wir Gewichts- und Höhenbegrenzungen sowie Linienverkehr und Fußwege.
Entladezonen, Zwischenlager und Hubwege werden so geplant, dass Material auf kurzem Weg zum Einbauort kommt. Wartezeiten für Kran und Aufzug sinken.
Wir bündeln Lieferungen verschiedener Gewerke, planen Mehrfachnutzung von Kran und Aufzug und halten den Anlieferplan aktuell.
Material kommt zum geplanten Zeitpunkt und blockiert weder Tor noch Straße.
Weniger Wartezeiten am Kran und im Aufzug beschleunigen den Bauablauf.
Linienverkehr und Anwohner werden weniger belastet.
Der Anlieferplan zeigt allen Beteiligten auf einen Blick, was als Nächstes kommt.
→ Feste Zeitfenster, kurze Haltezeiten und ein Warteraum abseits der Hauptstraße entzerren die Zufahrt.
→ Ein gemeinsamer Anlieferplan zeigt, wer wann liefert. Überschneidungen werden vor dem Liefertag geklärt.
→ Wir prüfen die Strecke vorab auf Brücken, Durchfahrtshöhen und enge Kurven und legen alternative Wege fest.
→ Betonierabschnitte werden mit dem Lieferanten abgestimmt. Fahrzeuge fahren gestaffelt an und müssen nicht auf der Straße warten.
Bürohäuser und Wohngebäude in Berlin-Mitte oder Berlin-Charlottenburg verlangen geordnete Anlieferungen auf engem Raum.
In Berlin-Marzahn-Hellersdorf oder Berlin-Spandau entstehen größere Anlagen mit vielen Lieferungen und mehreren Gewerken zugleich.
Arbeiten an Verkehrsachsen brauchen Lieferwege, die den laufenden Verkehr möglichst wenig stören.
Hallen und Technikbauten benötigen große Lieferungen und geplante Transportwege.

Wir sehen uns Zufahrtsstraßen, Linienverkehr, Brücken und Haltemöglichkeiten rund um die Baustelle an.
Zeitfenster, Routen, Entladezonen und Warteraum werden festgelegt und mit Bauleitung und Lieferanten abgestimmt.
Wir gleichen Anmeldungen mit dem Plan ab und sorgen dafür, dass Fahrzeuge nacheinander und nicht gleichzeitig kommen.
Mit dem Baufortschritt ändern sich Mengen und Wege. Wir schreiben den Plan fort und melden Engpässe frühzeitig.
Liegt eine Baustelle in Berlin-Mitte an einer Straße mit Straßenbahn, dann darf ein Lkw nicht einfach halten. Wir legen ein Zeitfenster fest, in dem das Fahrzeug einfährt und entlädt. Der Fahrer meldet sich beim Warteraum und wird zum Tor gerufen. So bleiben die Gleise frei.
Wird die Fläche knapp, wird die Lieferung in kleinere Abschnitte geteilt. Der Anlieferplan zeigt dann, welche Gewerke zu welchem Zeitpunkt Vorrang haben. Ändert sich der Bauablauf, ändert sich der Plan.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Entladezonen und Lagerflächen aus dem BE-Plan bestimmen, was an Anlieferungen überhaupt möglich ist. Die Zugangskontrolle am Tor prüft, ob ein Fahrzeug avisiert ist.
Die operative Baulogistik setzt den Plan auf der Fläche um. Bei mehreren Berliner Baustellen eines Auftraggebers können Lieferungen gebündelt werden, wenn Lieferanten und Zeiten das zulassen.
Die Straßen sind voll und der Platz ist knapp. Ohne festen Anlieferplan stehen Lkw im Weg von Bussen und Straßenbahnen oder blockieren das Tor. Ein Plan mit Zeitfenstern und Warteraum macht die Anlieferung berechenbar.

Erzählen Sie uns, wo Ihre Baustelle liegt und was angeliefert wird. Wir melden uns und besprechen den Plan mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit